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29.11.2012
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Röntgenbilder-Quiz

Ihre Diagnose, bitte!

Von
UKE Hamburg Radiologie

Eindeutige Diagnose: Was hier nicht hingehört, ist ganz klar die Spaxschraube

Röntgenbilder liefern faszinierende Einsichten unter die Haut - aber selten sind sie so leicht zu deuten wie die Aufnahme mit der Schraube im Fuß. Haben Sie den Radiologenblick, verstehen Sie die Strahlenbilder? Testen Sie es im Bilderquiz.

Für die Eiligen: Mit einem Klick kommen Sie hier direkt zum Quiz.

Die Heimwerkerarbeit dieses Hamburger Patienten wurde seinem Fuß zum Verhängnis: Beim Basteln in der Gartenlaube trat der 37-jährige Mann in eine Schraube, berichten die Radiologen des Universitätsklinikums Eppendorf, die den Patienten untersucht haben.

Sein Nachbar brachte den Mann in die Notaufnahme des Krankenhauses, wo dann das eindrucksvolle Röntgenbild entstand. Nach dem Röntgen konnten die Ärzte die Schraube entfernen, den Mann von seinem Schuh befreien und die Wunde versorgen. Allerdings gehört zur Untersuchung noch eine zweite Aufnahme - schließlich ist anhand dieses einen Bildes nicht zu erkennen, wo die Schraube tatsächlich steckt: In der Mitte des Ballens? Am Rand des Fußes? Um das beurteilen zu können, braucht man noch ein Bild in einer anderen Schnittachse.

Nicht immer sind Röntgenbilder, Aufnahmen aus dem Computertomografen (CT) oder der Magnetresonanztomografie (MRT, Kernspin) so leicht zu deuten, wie bei der Spaxschraube im Turnschuh. Ohne Beschriftung ist häufig selbst für Profis auf den ersten Blick nicht klar, wo im Körper man sich befindet. Da hilft nur: Nach etwas suchen, das einem bekannt vorkommt - und sich von da aus vorarbeiten.

Für SPIEGEL ONLINE hat die Deutsche Röntgengesellschaft bei Radiologen nach besonderen Bildern aus ihrem Fundus gefragt. Jetzt ist es an Ihnen: Erkennen Sie, was zu sehen ist? Hier geht es zum Rätsel.

Sie sind Radiologe und haben selbst spannende Röntgenbilder in Ihrem Fundus? Schicken Sie uns Ihre überraschendsten Aufnahmen an roentgen@spiegel.de! Selbstverständlich anonymisiert und mit Einverständnis des Patienten.

Forum

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insgesamt 31 Beiträge
1. Wozu eine 2. Aufnahme des Fußes?
trompetenmann 29.11.2012
Es reicht doch, wenn man dem Patienten auf die Schuhsohle guckt um zu wissen, wo genau die Schraube steckt??? Ärzte halt....
Es reicht doch, wenn man dem Patienten auf die Schuhsohle guckt um zu wissen, wo genau die Schraube steckt??? Ärzte halt....
2. Deshalb die Röntgenaufnahme
dennisballwieser 29.11.2012
Leider nicht. Bevor man dem Patienten den Schuh auszieht, muss man sich vergewissern, wo die Schraube steckt. Erst danach können die Ärzte entscheiden, wie sie Schraube und Schuh so entfernen, dass sie möglichst wenig [...]
Zitat von trompetenmannEs reicht doch, wenn man dem Patienten auf die Schuhsohle guckt um zu wissen, wo genau die Schraube steckt??? Ärzte halt....
Leider nicht. Bevor man dem Patienten den Schuh auszieht, muss man sich vergewissern, wo die Schraube steckt. Erst danach können die Ärzte entscheiden, wie sie Schraube und Schuh so entfernen, dass sie möglichst wenig zusätzlichen Schaden anrichten. Steckt die Schraube zum Beispiel im Knochen, gehen sie unter Umständen anders vor, als wenn nur Haut, Fett oder Muskelgewebe durchbohrt sind.
3. Respekt...
Thomas Mainka 29.11.2012
Ich habe nicht viel erkannt. Der Beruf eines Mediziners gehört für mich zu den interessantesten, die es gibt.
Ich habe nicht viel erkannt. Der Beruf eines Mediziners gehört für mich zu den interessantesten, die es gibt.
4. Rausdrehen
alibaba740 29.11.2012
Eine Schraube wird immer rausgedreht, egal ob im Fleisch, Knochen oder einem Stück Holz.
Eine Schraube wird immer rausgedreht, egal ob im Fleisch, Knochen oder einem Stück Holz.
5. Rausdrehen
alibaba740 29.11.2012
Eine Schraube wird immer rausgedreht, egal ob im Fleisch, Knochen oder einem Stück Holz.
Eine Schraube wird immer rausgedreht, egal ob im Fleisch, Knochen oder einem Stück Holz.

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Zum Autor

  • Dennis Ballwieser ist Arzt. In München machte er Narkose, in Hamburg schreibt er über Medizin. Er ist Redakteur im Ressort Gesundheit bei SPIEGEL ONLINE.

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