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20.09.2012
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Gesund essen

Entlarven Sie die größten Ernährungsmythen!

Corbis

Verwirrung beim Essen: Was ist gesund, was hilft wirklich?

Sie trinken mindestens zwei Liter Wasser am Tag? Und den Salzstreuer verteufeln Sie? Offenbar liegt Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen. Doch rund um die Ernährung ranken sich viele Mythen. Beweisen Sie im Test, dass Sie nicht auf jede Pseudo-Weisheit hereinfallen.

Wir Menschen glauben gerne an bestimmte Dinge. Zum Beispiel daran, dass Cola und Salzstangen gegen Durchfall helfen. Oder dass grüner Tee vor Krebs schützt. Beides stimmt nur bedingt. Doch ums Essen und seine gesundheitliche Wirkung kursieren viele Gerüchte.

Viele davon sind auch unheimlich praktisch und verführerisch. Wie etwa die Idee, dass Schokolade glücklich machen soll. Zudem scheint bei vielen Empfehlungen die Erklärung dahinter auf den ersten Blick plausibel und wissenschaftlich fundiert. Und so hält sich manche Pseudo-Weisheit hartnäckig - mitunter über Generationen hinweg, ohne dass sie je hinterfragt wird. Dabei entpuppen sich viele Ratschläge als pure Mythen, die keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten.

Wie ist es um Ihr Wissen in Ernährungsfragen bestellt? Prüfen Sie im SPIEGEL-ONLINE-Check, auf welche falschen Gesundheitstipps Sie schon hereingefallen sind! Zum Test - klicken Sie hier.

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insgesamt 53 Beiträge
1. Die Lebenserfahrung ...
hajoschneider 20.09.2012
zeigt aber, dass Mythen sehr viel länger halten, als alle medizinischen Erkenntnisse. Die wissenschaftliche Wahrheit von heute ist morgen schon wieder überholt. Insofern haben Mythos und Wissenschaft eines gemeinsam: Man muss an [...]
zeigt aber, dass Mythen sehr viel länger halten, als alle medizinischen Erkenntnisse. Die wissenschaftliche Wahrheit von heute ist morgen schon wieder überholt. Insofern haben Mythos und Wissenschaft eines gemeinsam: Man muss an sie glauben.
2. Der Grüne Tee und er Krebs
john_d 20.09.2012
Es ist nicht bewiesen, dass grüner Tee vor Krebs schützt. Allerdings gibt es ja wohl einiges was darauf hindeutet... oder hab ich was verpasst? Gesund ist das Zeug allemal.
Es ist nicht bewiesen, dass grüner Tee vor Krebs schützt. Allerdings gibt es ja wohl einiges was darauf hindeutet... oder hab ich was verpasst? Gesund ist das Zeug allemal.
3.
franko_potente 20.09.2012
Hätte überall gestanden, "man weiß es nicht" hätte ich 10 Punkte gehabt :D
Hätte überall gestanden, "man weiß es nicht" hätte ich 10 Punkte gehabt :D
4. Und das schöne daran ...
kein_gut_mensch 20.09.2012
... ist das hier noch Mythen bestätigt werden. Der Mythos Wein z.B. Jeder ernsthafte Ernährungswissenschaftler sagt ihnen das es Quatsch ist. Wein enthält erstmal 10% Alkohol und das ist ein toxisches Gift was [...]
Zitat von hajoschneiderzeigt aber, dass Mythen sehr viel länger halten, als alle medizinischen Erkenntnisse. Die wissenschaftliche Wahrheit von heute ist morgen schon wieder überholt. Insofern haben Mythos und Wissenschaft eines gemeinsam: Man muss an sie glauben.
... ist das hier noch Mythen bestätigt werden. Der Mythos Wein z.B. Jeder ernsthafte Ernährungswissenschaftler sagt ihnen das es Quatsch ist. Wein enthält erstmal 10% Alkohol und das ist ein toxisches Gift was schadhaft für den Körper ist. In geringen Maßen ist das für den normalen "westlichen" Menschen kein Problem. In anderen Kulturkreisen (besonders in fernöstlichen) siehts da etwas anders aus. Die sogenannten Antioxidantien sind zwar vorhanden aber selbst deren Wirkung ist noch sehr umstritten und ihre Menge ist im Vergleich mit anderen Getränken sehr gering (z.B. Kakao). Und die stets heran geführten Untersuchungen sind ein Witz. Die größte ihrer Art kommt von der Universität Bordeaux ... Nachtigall i hör dir trapsen. Die Minderung des Herzinfarktrisikos und des höheren Alters von Weintrinkern aus dem mediteranen Raum basiert auf Vermutungen. Das höchste Durchschnittsalter der Welt haben Sie in Japan und da wird glaub ich nicht so viel Rotwein getrunken.
5.
Celegorm 20.09.2012
Blöd nur, dass eigentlich alle "Ernährungsmythen" auf (überholten) ernährungswissenschaftlichen Hypothesen oder Erkenntnissen beruhen. Ihre Aussage ist darum ziemlich paradox. Nein, bei Wissenschaft [...]
Zitat von hajoschneiderzeigt aber, dass Mythen sehr viel länger halten, als alle medizinischen Erkenntnisse. Die wissenschaftliche Wahrheit von heute ist morgen schon wieder überholt. Insofern haben Mythos und Wissenschaft eines gemeinsam: Man muss an sie glauben.
Blöd nur, dass eigentlich alle "Ernährungsmythen" auf (überholten) ernährungswissenschaftlichen Hypothesen oder Erkenntnissen beruhen. Ihre Aussage ist darum ziemlich paradox. Nein, bei Wissenschaft sollte man das eben gerade nicht, weshalb das der entscheidende Unterschied ist: Der "Mythos" entsteht erst, wenn man etwas glaubt, ob aus vermeintlich wissenschaftlicher oder sonstiger Quelle. Wer hingegen Wissenschaft so verkaufen will, dass man daran glauben "muss", der hat sich gerade aus der seriösen Wissenschaft verabschiedet.

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Zur Autorin

  • Manfred Witt
    Cinthia Briseño ist bergsteigende Biochemikerin, hat in München über Viren promoviert und schreibt über Medizin. Sie leitet das Ressort Gesundheit bei SPIEGEL ONLINE.

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