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Gesundheit
Freitag, 13.04.2018   11:01 Uhr

Fastentraining

Tipps gegen den kleinen Hunger

Ein Schokoriegel hier, ein Eis da und dann noch ein paar Chips: Im Alltag locken ständig Snacks. Diese Tipps helfen, das Zwischendurchessen zu reduzieren.

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Getty Images/ Image Source

SPIEGEL WISSEN hat ein achtwöchiges Fasten-Training entwickelt, das sich leicht im Alltag umsetzen lässt. Dies ist Teil sieben von acht.

Die allermeisten Menschen greifen gern zwischendurch zu Snacks. Das hat auch mit unserer Lebenswirklichkeit zu tun: In unserem Alltag lockt permanent irgendeine Leckerei. Das macht es schwer, das häufige Zwischendurchessen abzustellen.

In dieser Woche geht es daher darum, sich von dieser Gewohnheit einmal bewusst zu trennen.

Nicht knabbern

Legen Sie im Vorfeld fest, ob Sie in dieser Woche drei Hauptmahlzeiten oder drei Hauptmahlzeiten und eine gezielt festgelegte Zwischenmahlzeit (beispielsweise Obst oder Gemüse oder Vollkornbrot) zu sich nehmen wollen. Halten Sie auch fest, wann Sie diese Hauptmahlzeiten ungefähr essen wollen und wann die Zwischenmahlzeit stattfinden soll. Und dann probieren Sie einen Essalltag ohne weitere Snacks aus.

Tipp: Wenn Sie gern Süßigkeiten essen, können Sie diese in Maßen als Nachtisch nach der Hauptmahlzeit zu sich nehmen. Wenn Sie gern salzige Snacks essen, gestalten Sie sich eine Hauptmahlzeit des Tages eher deftig. Beides hilft, zwischendurch weniger in Versuchung zu geraten.

Wenn Sie gerade einen guten Modus mit dem Intervallfastengefunden haben, konzentrieren Sie sich auch in dieser Woche vor allem auf dieses Vorhaben und sehen Sie diese Übung locker.

Tipps fürs Snack-Kürzen

Damit die Woche ohne allzu viel Zwischendurch-Knabberei gelingt, geben wir Ihnen hier noch ein paar Tipps an die Hand. Nehmen Sie am besten mindestens zwei der Ratschläge aus der Liste in Ihre Wochenplanung auf - besonders, wenn Sie von sich wissen, dass Sie gern und viel zwischendurch naschen:

Zu jeder Ausgabe bietet SPIEGEL WISSEN ein praktisches, leicht im Alltag umsetzbares Online-Coaching passend zu seinem jeweiligen Heftthema an.

Jedes Coaching dauert acht Wochen. Während dieser Zeit erhalten Sie immer freitags per E-Mail eine Übungseinheit, die Ihnen helfen kann, Ihr Leben besser zu gestalten. Hier den Newsletter bestellen:

Versuchen Sie, nichts zu essen, wenn Sie gerade wütend, gestresst oder aufgebracht sind. Wer sich aufregt, greift oft reflexartig nach dem nächsten Snack und isst auch oft zu viel. Halten Sie stattdessen inne und warten Sie ein paar Minuten ab. Oft ist der Essensdrang dann schon wieder verschwunden.

Reflektieren Sie nach dieser Woche, wie es Ihnen mit dem Verzicht auf Knabbern und Naschen gegangen ist. Für manche Menschen ist das ganz leicht, sie erleben es fast als Erleichterung. Für andere ist es schwer bis unmöglich. Falls Sie zu dieser Gruppe gehören: Bleiben Sie gelassen, dann ist es halt so.

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Falls Sie sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen wollen, kann es sich lohnen, sich mit den psychologischen Seiten des Essens zu beschäftigen, denn viele chronische Zwischendurchknabberer sind Frust- und Stressesser. Ein hilfreiches, sehr praktisches Buch zum Thema ist "Mein Ich-Gewicht" der Schweizer Psychologin Maja Storch. Das Buch gibt Hilfestellung dabei, wie man das Unbewusste und innere Wünsche beim Essen für sich nutzen kann.

Ihr SPIEGEL-WISSEN-Team


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