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28.01.2013
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Autismus-Therapie

Der Weg ins fast normale Leben

Von Jana Hauschild
REUTERS

Autistisches Kind: "So eine Therapie ist viel Arbeit. Aber sie lohnt sich"

In eine reguläre Schule gehen, enge Freunde haben, Partnerschaften eingehen: Für viele Autisten ist das undenkbar. Doch es gibt immer mehr Therapiemethoden, um autistische Symptome schon bei Kleinkindern abzumildern - und ihnen damit ein fast normales Leben zu ermöglichen.

Als Ron Breining* drei Jahre alt ist, kann er weder "Mama" noch "Papa" sagen. Anderen Menschen sieht er nicht in die Augen, er spielt mit sich allein und immer nur das Gleiche. Ron hat frühkindlichen Autismus. Knapp vier Jahre später besucht er eine reguläre Grundschule, fragt Klassenkameraden, ob sie mit ihm spielen wollen, kennt Zahlen und Buchstaben, kann schreiben.

Wunderheilung? Keinesfalls. Dahinter steckt jahrelanges, intensives Training - zu Hause, im Kindergarten, mit Hilfe von Autismustherapeuten, Logopäden und geschulten Pädagogen. Mindestens 20 Stunden pro Woche übte Ron anfangs in Einzelsitzungen, Worte und später Sätze zu sprechen, Kontakt zu anderen Kindern aufzubauen und allein auf Toilette zu gehen. "Autismus ist zwar nicht heilbar, aber die Symptome können durch eine frühe und intensive Therapie deutlich reduziert werden", sagt die Psychologin Inge Kamp-Becker, die am Universitätsklinikum Marburg eine Spezialambulanz für Autismus-Spektrum-Störungen leitet.

Kostbare Zeit geht verloren

In Deutschland wird Autismus immer öfter und früher bei Kindern erkannt. "Weil die Störung so komplex ist und Kinderärzten lange Zeit nicht bekannt war, dachten viele, die Symptome würden sich auswachsen oder es handle sich um eine andere Entwicklungsstörung wie ADHS", sagt Friedrich Nolte vom Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus. Heute wüssten Ärzte, wie unterschiedlich die Symptome von Autismus aussehen können und erkennen die Störung eher.

Steht die Diagnose fest, haben es Autisten und ihre Eltern oft schwer, schnell einen Therapeuten zu finden - daran mangelt es. "Für Asperger-Autisten ist die Lage nicht gut, aber immerhin schon besser geworden, da vermehrt Gruppentherapien entwickelt und durchgeführt werden", sagt Christine Freitag. Anders sehe es aber für Kinder mit frühkindlichen Autismus aus. "Für sie gibt es viel zu wenig spezielle Frühförderungsangebote", so die Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Frankfurt am Main. Betroffene warten oft mehrere Monate auf einen Therapieplatz.

Das ist kostbare Zeit: Mit jeder Woche, die ohne eine Behandlung vergeht, verfestigen sich die Probleme im Umgang mit anderen Menschen, und für Kinder wie Ron wird es immer schwerer, sprechen zu lernen. "Daher bekommen vor allem junge Kinder in der Regel schnellstmöglich einen Diagnostiktermin und anschließend einen Therapieplatz", sagt Kamp-Becker.

Bizarre Methoden sind passé

Viele Jahre tummelten sich bizarre Methoden auf dem Therapiemarkt, die Wunderheilungen versprachen. Wie etwa die Festhaltetherapie: Bei dieser Behandlung wurden autistische Kinder, die auf Berührung durch andere aggressiv oder stark verängstigt reagieren, trotz Gegenwehr fest von der Mutter umarmt. Irgendwann, so die Hoffnung, würde das Kind nachgeben und die Nähe der Mutter zulassen. Nicht nur ethisch, sondern auch wissenschaftlich ist diese Methode stark umstritten.

Lange Jahre galt auch die Psychoanalyse als sinnvolle Therapiemethode. Inzwischen gehen Experten aber davon aus, dass sie bei Autismus nicht hilft. Ebenso spielen Medikamente bei der Behandlung nur eine Nebenrolle. Höchstens um einzelne Symptome wie Aggressivität einzudämmen, dürfen Arzneimittel verabreicht werden.

Alltagsnahe Übungen und Rollenspiele

Inzwischen setzen sich vermehrt Verhaltenstraining und alltagsnahe Übungen und Rollenspiele durch. Sie sollen autistischen Kindern und Jugendlichen ein möglichst selbständiges Leben ermöglichen. Die sogenannte angewandte Verhaltensanalyse, kurz ABA ("Applied Behavior Analysis"), ist einer der am besten erforschten Ansätze. Therapeuten trainieren damit soziale Fähigkeiten, die Interaktion mit anderen und versuchen, stark störendes Verhalten schrittweise abzubauen.

Die grundlegende Methode ist simpel: Erwünschtes Verhalten wird belohnt. Doch die Therapie braucht Zeit. "Kindern mit frühkindlichem Autismus das Sprechen beizubringen, dauert bei einigen sechs Monate, bei anderen bis zu fünf Jahre", erzählt die Sozialtherapeutin Juliane Succow vom Autismus Therapiezentrum in Berlin. Sie und eine Kollegin haben mit Ron dreimal in der Woche bei ihm zu Hause für mehrere Stunden sprechen, spielen und selbständiges Handeln geübt. In manchen Wochen lernte er nur ein Wort, in anderen auch mal mehrere. Mehr als zwanzig Übungen pro Nachmittag waren an der Tagesordnung. Einige dauern nur wenige Minuten, andere länger.

Neben ABA gibt es noch zahlreiche ähnliche Verhaltenstrainings, manche legen ihren Fokus auf das Erkennen von Gefühlen, andere auf sozialen Umgang, wieder andere auf das Sprechenlernen.

Wie gut die einzelnen Ansätze sind, sei noch nicht genügend erforscht, findet Christine Freitag - auch bei ABA. "Wir sehen Erfolge, und die einzelnen Therapeuten leisten wichtige und gute Arbeit. Doch wir sollten trotzdem regelmäßig durch Studien prüfen, ob all der Einsatz auch objektiv etwas bringt oder wo etwas verbessert werden müsste", fordert die Kinderpsychiaterin.

Eltern spielen eine wichtige Rolle

Wichtig für einen Erfolg ist auch die Mitarbeit des Umfelds. Das Kind muss die neuen Verhaltensweisen nicht nur in den Therapiestunden üben, sondern ebenso im Alltag zu Hause anwenden. Dazu bedarf es viel Einsatz und Geduld der Eltern. "Nicht alle können die Kraft dafür aufbringen. Doch wenn Eltern die Übungen nicht in den Alltag integrieren, kann auch unsere Behandlung nicht viel ausrichten", sagt die Therapeutin Succow.

Rons Eltern holten sich zusätzlich Hilfe von einer Logopädin. Auch sie machte gezielte Sprachübungen ihrem Sohn. In seinem Integrationskindergarten trainierte eine speziell geschulte Erzieherin mit ihm. In der Schule unterstützt ihn jetzt eine Schulhelferin.

"So eine Therapie ist viel Arbeit. Aber sie lohnt sich", sagt Succow. Anstatt in Förderschulen zu müssen, schafften es manche Kinder wie Ron, in einer regulären Schule zurechtzukommen. Anstatt ein Leben lang im Betreutem Wohnen unterzukommen, könnten einige durch die Trainings später für sich selbst sorgen.

Nach der Schule hat Ron weiterhin dreimal pro Woche Therapiestunden. Dabei geht es nun vor allem darum, soziale Fertigkeiten für das Miteinander mit Schülern und Lehrern zu lernen. Inzwischen hat er einige Schulfreunde. Und er wurde auch schon zu Kindergeburtstagen eingeladen.

*Name geändert

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insgesamt 58 Beiträge
1. arme Kinder, arme Eltern,
unfassbaralles 28.01.2013
keine Frage. Beide tun mir sehr leid. Aber wie soll so eine Therapie bezahlt werden? Und das über viele Jahre.
keine Frage. Beide tun mir sehr leid. Aber wie soll so eine Therapie bezahlt werden? Und das über viele Jahre.
2. Bärendienst!
ZhuBaJie1 28.01.2013
Derartige Artikel machen uns Eltern von Autisten das Leben sehr schwer - Einzelfall-Wunderstories ohne jegliche empirische Grundlage. Aber mit der Konsequenz, dass die Eltern wieder irgendwie Schuld haben. Derartige Berichte gab [...]
Derartige Artikel machen uns Eltern von Autisten das Leben sehr schwer - Einzelfall-Wunderstories ohne jegliche empirische Grundlage. Aber mit der Konsequenz, dass die Eltern wieder irgendwie Schuld haben. Derartige Berichte gab es schon immer (Stichwort "Delfintherapie"). In der Realität da draußen ist es hingegen ein gewaltiger Therapieerfolg, wenn sich ein Kind mit frühkindlichem Autismus alleine anzieht, in der Öffentlichkeit keinen Schreikrampf bekommt oder halbwegs sauber bleibt. V.a. die Nachbarn freuen sich aber über die solche Artikel, da diese sowieso keinerlei Verständnis für die motorische Unruhe und das Geschrei des Kindes aufbringen und nun nun wieder einen "Beleg" für die scheinbare Schuld der Eltern bekommen ("Habe ich ja schon immer gesagt, dass die sich einfach keine Mühe geben!").Tipp für die Autorin: Mal Einfach mal ein Autismustherapiezentrum besuchen und dort die Eltern und das Fachpersonal interviewen. Bevor solch unverantwortliche Artikel publiziert werden.
3. optional
a.vollmer 28.01.2013
Asperger und viele Autisten brauchen Akzeptanz, nicht Umformungstherapie. Nur weil der Wunsch der Eltern nach Anpassung an Konventionen und so genannte Normen übermächtig ist darf man nicht die Persönlichkeit der Kinder [...]
Asperger und viele Autisten brauchen Akzeptanz, nicht Umformungstherapie. Nur weil der Wunsch der Eltern nach Anpassung an Konventionen und so genannte Normen übermächtig ist darf man nicht die Persönlichkeit der Kinder vergewaltigen. Dabei geht es nur um das "Funktionieren", nicht um ein erfülltes Leben, das den meisten Asperger-Autisten nur mit ihrem eigenen Lebensstil möglich ist, nicht mit der übergestülpten Verhaltensschablone der Üblichen.
4. Es geht noch mehr beim Autismus
dr.laus 28.01.2013
Schade, dass der Beitrag über Autismus einen sehr wichtigen Aspekt der Therapie ausklammert, nämlich die Darmsanierung, mit der so gute Erfolge erzielt werden, dass darüber sogar im Deutschen Ärzteblatt berichtet wurde - und das [...]
Schade, dass der Beitrag über Autismus einen sehr wichtigen Aspekt der Therapie ausklammert, nämlich die Darmsanierung, mit der so gute Erfolge erzielt werden, dass darüber sogar im Deutschen Ärzteblatt berichtet wurde - und das ist sicher kein alternatives Heilmagazin!
5. Individuum
wolfmanj. 28.01.2013
Asperger sind keine Kranken, sondern besondere Menschen mit Einschränkungen im normalen Leben. Und ich gebe dem Kommentar "Bärendienst" recht. Hier werden einzelne Wunder beschrieben und die normalen Menschen bleiben mit [...]
Asperger sind keine Kranken, sondern besondere Menschen mit Einschränkungen im normalen Leben. Und ich gebe dem Kommentar "Bärendienst" recht. Hier werden einzelne Wunder beschrieben und die normalen Menschen bleiben mit ihren Problemen alleine und unverstanden.

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Zur Autorin

  • Jana Hauschild ist Psychologin und arbeitet als freie Journalistin in Berlin.

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Was ist Autismus?

Autismus-Spektrum-Störungen
Störungen innerhalb des sogenannten Autismus-Spektrums sind tiefgreifende Entwicklungsstörungen. Es wird zwischen frühkindlichem Autismus, dem Asperger-Syndrom und dem Atypischen Autismus unterschieden. Weil in der Praxis zunehmend leichtere Formen der einzelnen Störungsbilder diagnostiziert werden und die Unterscheidung in der Praxis immer schwerer fällt, werden die unterschiedlichen Ausprägungen unter dem Begriff Autismus-Spektrum-Störung zusammengefasst.

Menschen mit Autismus können soziale und emotionale Signale nur schwer einschätzen und haben ebenso Schwierigkeiten, diese auszusenden. Deshalb sind ihre Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen selten angemessen, und sie haben Schwierigkeiten, ihr Verhalten an eine soziale Situation anzupassen.

Auch die Entwicklung des Sprachgebrauchs und des Sprachverständnisses ist betroffen: Autistischen Menschen fällt es schwer, etwa ihre Sprachmelodie oder ihre Tonlage an die Situation anzupassen. Ebenso gebrauchen sie kaum Gestik, um den Sinn einer Aussage zu unterstreichen.

Alltägliche Aufgaben führen Autisten meist starr und routiniert aus. Typisch sind sich wiederholende und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten. Kinder beschäftigen sich beispielsweise gerne häufig mit Fahrplänen oder anderen Datensammlungen. Veränderungen von Handlungsabläufen oder etwa der Wohnungseinrichtung können Autisten Probleme bereiten und für teils heftige Reaktionen sorgen.
Asperger-Syndrom
Menschen mit Asperger-Syndrom haben für gewöhnlich eine normale Sprachentwicklung. Dennoch haben sie Schwierigkeiten bei der Kommunikation: Sie haben Probleme beim Erkennen sowie beim Einsatz von Mimiken und Gestiken und eine eher monotone Sprechweise. Ihre Fähigkeit, durch Veränderung des Tonfalls, durch den Gesichtsausdruck oder Handbewegungen das Gesagte zu verdeutlichen, ist beeinträchtigt.

Häufig sind Menschen mit Asperger-Syndrom motorisch ungeschickt. Die meisten von ihnen besitzen eine normale allgemeine Intelligenz; in Teilgebieten kann ihre Intelligenz besonders hoch sein. Oft wird die Diagnose Asperger-Syndrom erst im Jugend- oder Erwachsenenalter gestellt.
Frühkindlicher Autismus
Die Merkmale des frühkindlichen Autismus (auch Kanner-Syndrom genannt) zeigen sich schon vor dem dritten Lebensjahr. Besonders deutlich bemerkbar machen sich die Symptome im sozialen Umgang mit anderen, in der Kommunikation und in sich wiederholenden stereotypen Verhaltensweisen. Die Ausprägung der einzelnen Symptome ist von Kind zu Kind unterschiedlich.

Autistische Kinder können zunächst keine Geste, kein Lächeln, kein Wort verstehen. Sie ziehen sich zurück und kapseln sich ab. Jede Veränderung in ihrer Umwelt erregt sie stark. Autistische Kinder können nicht spielen und benutzen ihr Spielzeug in immer gleicher, oft zweckentfremdeter Art und Weise. Sie entwickeln Stereotypien: etwa das Drehen und Kreiseln von Rädern und anderen Dingen, das Wedeln mit Fäden oder Papier.

Autistische Kinder haben häufig vom Säuglingsalter an Probleme beim Essen und beim Schlafen und entwickeln selbststimulierende Verhaltensweisen, die bis zur Selbstverletzung reichen können. Sie bestehen zwanghaft auf ganz bestimmten Ordnungen. Sie weigern sich beispielsweise, bestimmte Kleidung zu tragen, wiederholen immer wieder bestimmte Verhaltensweisen oder sprachliche Äußerungen oder sammeln exzessiv bestimmte Gegenstände. Oft bringen sie damit ihre Eltern zur Verzweiflung.

Die intellektuelle Begabung autistischer Kinder ist sehr unterschiedlich. Sie reicht von geistiger Behinderung bis hin zu normaler Intelligenz. In Teilbereichen entwickeln die Kinder häufig erstaunliche Fähigkeiten, etwa in technischen Disziplinen oder der Musik.

Schätzungen zufolge sind in Europa, Kanada und den USA ein bis zwei von tausend Kindern von frühkindlichem Autismus betroffen. Verlässliche Zahlen, wie häufig die Störung in Deutschland auftritt, gibt es bisher nicht. Zwar können autismusbedingte Beeinträchtigungen mit Hilfe spezieller Therapien und Trainings gebessert oder kompensiert werden. Eine Heilung ist aber nicht möglich. Die meisten Menschen mit Autismus benötigen lebenslange Hilfe und Unterstützung.

Trotz umfangreicher Forschungsergebnisse gibt es bisher kein Erklärungsmodell, das vollständig und schlüssig die Entstehungsursachen des frühkindlichen Autismus belegen kann.

Quelle: autismus Deutschland e.V.

Fakten zu Förderschulen

Die Schüler
In Deutschland hat nach Angaben der Bertelsmann Stiftung derzeit nahezu eine halbe Million Schüler einen diagnostizierten, sonderpädagogischen Förderbedarf. Davon besuchen über 400.000 Schüler spezielle, eigens auf ihren Förderbedarf zugeschnittene Förderschulen. Weitere 85.000 Schüler lernen mit Gleichaltrigen an allgemeinen Schulen im gemeinsamen Unterricht.
Die Bundesländer
Zwischen den Bundesländern gibt es starke Unterschiede. In Rheinland-Pfalz besuchen 4,4 Prozent aller vollzeitschulpflichtigen Schüler eine Förderschule, in Mecklenburg-Vorpommern sind es 10,9 Prozent, also mehr als doppelt so viele. Ein anderer Blick auf die Unterschiede: Von den Schülern mit festgestelltem Förderbedarf besuchten in Bremen schon vor der Einrichtung der Inklusionsklassen 45 Prozent allgemeine Schulen, in Niedersachsen jedoch nur fünf Prozent.
Die Ausgaben
Für Förderschulen entstehen laut Bertelsmann Stiftung bundesweit jährlich 2,6 Milliarden Euro zusätzliche Ausgaben, nämlich für zusätzliche Lehrkräfte. Davon entfallen rund 800 Millionen Euro auf die 180.000 Schüler mit Förderschwerpunkt Lernen; die übrigen 1,8 Milliarden Euro fließen in die Förderung von 221.000 Schülern mit anderen Förderschwerpunkten.
Die Uno-Konvention
Deutschland gehört zu den Vertragsstaaten der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die seit 1. Januar 2009 rechtskräftig ist. Artikel 24 fordert für behinderte Menschen in der deutschen Übersetzung "ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen". In der englischen und rechtlich entscheidenden Fassung wird allerdings ein "inclusive education system" gefordert - die deutschen Bürokraten operierten das Wort "inklusiv" bei der Übersetzung heraus.

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