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Gesundheit
Freitag, 21.09.2018   11:12 Uhr

Arbeiten im Takt der inneren Uhr

Kennen Sie Ihre Hochphasen?

Arbeiten im eigenen Biorhythmus trägt zur Entspannung bei und macht leistungsfähiger. In dieser Woche finden Sie heraus, wo für Sie die besten Slots zum Arbeiten und zum Träumen liegen.

Von
Getty Images/Westend61

SPIEGEL WISSEN hat ein achtwöchiges Coaching entwickelt, mit dem Sie in kleinen Schritten lernen, mit Stress im Alltag kompetenter umzugehen. Dies ist Teil fünf von acht. Die anderen Teile finden Sie hier.

Leben im eigenen Biorhythmus - das scheint vielen eine Selbstverständlichkeit zu sein. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sehr viele Menschen arbeiten und entspannen nicht im Rhythmus ihrer inneren Uhr - und sind deshalb oft gestresst. Oder sie fühlen sich immer dann müde und belastet, wenn wichtige Aufgaben anstehen.

Eine Ausrichtung des Tages an der persönlichen Konzentrations- und Leistungskurve ist also für alle Menschen sinnvoll, die sich bei der Arbeit oft fragen, warum sie ihre Aufgaben nicht erledigen können oder sich in wichtigen Momenten nicht auf der Höhe fühlen.

In dieser Woche geht es deshalb erst mal grundsätzlich darum, welche Aufgaben Sie wann am Tag am besten erledigen können. Sie erhalten im Folgenden eine Liste, die zeigt, welche Tätigkeiten zu welchen Tageszeiten im Allgemeinen sinnvoll sind und leicht von der Hand gehen. Lesen Sie sich die Liste genau durch und vergleichen Sie sie mit ihrem Alltag. An welchen Stellen stimmt ihr persönlicher Rhythmus mit dem hier empfohlenen überein, an welchen nicht?

Wichtig: Je nachdem, ob Sie morgens besonders früh fit, also eher eine "Lerche" sind, kann der Rhythmus auch ein oder zwei Stunden früher losgehen (also eher um 7 Uhr oder sogar um 6 Uhr), bei Langschläfern, also "Eulen", ist alles entsprechend ein bis zwei Stunden später getaktet.

Haben Sie einen Zeitraum gefunden, in dem Sie "gut im Rhythmus" sind, und einen, in dem Ihr Arbeitsalltag sehr vom Biorhythmus abweicht? Dann versuchen Sie in dieser Woche, die Übereinstimmungen noch weiter auszubauen - und die Abweichungen zu minimieren.

Sehr viele Menschen stellen zum Beispiel fest, dass Sie zu den Hochphasen ihrer Konzentration absolut keine Ruhe im Arbeitsalltag haben, sondern eher von einem langweiligen Meeting zum anderen laufen. Oder das Denkarbeiten ausgerechnet in die Zeit des Nachmittagstiefs fallen. Überlegen Sie sich, was Sie ändern können.

Extratipp: Wenn Sie bei der Übung in dieser Woche feststellen, dass Sie kein gutes Gefühl dafür haben, wann Sie müde werden und wann Sie frisch und wach sind, erstellen sie folgendes Diagramm: Tragen Sie die Uhrzeit auf der X-Achse ein und die Leistungsfähigkeit auf der Y-Achse und halten Sie über mehrere Tage fest, wie Ihre Konzentrationskurve verläuft. Manchmal ergeben sich erstaunliche "Peaks" und Tiefpunkte.

Zu jeder Ausgabe bietet SPIEGEL WISSEN ein praktisches, leicht im Alltag umsetzbares Online-Coaching passend zu seinem jeweiligen Heftthema an. Jedes Coaching dauert acht Wochen. Während dieser Zeit erhalten Sie immer freitags per E-Mail eine Übungseinheit, die Ihnen helfen kann, Ihr Leben besser zu gestalten. Hier den Newsletter bestellen:

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