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KarriereSPIEGEL

Kinder unterbrechen BBC-Interview

Papa. Muss. Jetzt. Arbeiten.

Kinder stören die Karriere? Ein amerikanischer Professor hat das hautnah erlebt. Er gab der BBC ein Live-Interview über sein Lieblingsthema. Alles lief gut - bis das erste Kind reinkam.

BBC

BBC-Interview mit Robert Kelly - plus Kindern

Freitag, 10.03.2017   15:23 Uhr

Es sollte ein seriöses Interview werden, so routiniert und professionell wie sonst auch: Der Politikprofessor Robert Kelly ließ sich am Freitag vom britischen Sender BBC interviewen. Es ging mal wieder um den Konflikt zwischen Nord- und Südkorea. Kelly lehrt internationale Beziehungen an der Universität Busan in Südkoreas zweitgrößter Stadt - und er hat zu diesem Thema schon Dutzende Videointerviews gegeben.

Doch diesmal läuft es anders. Nach ein paar Sekunden geht die Tür auf, ein kleines Mädchen tanzt ins Zimmer und stellt sich neben den Professor, der in Krawatte und Jackett vor seiner Webcam sitzt. "Ich glaube, eins Ihrer Kinder ist gerade reingekommen", sagt der Moderator mit einem unterdrückten Lachen.

Kelly schiebt das Kind mit der Hand weg, ohne sich umzudrehen, und spricht weiter in die Kamera. Deshalb sieht er auch nicht, wie ein zweites Kind im Laufstuhl hereinrollt, dicht gefolgt von einer Frau, die die Kinder hastig einsammelt und unter Geschrei wieder hinausbefördert.

Dem medienerfahrenen Professor, der auch twittert und bloggt, fällt es sichtlich schwer, die Konzentration zu bewahren. Erst nachdem er sich mehrfach entschuldigt und kurz die Augen geschlossen hat, kann das Interview weitergehen:

lov

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