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KarriereSPIEGEL

Von Beruf Gefängnisarzt

"Extrem spannend, kein Tag langweilig"

Viele Häftlinge sind süchtig oder psychisch krank: Auch im Knast ist ärztliche Hilfe nötig - den Job als Gefängnisarzt aber haben nur wenige Mediziner auf dem Plan. Dabei bietet er durchaus Vorteile.

DPA

Gefängnisärztin Simone Dorn

Samstag, 09.09.2017   10:35 Uhr

Simone Dorn braucht für das Gespräch mit ihren Patienten oft Hände und Füße. Manchmal hilft auch das Skelett im Untersuchungszimmer bei der Verständigung. Die Medizinerin arbeitet im Frankfurter Gefängnis, ihre Patienten kommen aus aller Welt. "80 Prozent der Kommunikation läuft nicht verbal", sagt die weltoffene und quirlige Frau, die mehrere Sprachen spricht. Manchmal wird auch gemalt.

Simone Dorn arbeitet gern im Knast: "Es ist extrem spannend, kein Tag ist langweilig, und man weiß nie, was kommt", berichtet die Allgemeinmedizinerin. Nachwuchssorgen hat das Ärzte-Team im Knast nicht, wie der Leiter der Haftanstalt Frankfurt I, Frank Lob, sagt. Damit gehört Frankfurt in Deutschland jedoch zu den Ausnahmen.

"Es ist ein bundesweiter Trend, dass sich Anstaltsärzte nur sehr schwer bis gar nicht finden lassen", berichtet die zweite Vorsitzende der Bundesvereinigung der Anstaltsleiter im Justizvollzug, Yvonne Radetzki. Die Chefin des Gefängnisses in Neumünster in Schleswig-Holstein suchte lange händeringend einen Mediziner.

Unbekanntes Jobprofil

"Viele wissen nicht, was sich dahinter verbirgt", nennt Yvonne Radetzki einen der Gründe. Zudem sei die Bezahlung im Gefängnis nach dem Tarif im öffentlichen Dienst zwar gut, in Kliniken wegen der Schichtarbeit aber besser. Einige Mediziner hätten zudem Angst, sich in dem Job mit niemandem absprechen zu können. In Neumünster mit seinen 598 Haftplätzen gibt es nur einen Anstaltsarzt. Allerdings könne der sich problemlos mit den Kollegen in den anderen Gefängnissen im Land und dem Psychiater im eigenen Haus austauschen.

In Frankfurt arbeiten sechs Mediziner auf 5,5 Stellen - darunter auch ein Zahnarzt. Sie sind zusammen mit mehr als 30 Krankenpflegern für rund 1400 Gefangene zuständig. Zudem gibt es Vertragsärzte, die bei den bis zu 30 Zugangsuntersuchungen von Häftlingen pro Tag helfen. "Viele junge Kollegen machen aus Interesse stundenweise mit", berichtet Abteilungsleiterin Bettina Schwarz. Dabei profitiere das Gefängnis sicherlich auch von der Universitätsklinik in der Stadt.

"Wir können viel selbst lösen und haben auch keinen Ärger mit der Kassenärztlichen Vereinigung", zählt Simone Dorn weitere Vorteile ihres Jobs auf. Da Nacht- und Wochenenddienste wegfielen, sei die Arbeit zudem besonders familienverträglich. Der Öffentliche Dienst biete Vorteile für die Rente, ergänzt Schwarz. Das Land als Arbeitgeber sei zudem sehr großzügig bei der Bewilligung von Fortbildungen, sagt Lob.

Die gute Planbarkeit seines Jobs schätzt auch der Gefängnisarzt der Werler Justizvollzugsanstalt, Joe Bausch. Der Mediziner arbeitet nebenher als Schauspieler - unter anderem spielt er den Gerichtsmediziner Dr. Joseph Roth im Kölner Tatort.

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Knast-Doktor Joe Bausch: "Für viele bin ich der Hausarzt"

Anders als viele andere Gefängnis-Ärzte haben die Frankfurter Mediziner auch Patientinnen. Etwa 40 Prozent der inhaftierten Frauen hätten Suchtprobleme, sagt Internistin Schwarz. Dieser Anteil sei deutlich höher als bei den Männern. Psychische Erkrankungen seien bei beiden Geschlechtern im Gefängnis oft zu finden. Deren Behandlung unterstützten externe Psychiater.

"Wir haben nicht die freundliche Oma als Patientin"

"Viele Patienten sind eher aus den Randgruppen der Gesellschaft", sagt Simone Dorn. Manche haben alte Brüche, andere offene, unversorgte Wunden oder katastrophale Diabetes-Werte, wie Schwarz berichtet. "Wir sind auch eine der größten Substitutionspraxen in Frankfurt", sagt sie mit Blick auf die Drogenabhängigen, die Methadon bekommen. Morgens ab 7 Uhr wird der Heroin-Ersatzstoff für Suchtkranke ausgegeben, "die draußen auch legal im Substitutionsprogramm waren". Das sind etwa 60 bis 70 Männer und ebenso viele Frauen. "Alle anderen Drogenabhängigen werden entgiftet."

"Wir haben nicht die freundliche Oma", sagt Simone Dorn über ihre Patienten. Viele Gefangenen seien beim Arzt fordernd, auf sich fixiert oder sehr ungeduldig. Dazu kommt: "In anderen Teilen der Welt gibt es ein anderes Krankheitsverständnis." So mancher Südländer lobe und schimpfe sehr schnell und gehe mit seinen Beschwerden extrovertiert um.

Das andere Extrem beschreibt Dorn so: "Wenn ein Russe ruhig ist und einen Notfall meldet, renne ich." Viele türkische Patienten dagegen hätten kein Verständnis für psychische Erkrankungen. Andere Häftlinge wollten nur Tabletten und würden aggressiv, wenn sie die nicht bekämen. "So was lernt man an der Uni nicht", sagt Dorn, die dennoch die Abwechslung in ihrem Job liebt: "Wenn man ruhige Fahrwasser mag, landet man nicht im Knast."

Ira Schaible/dpa/him

insgesamt 10 Beiträge
radbodserbe 09.09.2017
1. Hut ab
vor jedem (nicht nur vor Ärzten), der bereit ist, sich diesen Herausforderungen und Klientel zu stellen. Da kommt man wirklich nicht all zu weit, wenn man sein Denken und Handeln auf seine hauseigene erlernte berufliche [...]
vor jedem (nicht nur vor Ärzten), der bereit ist, sich diesen Herausforderungen und Klientel zu stellen. Da kommt man wirklich nicht all zu weit, wenn man sein Denken und Handeln auf seine hauseigene erlernte berufliche Disziplin reduziert. Man muss über vielerlei Qualitäten zumindest in wichtigen Grundlagen verfügen (Mediziner, Sozialarbeiter, Psychiater u. a.), um seiner Aufgabe und den Menschen gerecht zu werden. Daher ist es auch wichtig, sich immer wieder selbst zu reflektieren, ob man den (auch eigenen) Ansprüchen immer noch gewachsen ist. Über unser Strafsystem wird oft und gerne gemeckert, ohne sich wirklich einen Kopf zu machen, was für Konsequenzen die eigenen Vorstellungen und Vorgehensweisen mit sich brächten. Kaum einer von diesen Leuten wäre aber wohl bereit, selber in diesem Bereich zu arbeiten - nicht einmal für eine Woche. Ich wünsche jedem Mitarbeiter die Kraft und positive Lebenseinstellung unbeschadet sich diesen Herausforderungen zu stellen. Das es dabei selten langweilig ist, glaube ich gerne.
murksdoc 09.09.2017
2. Hut auflassen!
Ich wurde vor einiger Zeit vom Anstaltsarzt einer größeren Haftanstalt zu Rate gezogen, weil bei einem der neu einsitzenden Häftlinge ein unerklärlicher Zustand von Bewußtseinstrübung aufgetreten war, der sich durch die [...]
Ich wurde vor einiger Zeit vom Anstaltsarzt einer größeren Haftanstalt zu Rate gezogen, weil bei einem der neu einsitzenden Häftlinge ein unerklärlicher Zustand von Bewußtseinstrübung aufgetreten war, der sich durch die wiederholt durchgeführten wirklich aufwendigen Drogentests im Blut und Urin des Patienten nicht erklären ließ. Die riesige Operationsnarbe an typischer Stelle, wo Operationen unter Zuhilfenahme der Herz-Lungenmaschine durchgeführt werden, war bis dahin niemandem aufgefallen. Nur der Zellenmitinsasse konnte berichten, sein neuer Kollege habe von eine größeren Herzoperation während seiner Kindheit erzählt. Das "Schwangerschaftsstreifen" bei den Müttern, nicht bei deren Kindern und schon zweimal nicht bei deren männlichen Kindern, auftreten können, war bis dahin auch kein Grund zur Beunruhigung gewesen. Der bewußtseinsgetrübte Neu-Sträfling besaß nämlich eine Menge davon über den ganzen Bauch verteilt und sein auskunftsfreudiger Zellennachbar wusste zu berichten, dass der Bewusstseinsgetrübte weder wisse, was das sei, noch warum er diese seit seiner Kindheit bei sich beobachten konnte. Der Haftgrund: wahlloses Dauereinnehmen aller möglichen Substanzen, die irgendwie in der Nähe einer Drogenwirkung vermutet werden können, ließ dann die Theorie reifen, dass der junge Mann in seiner Kindheit unter einer Fehleinmündung der grossen Herzgefässe litt, die operativ erfolgreich korrigiert worden war. Die durch den Herzfehler verursachte Minderdurchblutung und/oder der Blutstau in der Leber hatte diese jedoch nachhaltig geschädigt, was zu Aszites, auch genannt: "Bauchwassersucht" geführt hatte, welches die "Schwangerschaftsstreifen" auf seinem Bauch verursachte. Die Rest-Leber hatte sich dann für den Gebrauch des täglichen Lebens erholt, war der Dauereinwirkung hochwirksamer und manchmal auch hochgiftiger Substanzen aber nicht gewachsen und hatte pünktlich zur Gefängniseinweisung den Dienst quittiert. Dadurch war der Wachkoma-artige Zustand entstanden, was man auch selbst herausgefunden hätte, wenn man statt Drogentests auch mal ein paar Leberwerte bestimmt und im äußersten Notfall auch mal den Patienten selbst angeschaut hätte. Über dessen Verlauf ist mir nichts bekannt, aber man sieht: gesiebt oder nicht gesiebt, rein qualitätstechnisch ist im Knast noch ziemlich Luft nach oben, zumindest was die Mediziner betrifft.
Consanesco 09.09.2017
3.
Von welchen "Schwangerschaftsstreifen" schreiben Sie da eigentlich? Reden wir von Spider naevi, Teleangiektasien oder einem Caput medusae? Bemerkenswert ist eigentlich, dass man zwar - Ihren Aussagen zufolge - [...]
Zitat von murksdocIch wurde vor einiger Zeit vom Anstaltsarzt einer größeren Haftanstalt zu Rate gezogen, weil bei einem der neu einsitzenden Häftlinge ein unerklärlicher Zustand von Bewußtseinstrübung aufgetreten war, der sich durch die wiederholt durchgeführten wirklich aufwendigen Drogentests im Blut und Urin des Patienten nicht erklären ließ. Die riesige Operationsnarbe an typischer Stelle, wo Operationen unter Zuhilfenahme der Herz-Lungenmaschine durchgeführt werden, war bis dahin niemandem aufgefallen. Nur der Zellenmitinsasse konnte berichten, sein neuer Kollege habe von eine größeren Herzoperation während seiner Kindheit erzählt. Das "Schwangerschaftsstreifen" bei den Müttern, nicht bei deren Kindern und schon zweimal nicht bei deren männlichen Kindern, auftreten können, war bis dahin auch kein Grund zur Beunruhigung gewesen. Der bewußtseinsgetrübte Neu-Sträfling besaß nämlich eine Menge davon über den ganzen Bauch verteilt und sein auskunftsfreudiger Zellennachbar wusste zu berichten, dass der Bewusstseinsgetrübte weder wisse, was das sei, noch warum er diese seit seiner Kindheit bei sich beobachten konnte. Der Haftgrund: wahlloses Dauereinnehmen aller möglichen Substanzen, die irgendwie in der Nähe einer Drogenwirkung vermutet werden können, ließ dann die Theorie reifen, dass der junge Mann in seiner Kindheit unter einer Fehleinmündung der grossen Herzgefässe litt, die operativ erfolgreich korrigiert worden war. Die durch den Herzfehler verursachte Minderdurchblutung und/oder der Blutstau in der Leber hatte diese jedoch nachhaltig geschädigt, was zu Aszites, auch genannt: "Bauchwassersucht" geführt hatte, welches die "Schwangerschaftsstreifen" auf seinem Bauch verursachte. Die Rest-Leber hatte sich dann für den Gebrauch des täglichen Lebens erholt, war der Dauereinwirkung hochwirksamer und manchmal auch hochgiftiger Substanzen aber nicht gewachsen und hatte pünktlich zur Gefängniseinweisung den Dienst quittiert. Dadurch war der Wachkoma-artige Zustand entstanden, was man auch selbst herausgefunden hätte, wenn man statt Drogentests auch mal ein paar Leberwerte bestimmt und im äußersten Notfall auch mal den Patienten selbst angeschaut hätte. Über dessen Verlauf ist mir nichts bekannt, aber man sieht: gesiebt oder nicht gesiebt, rein qualitätstechnisch ist im Knast noch ziemlich Luft nach oben, zumindest was die Mediziner betrifft.
Von welchen "Schwangerschaftsstreifen" schreiben Sie da eigentlich? Reden wir von Spider naevi, Teleangiektasien oder einem Caput medusae? Bemerkenswert ist eigentlich, dass man zwar - Ihren Aussagen zufolge - Bluttests durchgeführt hat, die Transaminasen, gGT oder die CHE aber nich bestimmt wurden. Denn sonst wäre doch recht schnell aufgefallen, was da los ist. Ganz unabhängig übrigens vom klinischen Aspekt. Aszites führt übrigens nicht zu den von Ihnen genannten Streifen. Kritik darf und kann sein. Aber dann sollte man selbst auch die Qualifikation/das Wissen dazu haben. Selbig(s) kann ich Ihren Kommentar letztlich nicht entnehmen.
santacatalina 09.09.2017
4. Warum gibt es wohl einen Mangel an Knastärzten?
Zitat: "Zudem sei die Bezahlung im Gefängnis nach dem Tarif im öffentlichen Dienst zwar gut" - daß ich nicht lache. In Rheinland-Pfalz kriegt man das Vierfache, wenn man in einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber [...]
Zitat: "Zudem sei die Bezahlung im Gefängnis nach dem Tarif im öffentlichen Dienst zwar gut" - daß ich nicht lache. In Rheinland-Pfalz kriegt man das Vierfache, wenn man in einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber arbeitet, zudem ist die Zeitvorgabe extrem knapp. Ein relativ kleiner Knast (bis zu 200 Gefangene) soll nach Ansicht des Ministeriums in nicht mehr als sechs Wochenstunden ärztlicher Tätigkeit versorgt werden können, die noch dazu extrem schlecht bezahlt sind. Für den größten sind gerade mal 26 Wochenstunden vorgesehen. Und das zu einer Zeit, wo allenthalben Ärzte gesucht werden. Der Job ist anstrengend, stark bedroht (weil Knackis, wenn sie Langeweile haben, jederzeit Beschwerden schreiben, wenn sie nicht gerade Strafanzeigen stellen) und schlechter bezahlt als jedwede andere ärztliche Tätigkeit. Wen wundert es, daß keiner das machen will?
elCaputo 10.09.2017
5. Mit der Attraktivität ist das so ne Sache...
Einstellungsvoraussetzung für die Anstaltsärzte in den JVAen ist der Facharzt, vorzugsweise als Allgemeinmediziner oder als Internist. Dies entspricht den Anforderungen an einen Oberarzt in einer Klinik oder aber an einen [...]
Einstellungsvoraussetzung für die Anstaltsärzte in den JVAen ist der Facharzt, vorzugsweise als Allgemeinmediziner oder als Internist. Dies entspricht den Anforderungen an einen Oberarzt in einer Klinik oder aber an einen niedergelassenen Arzt. Letzterer ist für einen Vergleich der Attraktivität ungeeignet, da sich keine allgemeingültigen Zahlen oder Parameter zugrunde legen lassen. Die Stellenausschreibungen für Justizärzte stellen in der Regel nebulös eine Besoldung nach den Besoldungsgruppen A13 bis A15 in Aussicht. Das bedeutet im Fall einer A13 Besoldung rund 3300,- Euro abzüglich der Krankenversicherungsbeiträge für die PKV. Bei A14 sind es knapp 100 Euro netto mehr. Über effektiv rund 3000,- Euro Monatsgehalt kann ein Oberarzt, beispielsweise in einer komunalen Klinik, jedoch nur müde lächeln. Schon nach Tarif bekommt er rund einen Tausender netto mehr. Dabei sind die Dienste zwar ein notwendiges Übel, jedoch werden die gut entlohnt, kommen also noch auf die 4100,- Euro oben drauf. Ein viel größerer Posten jedoch sind die Privatliquidationen. Wer als Oberarzt nicht mindestens das Doppelte an Einkommen wie sein Äquivalent in einer JVA mit nach Hause nimmt, der macht kräftig was verkehrt. Die Pension, die aufgrund der langen Ausbildungszeiten und des daraus resultierenden Nichterreichens von 40 Dienstjahren niemals die sagenumwobenen 72% erreichen, kann über den Verdienstausfall von rund 40.000,- netto jährlich (!) nicht hinwegtrösten. Und nein, die Ausbildungszeiten werden bei Akademikern Weitem nicht angerechnet. Aufstiegschancen gibt es praktisch keine, die Strukturen sind bürokratisch und zuweilen zum Haareraufen, weshalb es Joe Bausch wohl auch mittlerweile ergheblich an Haupthaar mangelt. Und dann ist da noch das sehr spezielle Klientel... Nee, nee, der Job ist primär was für Kandidaten, denen die geregelten Arbeitszeiten, die Sicherheit einer Beamtung und die Möglichkeiten derselben bzgl. Kindererziehungszeiten u.ä. über alles gehen. Alternativ bleibt Knastarzt ein Beruf für Ärzte, die nicht rechnen können oder aber eine extrem soziale/masochistische Ader haben. Die Abstimmung findet mit den Füßen statt. Viele Knäste setzen deshalb mittlerweile auf ortsansässige niedergelassene Ärzte, die einmal die Woche vorbeischauen.

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