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KarriereSPIEGEL

Teilzeit und Co.

So denken Personalchefs über flexiblere Arbeitszeiten

Weniger arbeiten, nur für ein paar Monate - das würde vielen Beschäftigten helfen. Aber die Chefs sind dagegen, richtig? Eine Umfrage zeigt, wie die meisten Unternehmen wirklich dazu stehen.

TMN

Teilzeit ist kein Angstthema für Unternehmen

Von
Freitag, 03.11.2017   16:02 Uhr

Mehr Rechte bei der Teilzeit, weniger befristete Arbeitsverträge, mehr Gerechtigkeit - es mangelt nicht an Ideen, die die Arbeitswelt menschlicher machen sollen. Viele wurden schon vor der Bundestagswahl diskutiert, sie tauchen nun in den Sondierungsgesprächen zu einer möglichen Jamaikakoalition wieder auf.

Was halten die Personalmanager deutscher Unternehmen davon? Dazu befragten der Personaldienstleister Randstad und das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo rund tausend Personalverantwortliche, vom HR-Manager im Konzern bis zum Geschäftsführer des kleinen Mittelständlers. Immer ging es darum: Wird eine Maßnahme zu Zuwachs von Personal im Betrieb führen oder zu Abbau?

Die Ergebnisse sind teils überraschend. Denn es ist nicht immer so, dass Chefs neue Rechtsansprüche für ihre Angestellten für Teufelszeug halten. Manches, was den Beschäftigten das Leben erleichtert, etwa weil sich damit Beruf und Familie besser vereinbaren lassen, sehen die Personaler in den Unternehmen vergleichsweise entspannt. Die wichtigsten Vorschläge:

Die Befragung des Ifo-Instituts ist Teil der vierteljährlichen Flexindex-Erhebung. Dabei fragen Ifo und der Personaldienstleister Randstad, wie sich der Einsatz von Instrumenten zur flexiblen Gestaltung von Arbeit entwickelt, zum Beispiel Überstunden, Arbeitszeitkonten, Fristverträge, Minijobs oder Zeitarbeit. Die Befragung wurde im dritten Quartal 2017 durchgeführt, also überwiegend vor der Bundestagswahl.

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