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08.02.2013
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Deutsche Gründerin in New York

Meine Highheels kann man essen

BCakeNY

Mit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist Miriam Milord aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber.

"Mit einem Kuchen für meine schwangere Freundin fing alles an. Sie hatte zur Babyparty geladen und die bunten Torten, die es in den amerikanischen Supermärkten zu kaufen gibt, konnte ich mir einfach nicht leisten - außerdem schmecken sie nicht. Ein Marmorkuchen war mir auch zu simpel. Also kaufte ich eine runde Kuchenform und suchte auf YouTube nach Backvideos. Wenn ich mir jetzt die Fotos anschaue, denke ich: Oh Gott, was hast du da nur gemacht? Die Torte war pink mit kleinen Blumen. Aber damals war ich sehr stolz. Und meine Freunde waren so begeistert, dass sie mich baten, auch für sie zu backen.

Das habe ich gemacht, abends, nach meinem Job in einer Kunstgalerie. Dass ich einmal für Promis wie die Rolling Stones, Justin Bieber, Barbra Streisand oder Jay-Z backen würde, hätte ich mir damals nicht träumen lassen. Am Anfang war es nur ein Hobby, dann wurde es 'the other nine to five': Von 9 bis 17 Uhr habe ich gearbeitet und von 21 bis 5 Uhr gebacken. Natürlich hat mein Chef gestaunt, als ich ihm gesagt habe, dass ich kündigen will, um Vollzeit Kuchen zu backen. Aber dann hat er mir sogar geholfen, den Businessplan zu schreiben. Die Bereitschaft, einfach mal etwas zu riskieren, ist in den USA viel größer als in Deutschland.

Nach New York bin ich zum Kunst- und Grafikstudium gekommen. Den Job in der Galerie bekam ich sofort nach meinem Abschluss - samt Green Card. Mit dieser permanenten Aufenthaltsgenehmigung war die Firmengründung kein Problem. Allerdings musste ich ganz schön viel Papierkram erledigen, und vom Gesundheitsamt die Genehmigung für die Eröffnung einer Bäckerei zu besorgen, war teuer und kompliziert.

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Deutsche auf Glückssuche: New York? New York!
Startgeld hatte ich nicht. Die ersten Monate habe ich daheim gebacken, dann habe ich für wenig Geld eine Küche in einem alten Lagerhaus in Brooklyn gemietet und meine Freundin überredet, ihren Job zu kündigen und bei mir einzusteigen. Was ich ihr dafür bieten konnte, war ein Zimmer in meiner Wohnung und Essen, wobei das im ersten Jahr eigentlich nur Spaghetti waren. Zeitweise hatte ich nicht einmal eine Krankenversicherung, zum Entsetzen meiner Mutter. Ich durfte dann ab und zu ihre Kreditkarte belasten, auch meine Schwester hat mich unterstützt.

Der Durchbruch kam, als die Mutter von Fernsehstar Kourtney Kardashian anrief. Ihre Tochter hatte in ihrem Blog ein Foto von einer unserer Schuh-Torten gepostet. 'Ihr liefert doch nach Los Angeles?', fragte sie. 'Na klar', habe ich gesagt - und hatte keinen Schimmer, wie das funktionieren soll. Ich glaube, das ist auch ein Teil meines Erfolgsrezepts: Ich habe von Anfang an so getan, als ob ich einen riesigen Laden hinter mir hätte - obwohl wir nur zu zweit waren. Tatsächlich habe ich es geschafft, eine Airline zu überreden, den Schuh gratis auf einem eigenen Sitz nach Los Angeles zu fliegen. Das hat nun schon mehrmals geklappt, eine Torte durfte sogar im Cockpit mitfliegen.

Eine Torte für 7000 Dollar

Natürlich geht beim Backen auch mal etwas schief, aber dass ich eine Torte komplett wegwerfen muss, kommt eigentlich nie vor. Gut gekühlt sind sie stabiler, als man denkt. Im ersten Sommer mussten wir allerdings mit den Händen im Kühlschrank arbeiten. Mittlerweile habe ich eine Werkstatt mit kleinem Verkaufsladen und eigenem Kühlraum. Damit ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen.

Wir backen immer zuerst einen Kuchenblock aus dünnen Schichten, zum Beispiel mit Buttercreme oder Marmelade als Füllung. Daraus schneiden wir mit Messern, Sägen, Zangen und Meißeln die Form, wie ein Bildhauer. Bei der Handtasche mit Lederoptik ist jede Rille von Hand gezeichnet. Das dauert schon mal zwei Tage. Deshalb auch die Preise: Eine Torte kostet mindestens 150 Dollar. Mein bisher wertvollstes Werk war eine Couch mit Schuhen und Taschen, für 1500 Leute. Sie hat 7000 Dollar gekostet. Rechnet man das auf den Stundenlohn um, bleibt nicht viel.

Ich habe die Firma im Jahr 2009 gegründet und verdiene erst jetzt wieder so viel wie in meinem alten Job. Mehr als drei Tage am Stück nehme ich nicht frei, der Laptop kommt mit an den Strand. Das finde ich aber besser, als jeden Tag im Büro zu sitzen. Ich schaffe es auch immer öfter, schon um 19 Uhr Feierabend zu machen. Vor einem Jahr habe ich mich schon gefreut, wenn ich um 22 Uhr zu Hause war.

Schaut her, ich und mein Kuchen

Das Tolle an den Torten ist, dass ich keine Werbung mehr machen brauche. Jeder will sofort ein Foto ins Internet stellen: Schaut her, ich und mein Kuchen. Von einigen weiß ich, dass sie ihn gar nicht gegessen, sondern eingefroren haben. Ich sehe mich in erster Linie als Künstlerin und nicht als Konditorin. Es gibt keine Form, an die ich mich nicht wagen würde. Abgelehnt habe ich allerdings, als ein Typ Waffen gebacken haben wollte. Er gehörte zu einer Gang und hatte sich das als Gag für eine Party überlegt. Das war mir suspekt. Auch Sachen mit Blut mache ich nicht: Einmal wollte ein Kochshowkandidat, dass ich seinen Konkurrenten backe - mit einem Messer im Herz.

Aus Zeitgründen muss ich jede Woche fünf bis 15 Aufträge ablehnen. Mehr als 25 Torten pro Woche schaffe ich mit fünf Mitarbeitern und vier Praktikanten nicht. Es haben sich schon Investoren bei mir gemeldet, aber ich muss erst in Ruhe überlegen, wie es weitergehen soll. Vielleicht mache ich noch ein zweites Geschäft auf oder expandiere ins Ausland. Zurück nach Deutschland möchte ich eigentlich nicht. Wenn du einmal in New York gelebt hast, kannst du nirgendwo anders leben. Ich liebe es, wie aufgeschlossen hier alle sind und wie lebendig und multikulti Brooklyn ist.

Mittlerweile rufen sogar alteingesessene Konditoren bei mir an, um zu fragen, wie ich meine Torten mache, oder schicken Leute mit Sonderwünschen zu mir. Ich helfe immer gerne; es ist kein Geheimnis, was wir machen. Das ist wie beim Kochen: Ein Rezept zu haben bedeutet noch nicht, dass auch das Essen gelingt. Die Torte, über die ich mich zuletzt am meisten gefreut habe, war übrigens ein Geschenk einer Freundin: Ein Dr.-Oetker-Marmorkuchen mit Gummibärchen auf der Glasur."

Kulturschock

Aufgezeichnet von Verena Töpper

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insgesamt 29 Beiträge
1. Das ist halt der Unterschied
felisconcolor 08.02.2013
zwischen hier und da. dort fängt man einfach an und bekommt den Hintern hoch. Hier ist man vor lauter Bedenkenträgern, Abmahnern und Besserwisserspassbremsen und Aufscheineschauer schon vor der Gründung das erste mal [...]
Zitat von sysopBCakeNYMit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist Miriam Milord aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber. http://www.spiegel.de/karriere/ausland/auswanderin-in-usa-so-habe-ich-mich-in-new-york-selbstaendig-gemacht-a-881655.html
zwischen hier und da. dort fängt man einfach an und bekommt den Hintern hoch. Hier ist man vor lauter Bedenkenträgern, Abmahnern und Besserwisserspassbremsen und Aufscheineschauer schon vor der Gründung das erste mal Pleite oder hat keine Lust mehr. Ist ja alles so toll hier und viel besser als woanders. Geb mit von eurem Kraut ab damit ich das auch glaube
2.
Peace123 08.02.2013
Wissen Sie warum so etwas in Deutschland nicht möglich ist! Zuviel Bürokratie hier. Im Ausland in den USA und auch in England darf jeder seine Selbstständigkeit umsetzen/verwirklichen und in England ist es so, dass [...]
Zitat von sysopBCakeNYMit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist Miriam Milord aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber. http://www.spiegel.de/karriere/ausland/auswanderin-in-usa-so-habe-ich-mich-in-new-york-selbstaendig-gemacht-a-881655.html
Wissen Sie warum so etwas in Deutschland nicht möglich ist! Zuviel Bürokratie hier. Im Ausland in den USA und auch in England darf jeder seine Selbstständigkeit umsetzen/verwirklichen und in England ist es so, dass erst wenn man über ich glaube 30.000 Pounds im Jahr einnimmt man sich überhaupt erst anmelden muss. Solch eine Mentalität vereinfachtes sehr einfach mal was auszuprobieren, wie auch dieses Vorbild in der Geschichte hier. Nein in Deutschland wird man von Bürokratie erschlagen. Am besten muss man sowieso erstmal 25000 in eine gmbh investieren und und und. So kommt es nun dazu, dass alle von großen Untenehmen abhängig sind und jede Form der Eigeninitiative in Deutschland sofort im Kern erstickt wird. (Ich möchte nicht zu pesimistisch klingen, es gibt auch in Deutschland Ausnahmebereiche)
3. Genial!
julsoe 08.02.2013
Wahnsinn, die Torten, bzw. die Gegenstände aus Kuchenteig, sehen dermaßen echt aus. Wie geht das? Das diese Torten so teuer sind kann ich gut verstehen, da steckt jede Menge Arbeit dahinter und man sieht, dass ihr und ihrem [...]
Zitat von sysopBCakeNYMit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist Miriam Milord aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber. http://www.spiegel.de/karriere/ausland/auswanderin-in-usa-so-habe-ich-mich-in-new-york-selbstaendig-gemacht-a-881655.html
Wahnsinn, die Torten, bzw. die Gegenstände aus Kuchenteig, sehen dermaßen echt aus. Wie geht das? Das diese Torten so teuer sind kann ich gut verstehen, da steckt jede Menge Arbeit dahinter und man sieht, dass ihr und ihrem Team das Backen wirklich Spaß macht. Einen Haken hat die Sache: Viiiel zu schade zum Essen, oder?
4. In Deutschland nicht möglich?
jdm11000 08.02.2013
Was liest man von den Foristen sofort? Das sei DER Unterschied? In Deutschland wäre sowas nicht möglich? Man müsse in eine GmbH erst 25000 Euro investieren, usw? Was ein Quatsch! Ein Gewerbeschein braucht vielleicht eine Stunde [...]
Was liest man von den Foristen sofort? Das sei DER Unterschied? In Deutschland wäre sowas nicht möglich? Man müsse in eine GmbH erst 25000 Euro investieren, usw? Was ein Quatsch! Ein Gewerbeschein braucht vielleicht eine Stunde - und schon kann ich loslegen. Nur wenn ich die Haftung für das Geschäft begrenzen will, ist eine GmnH bedenkenswert usw. Jeder Forist hat wohl seine Erfahrungen gemacht - aber das geschäftliche Risiko muss man in den USA genauso nehmen, wie in Deutschland. Da gibt es keinen Unterschied. Und die Bürokratie? Ich habe mehrere Firmen eröffnet und war und bin Freiberufler usw - bis auf 5 oder 6 Zettel hab ich nie ausgefüllt. Das Risiko des Scheiterns und der Schulden habe immer genommen - das mache ich jetzt seit 20 Jahren. Kann jeder - nur diese Miesepeterstimmung hatte ich nie. Der Artikel ist ekelhaft - suggeriert er doch, dies sei nur in den USA möglich, aber nicht in Deutschland. Und es gibt keine ähnlichen Berichte aus D? Wohl kaum - nur ist das keine Story dem SPON Wert.
5. Thanks but no thanks
EuroStar2011 08.02.2013
In den USA kann man fuer rund $100 eine LLC (Limited Liability Company) aufmachen waehrend man in DE fuer etwas aehnliches (GmbH) €25,000 zahlen muss. Thanks, but no thanks! Das finanzielle Risiko ist bedingt durch die [...]
Zitat von jdm11000Was liest man von den Foristen sofort? Das sei DER Unterschied? In Deutschland wäre sowas nicht möglich? Man müsse in eine GmbH erst 25000 Euro investieren, usw? Was ein Quatsch! Ein Gewerbeschein braucht vielleicht eine Stunde - und schon kann ich loslegen. Nur wenn ich die Haftung für das Geschäft begrenzen will, ist eine GmnH bedenkenswert usw. Jeder Forist hat wohl seine Erfahrungen gemacht - aber das geschäftliche Risiko muss man in den USA genauso nehmen, wie in Deutschland. Da gibt es keinen Unterschied. Und die Bürokratie? Ich habe mehrere Firmen eröffnet und war und bin Freiberufler usw - bis auf 5 oder 6 Zettel hab ich nie ausgefüllt. Das Risiko des Scheiterns und der Schulden habe immer genommen - das mache ich jetzt seit 20 Jahren. Kann jeder - nur diese Miesepeterstimmung hatte ich nie. Der Artikel ist ekelhaft - suggeriert er doch, dies sei nur in den USA möglich, aber nicht in Deutschland. Und es gibt keine ähnlichen Berichte aus D? Wohl kaum - nur ist das keine Story dem SPON Wert.
In den USA kann man fuer rund $100 eine LLC (Limited Liability Company) aufmachen waehrend man in DE fuer etwas aehnliches (GmbH) €25,000 zahlen muss. Thanks, but no thanks! Das finanzielle Risiko ist bedingt durch die LLC so gut wie nicht vorhanden und wenn es trotzdem nicht funktioniert, kann man entweder Chapter 7 oder Chapter 11 in Anspruch nehmen und die Sache wird sauber geloest und man kann trotz Bankruptcy weitere LLCs fuehren. Gibt es etwas aehnliches in DE? Definitely not! Last but not least, high heels sind zwei getrennte Woerter.

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Wie bekomme ich ein Visum?
Corbis

Jeder, der nicht als Tourist (mit dem Visa Waiver Programm für maximal drei Monate) in die USA reist, benötigt ein Visum, das für einen bestimmten Zeitraum gültig ist und auch wieder verlängert werden kann. Beantragt wird es bei den Konsulaten in Berlin, Frankfurt oder München.
Das muss man erledigen
Zuerst füllt man online ein Antragsformular aus, Digitalfoto inklusive, und zahlt eine Antragsgebühr, die nicht erstattet wird. Dann organisiert man die erforderlichen Unterlagen und vereinbart online oder telefonisch einen Termin für ein persönliches Gespräch bei der Botschaft; nicht persönlich erscheinen müssen Menschen unter 13 Jahren und über 80 Jahren sowie Diplomaten. Den Termin sollte man rechtzeitig vereinbaren, weil es nur wenige Termine gibt und die Wartezeiten oft recht lang sind.
Das muss man mitbringen
Wichtig für das Gespräch bei der Botschaft: Unbedingt alle Unterlagen mitbringen. Dazu zählen das ausgedruckte Visa-Antragsformular, Zahlungsnachweis über die Visa-Antragsgebühr, aktuelles Passfoto, sechs Monate gültiger Reisepass, adressierter und frankierter Rückumschlag. Dafür gefährliche Gegenstände ebenso zu Hause lassen wie Laptop und Handys - die Sicherheitskontrollen sind sehr streng.
Welches Visum für wen, und was kostet das?
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Visa - welche Anforderungen jeweils gelten, erfahren Sie ausführlich hier . Die Kurz-Übersicht:

• Besucher oder Geschäftsreisende: B-Visum, 98 Euro
• Austauschschüler/Studenten/Au Pairs/Praktikanten: J-Visum, 98 Euro + SEVIS-Gebühr (Austauschprogrammservice), bevor Visum beantragt wird
• Schüler/Studenten: ebenso, mit F-Visum
• Nicht akademische Auszubildende: ebenso, mit M-Visum
• Befristete Angestellte/Trainee: H-Visum, 105 Euro
• Angestellte bei einer Außenstelle: L-Visum, 105 Euro
• Händler oder Investoren: E-Visum (nur in Frankfurt), 273 Euro
• Künstler: O-Visum, 105 Euro. Gilt für die Bereiche Wissenschaft, Kunst, Bildung, Wirtschaft, Bewegtbild, Fernsehen
• Athleten & Entertainer: P-Visum, 105 Euro
• Teilnehmer von internationalen Kulturprogrammen: Q-Visum, 105 Euro
• Religiös Berufene: R-Visum, 105 Euro
• Journalisten: I-Visum, 98 Euro
• Diplomaten: A- Visum (nur in Berlin), kostet nichts
• Verlobte: K-Visum (nur in Frankfurt), 245 Euro

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