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29.07.2011
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Unternehmensberater-Aussteiger

Ich schmeiß hin!

Von Pia-Luisa Lenz

Spitzennoten, Arbeit in einer Top-Beratungsfirma für ein tolles Gehalt, ackern rund um die Uhr - und nach ein paar Jahren lassen viele junge Consultants ihren Job sausen. Sie zwickt die Frage: Wofür schufte ich hier eigentlich? Aus der Sinnkrise entstehen oft bemerkenswerte Ideen.

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Consultants auf Sinnsuche: Tschüs, Beratung
Direkt nach dem Abitur beginnen sie mit dem Studium an einer renommierten Wirtschaftshochschule. Es folgen ein paar Semester im Ausland und die ersten Praktika bei Hochleistungsschmieden wie McKinsey, Roland Berger, BCG. Das Ziel ist fortan klar: einen der begehrten Jobs als Consultant bekommen. Denn wer das schafft, der ist wirklich oben angekommen.

Nach dem Studium starten sie dann durch. Jeden Montagmorgen machen sich die Rollkofferlokomotiven hochmotiviert auf den Weg zu ständig wechselnden Kunden, gehen nach dem 14-Stunden-Tag mit dem Teamleiter noch ein Stündchen laufen und geben dann im schicken Hotel die Hemden zum Bügeln: So sieht das Leben aus, von dem sie geträumt haben. Immer herausgefordert sein, viel Anerkennung ernten - das kann wie eine Droge sein. Diesen Lebenslauf haben viele Berater gemein.

So war es auch bei Moritz Waldstein-Wartenberg und Martin Elwert, als sie anfingen, für die Unternehmensberatung Roland Berger als Consultants zu arbeiten. "Man ist nur von Leuten umgeben, die überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen wollen", sagt Martin Elwert. "Da willst du auch über die eigenen Grenzen gehen."

Und siehe da: Man kann auch Gutes tun

Wo die Damen und Herren in ihren grauen oder dunklen Anzügen und Kostümen auftauchen, macht sich oft Misstrauen breit. Nach einigen Monaten ist die Arbeit dann getan, man muss sich mit aller Energie in ein neues Projekt stürzen. Das tat auch Laura Grünhagen - bis ihr die Motivation abhanden kam und somit die Bereitschaft, immer mehr zu leisten.

Aber was kommt dann? Viele junge Consultants schmeißen nach wenigen Berufsjahren alles hin, auf das sie jahrelang so zielstrebig hingearbeitet haben. "Die durchschnittliche Verweildauer der Berater im Unternehmen beträgt heute drei bis fünf Jahre", sagt Christoph Weyrather, Geschäftsführer vom Bund deutscher Unternehmensberater.

Oft suchen Unternehmensberater dann nach dem Sinn hinter der Schufterei. Sie packen die Kenntnisse und Fähigkeiten ein, die sie im Job gesammelt haben, und machen damit etwas, hinter dem sie stehen können. "Nach ein paar Jahren musste ich mir nichts mehr beweisen, plötzlich blieb die Befriedigung aus", sagt Saskia Bruysten.

Wenn Geld und Status nicht mehr glücklich machen, beginnt die Suche nach dem neuen Kick.

Hier sind drei Beispiele von Beratern auf ganz anderen Wegen:

Forum

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insgesamt 155 Beiträge
1. Juristen auch...
scharfrichter1 29.07.2011
...gut ausgebildet, gut verdienend, aber sinnentleert... Ergebnis: zB. www.plan-be.de
...gut ausgebildet, gut verdienend, aber sinnentleert... Ergebnis: zB. www.plan-be.de
2. Mehr fällt mir dazu nicht ein:
me-privat 29.07.2011
Luxusprobleme!!!
Zitat von sysopSpitzennoten,*Arbeit in einer Top-Beratungsfirma für ein tolles Gehalt, ackern rund um die Uhr - und nach ein paar Jahren*lassen viele junge Consultants ihren Job sausen. Sie zwickt die Frage: Wofür schufte ich hier eigentlich?*Aus*der Sinnkrise entstehen oft bemerkenswerte Ideen.
Luxusprobleme!!!
3. ich kenn da auch ein paar...
propaganda 29.07.2011
nachdem sie bei mckinsey mitgeholfen haben, ca. 100 tsd. arbeitsplätze wegzurationalisieren, jetzt ihre schäfchen im trockenen haben (eigentumswohnung, aktiendepot) kommt die "sinnkrise". na und da geht man eben in die [...]
nachdem sie bei mckinsey mitgeholfen haben, ca. 100 tsd. arbeitsplätze wegzurationalisieren, jetzt ihre schäfchen im trockenen haben (eigentumswohnung, aktiendepot) kommt die "sinnkrise". na und da geht man eben in die schwellenländer und macht mikro-ppp uä., dass heißt, man gibt den leuten in der dritten klasse der titanic gesangsunterricht.
4. F7 kann doch nicht so schwierig sein
Rapporteur 29.07.2011
Mein Wunsch: Einmal einen fehlerfreien SPON-Artikel lesen zu dürfen. Und damit meine ich lediglich die offensichtlichsten Flüchtigkeitsfehler. Ist das zuviel verlangt von Journalisten, also Profis? /klugscheissermodus
Mein Wunsch: Einmal einen fehlerfreien SPON-Artikel lesen zu dürfen. Und damit meine ich lediglich die offensichtlichsten Flüchtigkeitsfehler. Ist das zuviel verlangt von Journalisten, also Profis? /klugscheissermodus
5. So sind sie
Frank Bennesch 29.07.2011
... die fünfjahres Söldner.
Zitat von sysopSpitzennoten,*Arbeit in einer Top-Beratungsfirma für ein tolles Gehalt, ackern rund um die Uhr - und nach ein paar Jahren*lassen viele junge Consultants ihren Job sausen. Sie zwickt die Frage: Wofür schufte ich hier eigentlich?*Aus*der Sinnkrise entstehen oft bemerkenswerte Ideen. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,776700,00.html
... die fünfjahres Söldner.

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