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04.12.2012
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KarriereSPIEGEL-Adventskalender

Wer früher aussteigt, darf länger laufen

Jeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Etiketteberater spielend. In ihrer Welt gibt es nichts, was nicht erklärt werden müsste - und sei es noch so banal. Überzeugen Sie sich selbst, in unserem Adventskalender. Heute: Fitnesstipps für U-Bahnfahrer.

Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen, oder in Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.

Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps des Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:

4. Dezember: Wer früher aussteigt, darf länger laufen

dapd

Schietwetter? Jetzt stellen Sie sich nicht so an! Laufen hält fit, Kleider trocknen auch im Büro

Schon die fünf Stufen hinauf zur Lieblingskneipe lassen Sie schnaufen, die Jeans kneift mächtig, und Ihre Krankenkasse schickt Ihnen jedes Jahr die berüchtigte Hüftgold-Broschüre mit Abnehmtipps? Dann könnte es sein, dass Sie zu dick sind.

Direkt überraschen wird diese Diagnose Sie vermutlich nicht. Sie haben ja schon längst Erklärungen für ihre Power-Plautze parat: das lange Sitzen im Büro, die vielen Überstunden, das fettige Kantinenessen. Keine Zeit zum Joggen, kein Geld fürs Fitnessstudio.

Pah, alles faule Ausreden! "Bewegung in den Alltag integrieren" heißt die Zauberformel.

Wiete Hirschmann, Arbeitsmedizinerin vom TÜV Rheinland, sagt Ihnen, wie's geht: Auf dem Weg zur Arbeit steigen Sie einfach eine Haltestelle zu früh aus Bus oder U-Bahn aus. Wie, Sie fahren mit dem Auto? So einfach schütteln Sie eine Frau vom TÜV nicht ab: Autofahrern empfiehlt Hirschmann, "in einiger Entfernung vom Büro zu parken". Der kurze Spaziergang zur Arbeit sei schließlich gut für die Gesundheit.

Forum

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insgesamt 4 Beiträge
1. Bei mir hat so ein Hinweis auf Mundgeruch eine schlimmere Erkrankung verhindert.
smithyk 04.12.2012
Ich selber habe garnicht gemerkt, dass ich Mundgeruch hatte. Mir war aber aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit sporadisch leichte Bauchschmerzen hatte. Manchmal hatte ich morgens einen bitteren Geschmack im Mund und Essen [...]
Ich selber habe garnicht gemerkt, dass ich Mundgeruch hatte. Mir war aber aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit sporadisch leichte Bauchschmerzen hatte. Manchmal hatte ich morgens einen bitteren Geschmack im Mund und Essen schmeckte mir nicht mehr, jedes Essen schmeckte irgendwie bitter. Im Büro gibt es eine Kollegin, die mich überhaupt nicht leiden kann und nur darauf wartete gehässig zu sein. Die sagte mir eines Tages direkt ins Gesicht: "Geh zum Arzt, Du stinkst aus dem Maul, das ist ja unerträglich!" Das habe ich dann auch gemacht. Das Ergebnis war, dass ich tatsächlich eine Organerkrankung hatte. Die konnte so rechtzeitig behandelt werden. Für den Tipp habe ich der Kollegin einen Blumenstrauss mitgebracht. Sonst hätte ich den Arztbesuch möglicherweise so lange aufgeschoben, bis nichts mehr zu retten gewesen wäre.
2. Super Tipp
Face 05.12.2012
Insbesondere wenn moppelige und nicht-moppelige Büroarbeiter nach dem morgendlichen Joggen verschwitzt auf der Arbeit ankommen. Aber Hauptsache das Auo ist 5km weiter entfernt und die Haltestelle davor 10km weiter weg.
Insbesondere wenn moppelige und nicht-moppelige Büroarbeiter nach dem morgendlichen Joggen verschwitzt auf der Arbeit ankommen. Aber Hauptsache das Auo ist 5km weiter entfernt und die Haltestelle davor 10km weiter weg.
3. optional
Face 05.12.2012
Was mich mehr nervt als wer den letzten Keks nimmt, ist eher ein mickriger Keks auf dem Teller, den keiner aus Anstand essen möchte und ein Teller, der hundert Jahre stehen bleibt, weil nun mal niemand den letzten Keks anfassen [...]
Was mich mehr nervt als wer den letzten Keks nimmt, ist eher ein mickriger Keks auf dem Teller, den keiner aus Anstand essen möchte und ein Teller, der hundert Jahre stehen bleibt, weil nun mal niemand den letzten Keks anfassen kann/darf/möchte. Wozu dann überhaupt Kekse auf den Tisch legen? Aber mache ich gerne auch zu Hause, spar ich mir das Aufräumen und in die Spülmaschine räumen von Tellern, das Wegbringen von Wasser- und Weinflaschen (ein letzter Schluck für die Reinigungskraft muss übrig bleiben, weil die arme Person sonst nirgends einen blöden weich gewordenen Keks essen kann.) Danke auch für diesen Tipp.
4. optional
Face 05.12.2012
Die Art und Weise, wie hier Vertrauen aufgebaut wird, ist phänomenal. Das sich M. freut umso mehr bevor sie à la apropos du hast Mundgeruch erwähnt. Das Vertrauen geht aber sehr schnell flöten. Ich lerne hier sehr viel [...]
Die Art und Weise, wie hier Vertrauen aufgebaut wird, ist phänomenal. Das sich M. freut umso mehr bevor sie à la apropos du hast Mundgeruch erwähnt. Das Vertrauen geht aber sehr schnell flöten. Ich lerne hier sehr viel Taktgefühl und neues dazu, vielleicht sollte ich auch Kniggeberater werden. Hosen, Hemden bitte in richtiger Größe kaufen, morgens Zähne putzen und duschen nicht vergessen und danach direkt vor Nachbars Haus parken und zur Arbeit joggen. Ach ja, bitte die Füße runter vom Sitz in der Regionalbahn und Frauchen vorm Abschied küssen.

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