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05.12.2012
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KarriereSPIEGEL-Adventskalender

SMS ins Paradies

Jeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Etiketteberater spielend. In ihrer Welt gibt es nichts, was nicht erklärt werden müsste - und sei es noch so banal. Überzeugen Sie sich selbst, im Adventskalender. Heute: Urlauber einfach urlauben lassen.

Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen, oder in Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.

Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps dieses Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:

5. Dezember: Urlauber einfach mal urlauben lassen

Corbis

Sie wären jetzt auch gern am Strand wie ihr Kollege? Ja nee, is' klar.

Der Kaffee ist schon wieder alle. Die neue Kollegin ist schwanger, gleich nach der Probezeit, haben Sie ja gleich gesagt. Und das Projekt wurde abgelehnt, da müsste man auch mal drüber reden - nur ist der Schreibtisch gegenüber leer. Kollege Haumann hat Urlaub.

Menno!

Drei lange Wochen, was da alles passieren kann. Zum Glück haben Sie Haumanns Handynummer. Sie tippen schon die ersten Zeilen einer SMS, der Zeigefinger kreist über dem "Senden"-Knopf... Doch nein, halten Sie ein! Das können Sie nicht verantworten! Warum, erklärt Ihnen Dirk Windemuth vom Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: "Eine Nachricht oder ein Anruf haben bloß den Effekt, dass der Mitarbeiter gedanklich sofort wieder im Büro ist. So kann er im Urlaub nicht abschalten, und die Erholung ist gleich wieder dahin."

"Ich sehe meine Kinder auch nur im Urlaub."

Zitate starten: Klicken Sie auf den Pfeil

Das ist ja auch der Sinn der Sache - Ihr Kollege hat schließlich Erholung weder nötig noch verdient. Aber als Mitarbeiter der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hat Windemuth selbstverständlich noch ein argumentatives Ass im Ärmel: "Der Kollege kann in seiner Abwesenheit ja ohnehin nichts machen." Darauf wären Sie jetzt nicht allein gekommen, oder?

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