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06.12.2012
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KarriereSPIEGEL-Adventskalender

Schenke lieber unpersönlich

Jeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Etiketteberater spielend. In ihrer Welt gibt es nichts, was nicht erklärt werden müsste - und sei es noch so banal. Überzeugen Sie sich selbst, im Adventskalender. Heute: Beim Schenken ist Schluss mit lustig.

Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen, oder in Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.

Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps dieses Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:

6. Dezember: Schenke lieber unpersönlich

DPA

Warum stellt sich der Kollege nur so an? Das Erdmännchen freut sich doch auch über Maden

Tante Annegret bekommt den Norweger-Schal vom Kirchenbasar, Onkel Klaus den Bierkrug, den es 2007 für den Drittplatzierten beim Kegeln gab - aber was schenkt man nur den lieben Arbeitskollegen? An Ideen mangelt es nicht: Bei Teamleiter Torben drängt sich der Gedanke an "Das kleine Arschloch" auf. Und für Sekretärin Gabi wäre Woody Allens "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten" eine sinnvolle Gabe. Oder vielleicht doch eher der Sado-Maso-Schinken "Shades of Grey"?

Imagetrainerin Imme Vogelsang aus Hamburg hat sich über Geschenke im Büro mal so ihre Gedanken gemacht. Und ist zu dem Schluss gekommen: Der Spaß hört schon beim Blumenstrauß auf.

"Geschenke an Geschäftspartner und Kollegen sollten nicht zu persönlich sein", sagt sie. Blumen und Parfum könne höchstens eine Kollegin der anderen schenken. Männer sollten sich eher an Krimis, Romane oder Sachbücher halten. Das darf dann auch ruhig ein Finanzratgeber sein oder das neueste Werk von Peter Scholl-Latour. Denn, so Imagetrainerin Vogelsang: "Selbst wenn der andere bisher kein ausgewiesener Kenner des Themas ist, ist es ein Zeichen der Wertschätzung, ihm das Interesse daran zuzutrauen."

Im Fall von Sekretärin Gabi geht "Shades of Grey" also in Ordnung.

Forum

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insgesamt 2 Beiträge
1. Aw:
Moxie 06.12.2012
Jeden Tag zehntausend Klicks mehr, dieses Pensum wuppen Spon-Redakteure spielend. In ihrer Welt gibt es keinen Artikel, über den nicht diskutiert werden müsste- und sei er noch so banal.
Zitat von sysopDPAJeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Etiketteberater spielend. In ihrer Welt gibt es nichts, was nicht erklärt werden müsste - und sei es noch so banal. Überzeugen Sie sich selbst, im Adventskalender. Heute: Beim Schenken ist Schluss mit lustig. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karrierespiegel-adventskalender-geschenketipps-fuer-kollegen-a-871156.html
Jeden Tag zehntausend Klicks mehr, dieses Pensum wuppen Spon-Redakteure spielend. In ihrer Welt gibt es keinen Artikel, über den nicht diskutiert werden müsste- und sei er noch so banal.
2. man wird ja wohl noch fragen dürfen - oder?
ServicePackXXL 06.12.2012
die artikel über "Das Haus des Schreckens" in duisburg oder das "Gespräch unter Freunden" heute im kanzleramt sind ganz offensichtlich noch banaler als banal, denn dazu darf, äh, kann der geneigte leser [...]
Zitat von MoxieJeden Tag zehntausend Klicks mehr, dieses Pensum wuppen Spon-Redakteure spielend. In ihrer Welt gibt es keinen Artikel, über den nicht diskutiert werden müsste- und sei er noch so banal.
die artikel über "Das Haus des Schreckens" in duisburg oder das "Gespräch unter Freunden" heute im kanzleramt sind ganz offensichtlich noch banaler als banal, denn dazu darf, äh, kann der geneigte leser seinen senf nicht beitragen - es gibt keinen link zum forum. wie denn, was denn? spon bringt beiträge, über die zu labern sich gar nicht lohnt, oder sind sie nach meinung der redaktion etwa alles andere als banal, nämlich im gegenteil dazu angetan "unerwünschte" meinungen zu provozieren? wir wissen es nicht. wir können es nicht wissen... . ;-)

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