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11.12.2012
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KarriereSPIEGEL-Adventskalender

Einfach mal die Klappe halten

Jeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Benimmberater spielend. Sie erklären einfach alles, und sei es noch so banal. Heute im Adventskalender: Schweigeminuten.

Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen, oder in Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.

Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps dieses Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:

11. Dezember: Schweigeminuten

Corbis

Jetzt bitte geschlossen halten - der Aufzug tut's ja auch

Volle fünf Minuten müssen Sie warten, bis der Aufzug kommt. Dann quetscht sich eine ganz Kollegenhorde in die Kabine, allesamt genervt. Mit Mühe kommen Sie an den Knopf für den 13. Stock. Die Schalttafel leuchtet wie ein Christbaum in der Fußgängerzone: Zwischenstopp in der 1, 2, 5, ... das Meeting können Sie sich in die Haare schmieren.

Als Sie denken, schlimmer könne es kaum kommen, dringt eine bekannte Stimme zu ihnen durch: "Na, haben Sie nach unserer Weihnachtssause noch ein Taxi bekommen?", schnarrt es. Tatsächlich: Hinter dem Dicken aus dem Rechnungswesen lugt die Platte von Herrn Schmollinger hervor. Reden will er! Im Aufzug! Geht es noch unverschämter?

Unmöglich! Zumindest Carolin Lüdemann, Karriereberaterin und Mitglied im Deutschen Knigge-Rat, ist sich da ganz sicher. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - diese Regel gelte vor allem im Fahrstuhl. Denn: "Die Zeit für ein Gespräch ist einfach zu kurz." Wie man's nimmt, die Fahrt mit Schmollinger ist mit acht Zwischenstopps so lang, dass es für eine Projektpräsentation reicht. Trotzdem: Im Lift sollte man lieber schweigen, findet Lüdemann, "die Gespräche können oft peinlich werden". Meist redeten ja nur zwei Personen - und die anderen Leute im Fahrstuhl hörten zu.

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