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14.12.2012
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KarriereSPIEGEL-Adventskalender

Sie haben da was...

Jeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Benimmberater spielend. Sie erklären einfach alles, und sei es noch so banal. Heute im Adventskalender: Wie man peinliche Auftritte noch peinlicher macht.

Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen oder in der Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.

Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps dieses Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:

14. Dezember: Sie haben da was...

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Ob mit Nudel oder schiefem Gebiss: Vicco von Bülow alias Loriot sieht immer gut aus

"Hildegard, ich möchte Ihnen heute etwas sagen. Ich möchte Ihnen sagen, dass ich, dass ich mehr als bloße Sympathie für Sie empfinde. Mehr als Freundschaft. Und ich…"
"Sie haben…"
"Nein, sagen Sie noch nichts! Es gibt Augenblicke im Leben, wo die Sprache versagt. Wo ein Blick mehr bedeutet als viele Worte."
"Sie haben…"
"Vielleicht fühlen Sie, was ich meine. Hildegard…"
"Sie haben da was am Mund."

Diese Zeilen kommen Ihnen bekannt vor? Sie stammen aus dem berühmten Nudel-Sketch von Loriot. Der ist zwar schon etwas älter, das Thema aber zeitlos, deshalb an dieser Stelle ein Lob auf die tapfere Hildegard. Sie hat kniggemäßig alles richtig gemacht. Denn grundsätzlich gilt: "Auf alles, was dem anderen peinlich werden könnte, darf man ihn aufmerksam machen", sagt Lis Droste, Etikette-Trainerin aus Frankfurt, wenig überraschend.

Ein Faden am Ärmel, ein Fleck auf dem Hemd - wer höflich ist, weist den anderen darauf hin. Das gilt bei Kollegen genauso wie bei Geschäftspartnern. "Über solche Hinweise freut man sich schließlich, niemand möchte so herumlaufen", sagt Droste. Sie gibt aber zu: Brenzlig wird es, wenn am anderen mehr zu bemängeln ist als Fleck oder Faden.

Für solche Wechselfälle des Gesellschaftslebens hält sie aber eine Geheimwaffe bereit. Damit der Hinweis selbst nicht peinlich werde, sei nämlich Fingerspitzengefühl gefordert, so die Etikette-Trainerin. Wenn jemand etwas zwischen den Zähnen habe, "dann reicht vielleicht ein 'Schauen Sie doch bitte mal in den Spiegel'".

Forum

Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 1 Beitrag
1. So ein Quatsch. Unbrauchbar und nicht mal Lustig
zerr-spiegel 14.12.2012
Und bekommt eine Abmahnung oder die Kündigung.
Zitat von sysopDer letzte Keks muss liegenbleiben. Sie sollten das aber positiv sehen: Auch die Reinigungskraft freut sich über eine kleine Stärkung.
Und bekommt eine Abmahnung oder die Kündigung.

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