23.12.2012
KarriereSPIEGEL-Adventskalender
Eins, zwei, Bewerberpolizei
Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen oder in Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.
Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps dieses Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:
23. Dezember: Eins, zwei, Bewerberpolizei
Na, haben Sie auch an die passende Farbgestaltung ihrer Bewerbung gedacht?
Andere fragen sich, ob man überhaupt ein Bild auf den Lebenslauf kleben sollte. Farbanalystin Neumaier kommt zu folgendem Schluss: "Wer zum Beispiel eine braune Mappe wählt, sollte möglichst auch ein Bild mit einem braunen Hintergrund nehmen." Erst wenn Bild und Mappe miteinander harmonierten, entstehe ein stimmiger Gesamteindruck.
Hat Sie damit etwa das geheime Kriterium enthüllt, nach dem Personaler den Bewerbungsberg auf ihrem Schreibtisch reduzieren? Lebenslauf nicht unterschrieben? Nicht so schlimm. Bewerbungsschreiben 15 Wörter zu lang? Kein Pluspunkt, aber okay. Falsche Hintergrundfarbe auf dem Porträtfoto? TILT, game over. Wer diesen Quatsch glaubt, wartet vermutlich auch noch immer auf den Weltuntergang
- Dieser Tipp richtet sich an: Verschwörungstheoretiker
- Punkte auf der Ach-was-du-nicht-sagst-Skala: 1 von 10
- Wie es danach weitergeht: Der Azteken-Kalender soll auch demnächst enden. Verschanzen Sie sich am besten in Ihrem persönlichen Schutzbunker, und lassen Sie das einfach mit dem Bewerben.
