02.05.2012
Startgeld vom Staat
Die wichtigsten Fördermöglichkeiten
Von Eva-Maria Simon
Wer hat, der kann: Finanzielle Förderung gibt es in Deutschland zuhauf
Hamburg - Zu den kleinen und mittleren Unternehmen zählen nach EU-Definition alle, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und deren Jahresumsatz maximal 50 Millionen Euro beziehungsweise deren Jahresbilanz höchstens 43 Millionen Euro beträgt.
Die meisten Hilfen müssen vor der Unternehmensgründung beantragt werden. Und für alle gilt: Beratung und ein durchdachter Businessplan sind das A und O.
ERP-Gründerkredit-Startgeld der KfW
Das Standardprogramm für Kleingründer. Bis zu 100.000 Euro vergibt die Förderbank; eine Untergrenze gibt es nicht. Die Vorteile: Relativ niedrige und festgeschriebene Zinsen bei einer Laufzeit von fünf oder zehn Jahren, tilgungsfreie Anlaufzeit. Die Hausbank entscheidet. Damit sie sich leichter überzeugen lässt, übernimmt die KfW 80 Prozent der Haftung, falls der Kreditnehmer nicht zurückzahlen kann.
http://www.kfw.de/kfw_/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/ERP-Gruenderkredit-StartGeld/
ERP-Gründerkredit-Universell der KfW
Der große Bruder des Startgelds. Er umfasst bis zu 10 Millionen Euro bei einer langen Laufzeit; die niedrigen Zinsen bleiben bis zu zehn Jahre lang fest und es gibt eine tilgungsfreie Anlaufzeit. Im Unterschied zum Startgeld muss die Hausbank das Haftungsrisiko alleine tragen.
ERP-Regionalförderprogramm der KfW
Mit besonders niedrigen Zinsen fördert die KfW Investitionen in strukturschwachen Regionen. Die Darlehen laufen bis zu 20 Jahre lang mit bis zu fünf tilgungsfreien Anlaufjahren.
http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/ERP-Regionalfoerderprogramm/index.jsp
