Lade Daten...
23.12.2012
Schrift:
-
+

Als Stotterer im Journalismus

"Das Diktiergerät ist schneller voll"

DPA

Stigma Stottern: Kein Grund zu schweigen oder auf den Traumberuf zu verzichten

Wenn die Gehirnhälften nicht so zusammenspielen, wie sie sollen, kann sich die Zunge verheddern. Ist es klug, wenn jemand mit einem starken Sprachfehler ausgerechnet in einen Sprachberuf will? Benedikt Becker hat sich für den Journalismus entschieden. Und findet das ganz logisch.

Auf diese Frage hatte ich die ganze Zeit gewartet: "Warum wollen Sie ausgerechnet Journalist werden?" Ich sitze beim Auswahlgespräch an einer Journalistenschule. Mir gegenüber: eine fünfköpfige Jury, erfahrene Journalisten, die mich erwartungsvoll anschauen. Vermutlich haben sie allen Bewerbern an diesem Tag dieselbe Frage gestellt. Und doch wollen sie von mir eigentlich etwas anderes wissen. Nämlich: "Wollen Sie sich das wirklich antun?" Denn ich stottere.

Mit vier Jahren fing das an. Warum? Das konnte kein Arzt so genau sagen. Mich hat es nie sonderlich gestört. Klar, es nervt manchmal, nicht sofort das sagen zu können, was mir gerade auf der Zunge brennt. Aber die Menschen in meinem Umfeld haben mein Stottern immer akzeptiert. Weil ich es akzeptiere.

In Deutschland bin ich einer von rund 800.000 Stotterern. Wie viele davon in der Medienbranche arbeiten, weiß ich nicht. Ein paar werden es schon sein, persönlich kenne ich niemanden. Meine eigenen Karrierepläne können viele nicht verstehen. Warum strebt ein Stotterer einen Kommunikationsberuf an? Wieso will er Journalist werden, obwohl er mit dem Handwerkszeug des Journalisten, der Sprache, ganz offensichtlich große Probleme hat? Schließlich wird im Journalismus doch permanent geredet. Und wie soll das erst beim Hörfunk oder Fernsehen klappen? Die Reaktion eines Referenten an der Journalistenschule auf mein Stottern erscheint mir typisch: "Also, damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet."

Fotostrecke

Berühmte Stotterer: Moses, Marilyn Monroe, Mr. Bean
Doch für mich ist es eigentlich - so komisch das klingen mag - ganz logisch, mit einem Sprachfehler einen Sprachberuf anzustreben. Denn was für den Journalisten das täglich Brot, ist für den Stotterer der täglich Zwang: eine intensive Beschäftigung mit Sprache. Vor allem mit der gesprochenen Sprache.

Ich stelle mir Sprechen so vor, als ginge man eine Straße entlang. Jeder Satz hat ein Ziel. Nur: Wo andere den kürzesten Weg wählen können, muss ich eine Umleitung nehmen. Denn wie eine Baustelle den Verkehr blockiert das Stottern meinen Sprechfluss. Ein Wort will einfach nicht raus, manchmal auch nur ein Buchstabe. Dann stelle ich den Satz um, suche nach Synonymen.

Meine Fragen brauchen eben mehr Speicherplatz

Das alles passiert in Sekundenbruchteilen in meinem Kopf. Es ist ein Abwägen verschiedenster Möglichkeiten, das Gleiche auszudrücken. Einen intensiveren Umgang mit Sprache kenne ich nicht. Über die Jahre habe ich somit großen Spaß daran gefunden, am geschriebenen wie gesprochenen Wort. Auch deshalb mein Traumberuf: Journalist.

Wie viele andere habe ich bei einer Lokalzeitung erste Erfahrungen gesammelt. Heute spreche ich am Telefon auch mal mit einem bekannten Politiker. Die Reaktionen auf meinen Sprachfehler waren immer gleich: Er interessierte nicht. Nie habe ich mich bei einem Interview durch mein Stottern gestört gefühlt. Nie hat mich ein Gesprächspartner beim Sprechen unterbrochen, weil es ihm zu lange dauerte. Was nur manchmal nervt: Das Diktiergerät ist ziemlich schnell voll. Meine Fragen brauchen halt etwas mehr Speicherplatz.

FAQ - Was man über Stottern wissen sollte
Was ist Stottern?
Stottern besteht aus Unterbrechungen des Redeflusses in Form von hörbaren oder stummen Blockaden („------Block“), Wiederholungen von Wortteilen („k-k-k-kalt“) oder Dehnungen („wwwwarm“). Stottern ist häufig mit übermäßiger Anstrengung beim Sprechen verbunden. Die Anstrengung wird in auffälligen Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur oder in zusätzlichen Bewegungen von Kopf, Arm oder Oberkörper sichtbar. Im Moment des Stotterns wissen Stotternde genau, was sie sagen möchten, sind aber nicht in der Lage, es störungsfrei herauszubringen. Sie verlieren die Kontrolle über den Sprechapparat.
Wie wirkt sich Stottern auf das Leben aus?
Viele stotternde Menschen vermeiden Wörter oder Situationen, bei denen sie fürchten, stottern zu müssen. Alltägliche Situationen, wie der Kauf einer Fahrkarte, können für stotternde Menschen eine große Belastung darstellen. Die Angst vor dem Stottern und der Wunsch, es zu vermeiden, kann das gesamte Leben beherrschen. Ausbildung, Beruf, Freunde und Freizeitaktivitäten werden eventuell nicht nach den tatsächlichen Wünschen ausgewählt, sondern danach, möglichst wenig sprechen zu müssen. Negative Reaktionen der Mitmenschen wie Hohn und Ablehnung, aber auch Mitleid oder Verlegenheit können dazu beitragen, dass sich die stotternde Person zurückzieht.
Wann und bei wie vielen Menschen tritt Stottern auf?
Das Stottern beginnt meist ohne offensichtlichen Anlass im Alter zwischen 2 und 5 Jahren, selten auch noch später. Zuvor hat das Kind bereits eine Zeit lang flüssig gesprochen. Bei 5 % aller Kinder entwickelt sich Stottern. Von diesen Kindern sprechen insgesamt 80 Prozent bis zur Pubertät wieder flüssig. Es lässt sich bislang nicht vorhersagen, welche Kinder das Stottern wieder verlieren und bei welchen es bestehen bleibt.

Bei Erwachsenen schätzt man, dass 1 % stottert (800.000 Menschen in Deutschland). Bei Erwachsenen verliert sich das Stottern nur noch in seltenen Fällen vollständig.

Etwa doppelt so viele Jungen wie Mädchen beginnen zu stottern. Mädchen verlieren das Stottern häufiger wieder, wodurch das Verhältnis auf 5 :1 anwächst.

Beruht Stottern auf psychischen Problemen?
Nein. Stotternde Kinder und ihre Eltern unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit und ihrem Umgang miteinander nicht von der übrigen Bevölkerung. Stotternde Menschen sind nicht nervöser, ängstlicher oder gehemmter als normal sprechende, nur weil sie stottern. Stotternde Menschen sind entgegen entsprechender Vorurteile auch nicht weniger intelligent.

Stottern ist eine Störung des Sprechablaufs. Die Gefühlslage eines Menschen und das Stottern können sich allerdings in hohem Maße gegenseitig beeinflussen.

Wie sollten Zuhörer auf Stottern reagieren?
Verhalten Sie sich ganz normal und halten Sie Blickkontakt. Lassen Sie die stotternde Person ausreden und ergänzen Sie keine Wörter. Das wirkt demütigend. Verkneifen Sie sich gutes Zureden wie "nur ruhig" oder "hol’ tief Luft". Das hilft nicht. Ein gelassenes Zuhören kann die Situation aber entspannen. Sie müssen dazu nur etwas mehr Geduld aufbringen.

Aus: "Was Sie schon immer über Stottern wissen wollten", Info-Broschüre der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. (gekürzt und modifiziert). Die vollständige Broschüre gibt es kostenlos zum Download (siehe Linkverzeichnis in der linken Spalte).

Ein anderes Beispiel: Natürlich war ich aufgeregt, als ich zum ersten Mal bei einer Pressekonferenz eine Frage gestellt habe. Aber bei den vielen erfahrenen Kollegen im Raum, den kritischen Blicken vom Podium, der Fernsehkamera im Hintergrund, die vielleicht gerade alles live über Phoenix sendet - ganz ehrlich: Welcher junge Journalist ist da nicht aufgeregt?

Es sind Erfahrungen, die ich vor allem bei Printmedien gesammelt habe. Also da, wo das gesprochene Wort nur der Kommunikation mit anderen dient. Was aber, wenn es selbst zum journalistischen Handwerk wird, beim Hörfunk und beim Fernsehen? Bei diesen Medien ist auch entscheidend, wie etwas gesagt wird. Mir fällt das Sprechen dann deutlich leichter. Ich konzentriere mich viel stärker auf jedes einzelne Wort, habe mehr Kontrolle über mein Sprechen.

Logopäden? Diese Berufsgruppe kennen wir Stotterer gut

Und doch ist es nicht einfach. "Du musst diesen Singsang aus deiner Stimme rausbekommen", bekam ich beim Hörfunkkurs an der Journalistenschule immer wieder zu hören. Das ist leicht gesagt, fällt mir aber schwer. Denn wer singt, stottert nicht. Um einen Text flüssig aufzusagen, schaffe ich mir also etwas Rhythmik und Melodie. Eigentlich das richtige Rezept, auch für Nicht-Stotterer. Nur scheine ich den richtigen Mittelweg noch nicht gefunden zu haben. Was mir Hoffnung auf Verbesserung gibt: Beim Fernsehen arbeiten auch Logopäden als Sprecherzieher. Eine Berufsgruppe, die wir Stotterer ziemlich gut kennen.

In einer Sprecherkabine einen Beitrag zu vertonen, ist eine Sache, eine Live-Reportage fürs Radio etwas ganz anderes. Drei Minuten etwas erleben, beschreiben und aufnehmen, so lautete der Auftrag an der Journalistenschule. Zwei Stunden hatten wir dafür Zeit, einige wenige Versuche sollten wir machen. Nach drei Stunden zeigte mein Aufnahmegerät 48 Versuche. Gleichzeitig Eindrücke erfassen, sortieren und wiedergeben - ich war überfordert.

Bei Stotterern kommunizieren linke und rechte Gehirnhälfte nicht einwandfrei. Was da genau falsch läuft, habe ich nie richtig verstanden. Aber selten habe ich es so stark gespürt wie bei dieser Live-Übung. Nach vielen weiteren Versuchen nehme ich schließlich die Version, auf der ich am wenigsten stottere. Einfach aufzugeben, das wäre das Eingestehen einer Niederlage vor mir selbst gewesen.

Mein Stottern spielt keine Rolle, wenn ich über meine Zukunft im Journalismus nachdenke. Meine Sorgen sind andere: Als freier Journalist arbeite ich unter anderem für die Nachrichtenagentur dapd. Wie es dort nach dem Insolvenzverfahren weitergeht, ist ungewiss. Und so frage ich mich wie jeder andere junge Journalist, ob und wo ich eine Zukunft habe.

Forum

Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 18 Beiträge
1. Sie sind ein Revoluzzer, sozusagen, BOCKIG halt!
irreal 23.12.2012
Hier will ich eintauchen in das Thema. Einer von meinen vielen Kinder war Stotterer geworden, merkbar ab dem Alter von 4 Jahren. Einen Buchstaben wie A dauerte 8 A`s um das Wort zu bilden. Ich verbrachte ihn nicht in den [...]
Zitat von sysopWenn die Gehirnhälften nicht so zusammenspielen, wie sie sollen, kann sich die Zunge verheddern. Ist es klug, wenn jemand mit einem starken Sprachfehler ausgerechnet in einen Sprachberuf will? Benedikt Becker hat sich für den Journalismus entschieden. Und findet das ganz logisch. Stottern: Mit Sprachstörung in den Sprachberuf Journalismus - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/stottern-mit-sprachstoerung-in-den-sprachberuf-journalismus-a-873737.html)
Hier will ich eintauchen in das Thema. Einer von meinen vielen Kinder war Stotterer geworden, merkbar ab dem Alter von 4 Jahren. Einen Buchstaben wie A dauerte 8 A`s um das Wort zu bilden. Ich verbrachte ihn nicht in den Kindergarten, der ja bei vielen Kindern meist sowieso nicht notwendig ist. Er kam in die "Behandlung" einer Logopädin und nach 2 1/2 Jahen konnte er sprechen wie andere Menschen auch. Besonders interessant ist für mich, dass er heute (nun 13 Jahre) selbst darüber sagt, er gar nicht wußte, warum er zu der Frau ging und da gerne hinging weil sie so toll mit ihm spielte. Er war übrigens sehr sprachbegabt, hat alle Gedichte von Max und Moritz mit 8 Jahren auswendig aufgesagt (ohne Zwang) und schon in der Grundschule "Bücher" geschrieben. Er will übrigens Autor werden und davor eine Maurerlehre absolvieren. Ich finde das sehr spannend und ich glaube nicht mehr an die 2gehirnhälften. Ich finde es ganz toll was Sie tun!! MFG
2. Stottere auch und das im Verkauf!!
Schelm 23.12.2012
Bin aber ausgewandert und so faellt das nicht so auf!!!
Bin aber ausgewandert und so faellt das nicht so auf!!!
3. Großartig
freeque 23.12.2012
Genau solche Artikel würde ich gerne jeden Tag lesen können. Danke an den Autor und SPON! Frohes Fest
Genau solche Artikel würde ich gerne jeden Tag lesen können. Danke an den Autor und SPON! Frohes Fest
4. Stress pur...
BettyB. 23.12.2012
Berufsleben bedeutet für nicht gerade Überqualifizierte oft Stress - und das nicht im geringen Ausmaß. Wer sich zusätzlichen antun will, sucht sich etwas aus, was seine Probleme vervielfacht. Falls Stotterer im Streß das Stottern [...]
Berufsleben bedeutet für nicht gerade Überqualifizierte oft Stress - und das nicht im geringen Ausmaß. Wer sich zusätzlichen antun will, sucht sich etwas aus, was seine Probleme vervielfacht. Falls Stotterer im Streß das Stottern ablegen, meinen Glückwunsch. Ansonsten: Laden sie sich nur auf die Schultern, was sie vermutlich auch wirklich tragen können...
5. an Betty
phil123456789 23.12.2012
Ich hoffe Ihre Schultern können Ihre Überheblichkeit tragen. Jeder sollte den Job machen in dem er gut ist und sich nicht von einzelnen Defiziten abhalten lassen. Die Summe der Fähigkeiten zählt !!!
Ich hoffe Ihre Schultern können Ihre Überheblichkeit tragen. Jeder sollte den Job machen in dem er gut ist und sich nicht von einzelnen Defiziten abhalten lassen. Die Summe der Fähigkeiten zählt !!!

Empfehlen

Fotostrecke

Verwandte Themen

Fotostrecke

MEHR AUF SPIEGEL ONLINE

MEHR IM INTERNET

Wo geht's denn hier in den Journalismus?

"Irgendwas mit Medien..."
Für viele Abiturienten und Studenten ist Journalist ein Traumberuf. Rechtlich darf jeder sich so nennen - das garantiert Artikel 5 des Grundgesetzes, die Pressefreiheit verbietet jede Reglementierung des Berufszugangs. In Deutschland gibt es rund 70.000 Journalisten, rund die Hälfte Freiberufler. Wer davon leben will, muss sein Handwerk lernen und beherrschen.
Der klassische Weg: Volontariat
Praxis pur verspricht das Volontariat - bei Zeitungen und Zeitschriften, in Online-Redaktionen, bei Radio und Fernsehen, privat oder öffentlich-rechtlich. Die Ausbildung dauert zwischen zwölf und 24 Monaten und ist meist durch Tarifverträge geregelt. Typischerweise fahren Volontäre Karussell: Sie durchlaufen verschiedene Ressorts ("Volo, du Amöbe, mach' du den Abendtermin!") und nehmen an Fortbildungen teil. Ein vorheriges Studium ist keine Pflicht - aber längst die Regel.
Der Königsweg: Journalistenschule
Viel Andrang, rare Plätze: Journalistenschulen sind ein Nadelöhr. Auch hier dominiert die Praxis. Es unterrichten gestandene Journalisten, in Praktika wird das Gelernte eingesetzt und ausgebaut. Die Ausbildung dauert in der Regel anderthalb bis zwei Jahre. Mal zahlen Journalistenschüler Gebühren, mal erhalten sie Geld.

Zu den wichtigsten Einrichtungen zählen die Henri-Nannen-Schule (Hamburg), die Deutsche Journalistenschule (München), die Berliner Journalisten-Schule, die Axel-Springer-Akademie und die Evangelische Journalistenschule (alle in Berlin). Die RTL-Journalistenschule (Köln) bildet speziell für TV-Berufe aus, die Electronic Media School (Babelsberg und Bremen) für Radio, Fernsehen und Internet. Die Holtzbrinck-Schule (Düsseldorf) und die Kölner Journalistenschule sind auf Wirtschaft spezialisiert.
Der Trampelpfad: Studium
Und wo bleibt die Theorie? Hier: Studiengänge in Journalistik oder Publizistik, Medien- oder Kommunikationswissenschaft gibt es an beinah jeder größeren Universität (siehe Hochschulkompass). Besonders bekannt sind die Journalistik-Studiengänge in Leipzig, Dortmund und München. Dort absolvieren die Studenten auch Pflichtpraktika - wer nur theoretisch weiß, wie eine gute Glosse entsteht, hat es schwer.

Was Chefredakteure der ganz alten Schule von den Absolventen halten? Sie rümpfen die Nase, rollen die Augen und raten: "Studieren Sie lieber etwas Handfestes, Jura oder BWL oder sogar Byzantinistik." Damit haben sie nicht unbedingt Recht, ein Medienstudium kann schon nahe an den Beruf heranführen. Trotzdem gehen Absolventen meist noch ins Volontariat oder in eine Journalistenschule - denn ein schickes Uni-Zeugnis allein beeindruckt im Journalismus niemanden. Erstklassige Arbeitsproben und sinnvolle Praktika schon.
Der Sonderweg: Rein ins Wasser, Schwimmen lernen
Was ebenfalls geht: Man wird Journalist, indem man's einfach ist - "Learning by doing" in Neudeutsch. Medienberufe sind offen für Autodidakten und Quereinsteiger mit krummen Biografien. Wer viel und gut schreibt, der findet auch seinen Platz. Praktika und Kontakte sammeln, sich als Experte für bestimmte Themen einen Namen machen, die Arbeit intelligent organisieren - und irgendwann fragt niemand mehr nach Ausbildung und Abschlüssen. Für das große Heer der freien Journalisten gilt das ohnehin, für Redakteursjobs nur bedingt. Da zählen bei der Einstellung auch formale Qualifikationen.

Artikel

News verfolgen

Lassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik KarriereSPIEGEL
RSS
alles zum Thema Raus mit der Sprache - KarriereSPIEGEL
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2014 Alle Rechte vorbehalten