Lade Daten...
05.01.2013
Schrift:
-
+

Botschaft aus der Zukunft

Alles Gute für 2030!

König Kunde macht seine Produkte selbst, Wachstum gibt es nur noch bei den Armen, und überall lauert der Schumpeter. Die Teilnehmer des Wettbewerbs "CEO of the Future" beschreiben, wie sie sich die Wirtschaftswelt im Jahr 2030 vorstellen - und worauf sich Manager von heute einrichten müssen.

NASA / ESA / G. Illingworth / R. Bouwens / HUDF09

Reise durch Zeit und Raum: Was muss ein Manager über das Jahr 2030 wissen?

Wer wird "CEO of the Future"? In dem großen Wettbewerb für Führungsnachwuchs wollen angehende Manager zeigen, was sie als Unternehmenslenker drauf haben. Am 2. Februar sollen in Kitzbühel die drei besten bestimmt werden, im großen Finale.

Doch wer darf daran teilnehmen? Um beim diesjährigen Wettbewerb in die Vorrunde zu kommen, mussten alle Bewerber einen Essay schreiben - und durften sich dabei als Manager der Zukunft präsentieren, ganz wörtlich. Die Aufgabe: Stellt Euch vor, Ihr reist in die Zukunft, ins Jahr 2030, und habt die Gelegenheit, einem Konzernchef des Jahres 2012 einen Brief zu schicken. Was würdet ihr da reinschreiben?

Inzwischen werden die 20 erfolgreichsten Bewerber in Seminaren auf das Finale vorbereitet. Dort werden sie eine eigene Business-Aufgabe bearbeiten und vor der Jury vorstellen müssen, den Chefs der Ausrichter des Wettbewerbs: die Unternehmen Bayer, Bertelsmann, McKinsey, Porsche, ThyssenKrupp und Vodafone, die Medienpartner manager magazin, n-tv und SPIEGEL ONLINE sowie das Karrierenetzwerk e-fellows.net.

Doch was wird aus den Botschaften aus der Zukunft? Einige Auszüge daraus können Sie nun hier lesen. Worauf ein Manager schon heute achten sollte, damit sein Unternehmen eine Zukunft hat - hier lesen Sie die interessantesten Passagen der Essays.

Forum

Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 7 Beiträge
1. Zukunft
#Nachgedacht 05.01.2013
Mal abgesehen davon welche Firmen hinter der Idee stecken, wird sich jeder Gedanken über die nahe und ferne Zukunft machen. Der Beitrag:"Wir sehen uns in 17 Jahren wieder" ist eine richtig gute Antwort. Das Gestern [...]
Mal abgesehen davon welche Firmen hinter der Idee stecken, wird sich jeder Gedanken über die nahe und ferne Zukunft machen. Der Beitrag:"Wir sehen uns in 17 Jahren wieder" ist eine richtig gute Antwort. Das Gestern kennen, das Heute begreifen um das Morgen zu meistern, so habe ich es in frühen Jahren übermittelt bekommen und genau so finde ich ist es. Neugierig die Welt entdecken, alles hinterfragen und neue Lösungen auch für Bekanntes suchen. Nicht nur dem Mainstream folgen, nicht sich bequem auf vorgefertigte Antworten verlassen sondern selbst suchen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit existiert breits im Internet, Marktforschung gibt es aber wie oft steht der mögliche Gewinn über dem Nutzen, wird Wert nur als Geldgröße gesehen. Nicht wie die Zukunft aussehen wird, sondern ob es diese Zukunft geben wird, für den Einzelnen, wie für alles Existierende ist die weitaus spannendere Frage. In einer Welt in der Menschen ausgegrenzt werden und wo der Erfolg alleinig auf Expansionsfaktoren gerichtet ist gibt es Grenzen, Grenzen die letztendlich zur Zerstörung und damit der Lebensgrundlage selbiger führen. #Nachgedacht
2. Schwarmintteligenz
spon-facebook-1810274577 05.01.2013
Der Glaube, der Schwarm könne auch nur ahnen, was der Verbraucher will, ist nichts anderes als der alte, blinde Glaube an die Marktforschung. Wenn über Produkte abgestimmt werden würde, dann käme halt nur der kleinste [...]
Der Glaube, der Schwarm könne auch nur ahnen, was der Verbraucher will, ist nichts anderes als der alte, blinde Glaube an die Marktforschung. Wenn über Produkte abgestimmt werden würde, dann käme halt nur der kleinste gemeinsame Nenner heraus - ein langweiliges Produkt also. Ich erinnere mich noch gut, als iPod herauskam. Keiner wusste zunächst, was er mit dem teuren Ding anstellen sollte. Gab es nicht schon ähnliche, billigere Produkte auf dem Markt? Es brauchte die Vision eines Steve Jobs, der iPod als Teil eines Ökosystems begriff. Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich. "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
3.
Newspeak 05.01.2013
Im Schumpeter'schen Sinne erfordert das die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen durch Kreativität und Vision auch immer wieder selbst zu zerstören und so den Weg für Neues frei zu machen. Hört sich sehr nach dem [...]
Im Schumpeter'schen Sinne erfordert das die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen durch Kreativität und Vision auch immer wieder selbst zu zerstören und so den Weg für Neues frei zu machen. Hört sich sehr nach dem Geschäftsmodell von Deutscher Post und Deutscher Bahn an.
4. Der Schwarm ist sehr wohl innovationsfaehig
CharlieBrown8 06.01.2013
Wenn es darum geht die Masse gemeinsam über Design- und Produktvorschläge Abstimmen zu lassen haben sie schon recht, das kann in einen kleinsten gemeinsamen Nenner resultieren, und damit in Langeweile. Dass der Schwarm [...]
Zitat von spon-facebook-1810274577Der Glaube, der Schwarm könne auch nur ahnen, was der Verbraucher will, ist nichts anderes als der alte, blinde Glaube an die Marktforschung. Wenn über Produkte abgestimmt werden würde, dann käme halt nur der kleinste gemeinsame Nenner heraus - ein langweiliges Produkt also. Ich erinnere mich noch gut, als iPod herauskam. Keiner wusste zunächst, was er mit dem teuren Ding anstellen sollte. Gab es nicht schon ähnliche, billigere Produkte auf dem Markt? Es brauchte die Vision eines Steve Jobs, der iPod als Teil eines Ökosystems begriff. Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich. "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
Wenn es darum geht die Masse gemeinsam über Design- und Produktvorschläge Abstimmen zu lassen haben sie schon recht, das kann in einen kleinsten gemeinsamen Nenner resultieren, und damit in Langeweile. Dass der Schwarm generell nicht zu Innovation fähig sei, ist jedoch kompletter Unsinn. Es kommt schlicht auf die Modalität an, also wie man den Schwarm mit einbindet. Eine Grundlage dafür dass die "wisdom of the crowd" funktioniert, ist, dass die Individuen im Schwarm unabhängig voneinander agieren müssen (also keine gruppendynamischen Effekte greifen). Ein Problem zu veröffentlichen und in einem Wettbewerb vom Schwarm Lösungen angeboten zu bekommen resultiert erfahrungsgemäß (neben etlichen unnuetzen Zusendungen) in einigen höchst innovativen Ideen, welche nah dran am Endnutzer (also demjenigen für den das Problem/Produkt wirklich relevant ist) sind, sowie oft genial viel einfacher und sogar günstiger sind als es sich eine Gruppe von "Experten" je ausdenken könnte.
5. yoooh
geotie 06.01.2013
Zukunftsgelabber 1973: Wir werden im Jahr 2000 auf dem Mars leben, die Türen (auch zu Hause) werden wie von Geisterhand auf- und zugehen, man braucht nur eine Pille essen um sich zu ernähren, der Computer wird mit uns ein [...]
Zukunftsgelabber 1973: Wir werden im Jahr 2000 auf dem Mars leben, die Türen (auch zu Hause) werden wie von Geisterhand auf- und zugehen, man braucht nur eine Pille essen um sich zu ernähren, der Computer wird mit uns ein ausführliches Gespräch von Sein-oder-Nicht-Sein führen, zur Energiegewinnung gibt es Atomkraftwerke auf dem Ozean (auch damals wusste man schon das diese Dinger nicht ganz ungefährlich sind) und ein anderer Vorschlag der Energiegewinnung war ein langes Seil auf dem Mond zu verankern der eine Lok um den Äquator der Erde mit sich zog. Selbst auf den phantastischen Reisen der Eneterprises durch den Weltraum gibt es Dinge, die nie eintreten werden (Beamen, Reisegeschwindigkeit …) und Dinge die inzwischen schon lange erfunden wurden. Das war oben nur ein kleiner Auszug aus den Phantastereien die nicht eingetreten sind und werden. Ich gleube, ich habe gerade die Phantastereien der heutigen Generation gelesen die niemals eintreten werden. Aber man weiß nie!

Fotostrecke

Verwandte Themen

Fotostrecke

MEHR AUF SPIEGEL ONLINE

Quiz: Wie Sie ein hohes Tier werden

Suche nach der Führungselite von morgen

Die Chance
Sie sind klug, ehrgeizig und leistungsbereit, doch oft sehen viele talentierte Berufseinsteiger ihr Können im Konzernalltag nicht ausreichend wahrgenommen. Da hilft der Vergleich mit anderen - und der Blick über Firmengrenzen. Seit dem Jahr 2000 bietet der Wettbewerb "CEO of the Future" die Chance dazu. Gemeinsam mit namhaften Unternehmen wie Bayer, Bertelsmann, Porsche, ThyssenKrupp und Vodafone suchen McKinsey, manager magazin und SPIEGEL ONLINE auch in diesem Jahr wieder die Manager der Zukunft.
Die Aufgabe
Im Fokus stehen Young Professionals mit bis zu vier Jahren Berufserfahrung, aber auch examensnahe Studierende sowie Doktoranden mit viel Praxiserfahrung. In der ersten Runde sind die Teilnehmer aufgefordert, in einem Essay ihre Fähigkeit zu kritischem Denken zu beweisen. Sie sollen ausführen, wie sich Erfolg im Jahr 2030 definieren wird und wo Topmanager Prioritäten setzen sollten. Einsendeschluss ist der 16. September. Die besten Bewerber werden zu Auswahlworkshops eingeladen, wo sie sich für die zweite Runde qualifizieren können. Dort wird in Wochenendseminaren für Führungsaufgaben und für das große Wettbewerbsfinale in Kitzbühel trainiert. Motivation, interkulturelles Management oder Networking stehen auf dem Stundenplan.
Die Sieger
Die 20 überzeugendsten Kandidaten erreichen die Endrunde - und dürfen am 5. November in Kitzbühel vor erfahrenen Konzernchefs zeigen, was sie draufhaben. Die drei Besten erhalten Karrierebudgets in Höhe von 7000, 5000 und 3000 Euro sowie ein persönliches Mentoring von einem der hochkarätigen Jurymitglieder.

MEHR IM INTERNET

Artikel

News verfolgen

Lassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik KarriereSPIEGEL
RSS
alles zum Thema Manager von morgen - KarriereSPIEGEL
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2014 Alle Rechte vorbehalten