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KarriereSPIEGEL

Olympia-Job-Quiz

Womit verdienen die deutschen Athleten ihr Geld?

Rodeln, Skifahren, Snowboarden: 154 deutsche Sportler nehmen an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teil. Leben können sie von ihrem Sport meist nicht. Wovon dann? Raten Sie mit.

DPA

Freestyle-Skifahrerin Sabrina Cakmakli

Von
Freitag, 09.02.2018   05:07 Uhr

Für Eilige, hier geht's direkt zum Quiz.

Einmal bei den Olympischen Spielen auf dem Treppchen stehen: Davon träumen viele Sportler. Reich werden aber selbst Goldmedaillengewinner nur selten. Die Preisgelder für die Athleten bestimmen die nationalen Sportverbände. Manchmal sind es ein paar Tausend Euro, manchmal sechsstellige Summen.

Ein deutscher Olympiasieger erhält 20.000 Euro von der Deutschen Sporthilfe, für Silber gibt es 15.000 Euro und für Bronze 10.000 Euro. Zum Vergleich: Deutschlands Fußballer hätten im Falle eines EM-Siegs in Frankreich 300.000 Euro kassiert - pro Spieler.

Wer es bei Olympia nicht unter die ersten acht schafft, erhält meist gar keine Prämie. Stattdessen gibt es dann Goodie-Bags für die Sportler - mit Gutscheinen für Sportartikel oder einen Besuch beim Zahnarzt.

Zum Leben reicht das wahrlich nicht. Viele Olympioniken haben deshalb ganz normale Jobs. Nur welche? Machen Sie mit beim Berufe-Quiz!

insgesamt 10 Beiträge
fatherted98 09.02.2018
1. naja...
...übt man einen halbwegs beliebten Sport aus oder wirft man sich im Privatleben in Pose und macht von sich reden...dann werden Werbeverträge folgen...auch Engagements als Moderator, Coach, Symbolfigur usw. sind möglich....und [...]
...übt man einen halbwegs beliebten Sport aus oder wirft man sich im Privatleben in Pose und macht von sich reden...dann werden Werbeverträge folgen...auch Engagements als Moderator, Coach, Symbolfigur usw. sind möglich....und für die weiblichen Athleten gibt es dann noch die Möglichkeit sich in Kalendern und Zeitschriften abbilden zu lassen....hängt halt immer vom Aussehen und der Bekanntheit ab...
larry_lustig 09.02.2018
2. Fussballer erhalten nichts
zumindest nicht von der Sporthilfe. Der DFB bezahlt die Siegesprämien. Da der DFB je nach Abschneiden Millionenprämien von der UEFA/FIFA bekommt macht er trotzdem Gewinn. Der Vergleich hinkt also gewaltig...
zumindest nicht von der Sporthilfe. Der DFB bezahlt die Siegesprämien. Da der DFB je nach Abschneiden Millionenprämien von der UEFA/FIFA bekommt macht er trotzdem Gewinn. Der Vergleich hinkt also gewaltig...
zaunreiter35 09.02.2018
3. Na,
6 Richtige im Quiz... Um mal hier die Unterschiede klar zu machen, auch für den user "larry_lustig. Die Fußballer sind ja auch bei Vereinen angestellt, die ihnen schon genug in den Rachen werfen. Im Vergleich dazu bekommen [...]
6 Richtige im Quiz... Um mal hier die Unterschiede klar zu machen, auch für den user "larry_lustig. Die Fußballer sind ja auch bei Vereinen angestellt, die ihnen schon genug in den Rachen werfen. Im Vergleich dazu bekommen Handballer, Eishockeyspieler von ihren Vereinen weniger. Wäre ich ein talentierter Wintersportler würde ich auch versuchen, beim Staat (Zoll, Bundeswehr, Polizei) unter zu kommen. Gilt auch für die Sommersportarten. Ich glaube kaum, dass ein Leichtathlet, der bei bekannten Vereinen wie dem TV Wattenscheid oder Bayer Leverkusen über die Laufstrecken antritt, hoch oder weit springt, ein monatliches Gehalt analog den Fußballern bekommt. Da muss man halt das übliche studieren oder die üblichen Ausbildungen (die was mit Sport zu tun haben) machen. Was die weiblichen Sportler angeht, finde ich das etablierte System doch grenzwertig, wenn frau - wenn sie denn als "schön" gilt (hier will ich mal den Vergleich zwischen Geisenberger und Hüfner anstellen), dass dann eine Olympiasiegerin und Weltmeisterin noch ihre zusätzlichen Einnahmen mit dem Ablichten ihres Körpers beim playboy erreichen soll. Ich fand es nicht toll, als sich Fußballerinnen (die nicht im Kader waren) vor der Heim-WM 2011 für den playboy ablichten ließen. Oder dass Lira Bajramaj medial als "glamour girl" verwurstet wurde. Wenn sie schon Talent haben, dann sollen sie mit Fußballspielen ihr Geld verdienen und nicht für die patriarchalen Interessen des playboys und der Befriedigung von Männerträumen sich ausziehen müssen.
dr.schnabel 09.02.2018
4. Ich
rate, ohne das Quiz gemacht zu haben: Weit überwiegend das, was man der DDR gegenüber damals als "Staatsamateure" bezeichnete?
rate, ohne das Quiz gemacht zu haben: Weit überwiegend das, was man der DDR gegenüber damals als "Staatsamateure" bezeichnete?
monolithos 09.02.2018
5.
Und woher haben UEFA und FIFA ihr Geld? Auf welchen dunklen und korrupten Kanälen auch immer: Am Ende bezahlt einen kleinen Teil der Fan, einen großen Teil der Steuer- und Zwangsfernsehgebührenzahler. Man schaue sich nur mal [...]
Zitat von larry_lustigzumindest nicht von der Sporthilfe. Der DFB bezahlt die Siegesprämien. Da der DFB je nach Abschneiden Millionenprämien von der UEFA/FIFA bekommt macht er trotzdem Gewinn. Der Vergleich hinkt also gewaltig...
Und woher haben UEFA und FIFA ihr Geld? Auf welchen dunklen und korrupten Kanälen auch immer: Am Ende bezahlt einen kleinen Teil der Fan, einen großen Teil der Steuer- und Zwangsfernsehgebührenzahler. Man schaue sich nur mal an, wie unglaublich viel Geld in diesem System steckt, das letztlich nichts zur Wertschöpfung einer Gesellschaft beiträgt, sondern nur zu deren Belustigung. Soviel zum Thema "nichts von der Sporthilfe". Sport sollte sein wie Sex: Kann jeder machen, wie er will, und wenn er/sie sich dabei zuschauen lassen will: Bitte schön! Alle anderen aber bitte damit in Ruhe lassen!

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