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15.11.2012
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Einigung mit Chefredaktion

"Stern" führt Frauenquote ein

dapd

Der "Stern" will den Frauenanteil in Führungspositionen erhöhen

Der "Stern" will in den kommenden Jahren jede zweite Führungsposition mit einer Frau besetzen. Auf diese Zielsetzung hat sich die Redaktion geeinigt. Einen Zeitrahmen für die Erfüllung dieser 50-Prozent-Quote nannte das Magazin jedoch nicht.

Hamburg - Der "Stern" will weiblicher werden. In den nächsten Jahren soll der Frauenanteil in Führungspositionen in der Redaktion auf 50 Prozent erhöht werden. Eine entsprechende Zielvereinbarung sei auf einer Vollversammlung der Redaktion mehrheitlich verabschiedet worden, teilte das Magazin am Donnerstag mit.

Um das ausgegebene Ziel zu erreichen, sollen bei der Endauswahl für Führungspositionen künftig mindestens 30 Prozent Frauen berücksichtigt werden. Ein Mentoring-Programm soll es weiblichen Nachwuchskräften ermöglichen, sich für Führungspositionen zu qualifizieren.

Derzeit sind nach Angaben des Blattes 30 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt - "jedoch kaum in Bereichen, in denen maßgeblich über journalistische Inhalte entschieden wird". Das mit den "Stern"-Chefredakteuren Thomas Osterkorn und Andreas Petzold ausgehandelte Abkommen soll dies nun ändern. Petzold nannte die Einigung eine "fortschrittliche Vereinbarung". Einen konkreten Zeitplan, der vorgibt, bis wann die Zielsetzung erfüllt werden soll, nannte das Magazin jedoch nicht.

syd/AFP

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insgesamt 3 Beiträge
1. Also Ihr SPON - bubis, eine weiss ich:
herr_kowalski 15.11.2012
so wie euch offenbar der Stift geht, Kritisches hier zu veröffentlichen, so wird das nichts. Augstein war einmal ein Garant für Kritik am System. Egal of rechts oder links Mist gebaut wurde, er hat den Finger in die Wunde [...]
Zitat von sysopdapdDer "Stern" will in den kommenden Jahren jede zweite Führungsposition mit einer Frau besetzen. Auf diese Zielsetzung hat sich die Redaktion geeinigt. Einen Zeitrahmen für die Erfüllung dieser 50-Prozent-Quote nannte das Magazin jedoch nicht. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/stern-will-frauenquote-von-50-prozent-fuer-top-positionen-einfuehren-a-867527.html
so wie euch offenbar der Stift geht, Kritisches hier zu veröffentlichen, so wird das nichts. Augstein war einmal ein Garant für Kritik am System. Egal of rechts oder links Mist gebaut wurde, er hat den Finger in die Wunde gelegt und sich damit weltweit Achtung erworben. Ihr schändet sein Ansehen und reitet auf seiner Reputation billigst rum. Euch kann man nicht mehr ernst nehmen.
2. die armen Frauen
prb.richert 16.11.2012
Die Frauenquote ist aus meiner Sicht das frauenfeindlichste nach der Burka; aber auch gegen die macht Merkel nichts. Demnächst nur noch die Frage an den weiblichen Chef: und? Besetzungscouch oder Quote? Schöne Zeit als [...]
Zitat von sysopdapdDer "Stern" will in den kommenden Jahren jede zweite Führungsposition mit einer Frau besetzen. Auf diese Zielsetzung hat sich die Redaktion geeinigt. Einen Zeitrahmen für die Erfüllung dieser 50-Prozent-Quote nannte das Magazin jedoch nicht. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/stern-will-frauenquote-von-50-prozent-fuer-top-positionen-einfuehren-a-867527.html
Die Frauenquote ist aus meiner Sicht das frauenfeindlichste nach der Burka; aber auch gegen die macht Merkel nichts. Demnächst nur noch die Frage an den weiblichen Chef: und? Besetzungscouch oder Quote? Schöne Zeit als Leistung noch zählte und über die Besetzung entschied. Armer Stern; ab 2013 mindestens 20% schlechter.
3. Armselig
giovanni27 08.05.2013
Nur noch armselig wie der Stern heutzutage gesellschaftspolitischen (Fehl-)trends wie ein Hündchen hinterherläuft anstatt sie wie früher mutig in Frage zu stellen. Absolut lächerlich war schon die Story über Herrn Brüderle. [...]
Nur noch armselig wie der Stern heutzutage gesellschaftspolitischen (Fehl-)trends wie ein Hündchen hinterherläuft anstatt sie wie früher mutig in Frage zu stellen. Absolut lächerlich war schon die Story über Herrn Brüderle. Gegen eine Politikerin hätte man so eine Verleumdung nie geschrieben!! Ich werde künftig als männlicher Leser auch jede Zweitschrift links liegen lassen und dazu gehört mit Sicherheit der Stern. Auch wenn dieser Kommentar wohl nicht veröffentlicht wird, Sie werden sich noch wundern, wie wir Männer uns wehren können!

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