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21.02.2013
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Das große Oscar-ABC

Limousinenservice? Ist inklusive!

Von Simon Broll
AP / DreamWorks / 20th Century Fox

Wer gewinnt, die sexsüchtige Witwe oder die CIA-Agentin? Welche Skandale gab's? Und was muss man als Normalo eigentlich zahlen, um Show und Stars live zu erleben? Im großen Oscar-ABC erfahren Sie alles, was Sie über die glamouröseste Gala der Welt wissen müssen.

A - "Amour": Originaltitel von Michael Hanekes "Liebe". Cannes-Gewinner, Golden Globe, Europäischer Filmpreis - und nun Oscar-Sieger? Das Drama über eine ältere Musiklehrerin, die nach einem Schlaganfall von ihrem Mann gepflegt wird, ist schon jetzt die große Überraschung des Jahres: Fünfmal nominiert - darunter als bester nicht-englischsprachiger Film und als bester Film (Was Haneke über "Liebe" sagt? Erfahren Sie hier im Video).

B - Big Five: Selten hat ein Werk Chancen in allen fünf Königskategorien - Film, Regie, Drehbuch, Hauptdarstellerin und Hauptdarsteller. David O. Russells Tragikomödie "Silver Linings" ist dieser Coup gelungen (hier das Video zum Film). Bisher konnten drei Filme die "Big Five" abräumen: die Screwball-Komödie "Es geschah in einer Nacht" (1935), das Psychiatrie-Drama "Einer flog über das Kuckucksnest" (1976) und der Hannibal-Lecter-Schocker "Das Schweigen der Lämmer" (1992).

C - Chastain, Jessica: Die 35-Jährige schaffte 2011 den Durchbruch, als sie in sechs (!) Filmen zu sehen war. Kann auf die Trophäe als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle der Bin-Laden-Jägerin Maya in "Zero Dark Thirty" hoffen (ein Video zum Film gibt es hier). Stärkste Konkurrentin: Jennifer Lawrence, die in "Silver Linings" eine sexsüchtige Witwe verkörpert (siehe Bildergalerie).

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Oscars 2013: Die besten Frauen
D - Deutsche Sieger: 1929 bekam Emil Jannings den ersten Schauspiel-Oscar überhaupt - für "Der Weg allen Fleisches" und "Sein letzter Befehl". Er ist bisher der einzige Deutsche, der als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Weitere Preisträger sind unter anderem Filmkomponist Hans Zimmer ("Der König der Löwen") sowie die Regisseure Volker Schlöndorff ("Die Blechtrommel"), Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika") und Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen"). 2013 treten keine Deutschen an, aber zwei Deutschsprachige: der Österreicher Christoph Waltz könnte für seinen Auftritt als Dr. Schultz in "Django Unchained" mit seinem zweiten Goldjungen belohnt werden, sein Landsmann Haneke ist nominiert für -> "Amour".

E - Entscheidung: Die 1927 gegründete Academy of Motion Picture Arts and Sciences (kurz: Ampas) vergibt die Oscars. Anfangs gehörten 36 Filmschaffende der Jury an - heute sind es rund 6000. Die Aufnahme erfolgt durch Einladung. Bis Anfang Januar wählt die Ampas ihre Favoriten, wobei jede Kategorie von den zuständigen Künstlern ausgesucht wird: Schauspieler entscheiden über Schauspieler, Regisseure über Regisseure. Die Preisträger bestimmt dann aber die Gesamtjury.

F - "Family Guy": US-Zeichentrickserie, deren Schöpfer Seth MacFarlane dieses Jahr die Oscar-Gala moderiert. Der 39-Jährige feierte bisher eher im TV Erfolge ("American Dad", "The Cleveland Show"), doch mit der zotigen Buddy-Komödie "Ted" gelang ihm 2012 auch der Sprung auf die Leinwand. MacFarlane soll das jüngere Publikum anlocken (-> XXL-Show). Moderationskönig der Oscars ist Bob Hope: Der Schauspieler führte ganze 17 Mal durch den Abend.

AP

Kann er das auch? Seth MacFarlane führt zum ersten Mal durch die Oscar-Gala

G - Glamour: Im ehemaligen -> Kodak Theatre dreht sich alles ums Kino, auf dem roten Teppich davor um Mode. Designer bieten hohe Summen, damit Stars ihren Stoff tragen - Details bleiben in der Regel vertraulich. Hoch im Kurs soll diesmal offenbar Jennifer Lawrence sein: RadarOnline kolportiert, dass Schmuckgigant Chopard 100.000 Dollar gezahlt haben soll, damit die Schauspielerin während der Golden Globes seine Ohrringe trug. Für ihre Oscar-Garderobe soll sie noch mehr erhalten. Was Björk im Jahr 2001 bekam, ist dagegen nicht überliefert. Damals sorgte die isländischen Sängerin für Furore (und Irritationen), als sie im Schwanenkleid vor die Fotografen trat. Und Barbra Streisand schockte alle mit einem durchsichtigen Hosenanzug, in dem sie 1969 ihren Oscar für "Funny Girl" entgegennahm - ein Skandal (->"Shame on you, Mr. Bush").

AP

Sängerin Björk im Schwanenkleid. Warum auch nicht?

H - Höhenrausch: Wenn Stars nach Stunden der Anspannung endlich ihren Namen hören, kennen sie oft kein Halten mehr - oder tun zumindest so. Roberto Benigni kletterte bei seinem Sieg ("Das Leben ist schön") über die Kinositze. Adrien Brody ("Der Pianist") küsste Laudatorin Halle Berry mit Inbrunst. Und James Cameron, der mit "Titanic" einen -> Rekord aufstellte, zitierte seinen Filmhelden Jack Dawson: "Ich bin der König der Welt".

I - Italien: Erhielt bisher die meisten Auslands-Oscars: Zehn Statuen seit der offiziellen Einführung der Kategorie 1956. An zweiter Stelle folgt Frankreich (neun), dann Spanien (vier). Diesmal sind Werke aus Dänemark, Kanada, Norwegen, Österreich und Chile nominiert (siehe Bildergalerie).

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Oscars 2013: Die besten Ausländer
J - James Bond: Der Geheimagent ihrer Majestät und der Oscar - was für eine Mesalliance! Bond holte bisher nur zwei Academy Awards: mit "Goldfinger" (Toneffekte) und "Thunderball" (-> Visuelle Effekte). "Skyfall" mit Daniel Craig bringt's immerhin auf fünf Nominierungen, unter anderem für den Titelsong von Adele. Und sollte 007 im Jahr 2013 leer ausgehen, tröstet ihn vielleicht dies: Zum 50. Jubiläum wird die Reihe bei der Gala gesondert gewürdigt.

K - Kodak Theatre: Ein Filmpalast für 3400 Besucher am Hollywood Boulevard in Los Angeles, seit 2002 die Heimat der Oscar-Gala. Nach der Insolvenz des Kamera- und Filmunternehmens Eastman Kodak im Februar 2012 wurde das Gebäude in Dolby Theatre umgetauft. Ach, Sie wollen auch rein? Dann müssen Sie ihre Kontakte zur Filmbranche spielen lassen - oder blechen: Im Netz werden Tickets für 32.000 Euro angeboten. Dafür kommt man in der Limousine an und darf offiziell über den roten Teppich schreiten. Schnäppchen.

L - "Lincoln": Das Präsidentenporträt von Steven Spielberg geht mit zwölf Nominierungen als Favorit ins Rennen, auch wenn ihm Ben Afflecks CIA-Geisel-Thriller "Argo" hier und da gefährlich werden könnte. Daniel Day-Lewis, der den Bart-und-Zylinder-Politiker spielt, dürfte das entspannt sehen: Kritiker und Wettbüros prophezeien dem Briten die größten Chancen für den Hauptdarsteller-Oscar. Es wäre sein dritter Academy Award (siehe Bildgalerie). Ein Video zu "Lincoln" gibt es hier, das Video zu "Argo" finden Sie hier.

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Oscars 2013: Die besten Männer
M - Musicals: Haben es für gewöhnlich schwer bei der Ampas (-> Entscheidung), die gern Dramen und Historienfilme auszeichnet. Als letztes Musical erhielt "Chicago" den Hauptpreis - 2003. Und danach? Weder "Sweeney Todd" noch "Nine" noch "Hairspray" wurden als bester Film nominiert. Dafür hat es 2013 "Les Misérables" geschafft.

N - Nichts: Dabei sein ist alles? Sagen Sie das mal Glenn Close. Sechs Mal war die US-Amerikanerin nominiert, nie klappte es. Immerhin ist sie in bester Gesellschaft: Der "Master of Suspense" Alfred Hitchcock, der Schauspieltitan Richard Burton, die Hollywood-Diva Greta Garbo oder Cary Grant kamen trotz zahlreicher Nominierungen auch nie zu Oscar-Ehren. Und im Gegensatz zu denen lebt Close ja noch.

O - Oscar-Fluch: Erfolg macht einsam, besonders Schauspielerinnen. Ob Sandra Bullock, Julia Roberts oder Kate Winslet - sie alle gewannen einen Oscar. Und trennten sich danach von ihren Partnern. Die University of Toronto hat den sogenannten "Oscar-Fluch" 2011 sogar quantifiziert: 63 Prozent der Gewinnerinnen ließen sich nach der Preisverleihung scheiden, die meisten Ehen hielten nicht einmal vier Jahre.

P - Pixar: Trickfilmstudio aus Kalifornien, nominiert für das Fantasy-Abenteuer "Merida - Legende der Highlands". Animationsfilme haben seit 2002 eine eigene Kategorie, der erste Preisträger war "Shrek" von Dreamworks. Seitdem konnten die Pixar-Trickser sechs Mal gewinnen, unter anderem mit "Ratatouille" und "Findet Nemo". Und 2013? Sehen Sie die Nominierten in der Bildergalerie.

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Oscars 2013: Die besten Trickser
Q - Quote: Die Oscars bleiben fest in Männerhand. In der Regiekategorie ist keine einzige Frau nominiert - wieder einmal. Bisher konnte sich nur eine Filmemacherin durchsetzen: 2010 ließ Kathryn Bigelow mit dem Kriegsfilm "The Hurt Locker" sogar ihren Ex-Mann, den "Avatar"-Regisseur James Cameron, hinter sich.

R - Rekorde: "Ben Hur", "Titanic" und "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" führen die ewige Gewinnerliste mit je elf Oscars an. Der erfolgreichste Regisseur bisher ist Walt Disney mit 22 -> Trophäen. Katharine Hepburn durfte als erfolgreichste Schauspielerin vier Oscars empfangen, am häufigsten nominiert wurde Meryl Streep (17 Mal). Bei den Herren könnte Daniel Day-Lewis einen neuen Rekord aufstellen, falls der -> "Lincoln"-Darsteller seinen dritten Goldmann erhält.

S - "Shame on you, Mr. Bush!" Legendäre Ansprache von Dok-Filmer Michael Moore, die er 2003 nach dem Oscar-Gewinn für "Bowling for Columbine" hielt. Nicht einmal das Orchester kam gegen seine zornige Rede wider den Irak-Krieg an. So kann's gehen in einer Live-Show. Oder auch so: 1973 weigerte sich Marlon Brando, den Hauptdarsteller-Oscar für "Der Pate" in Empfang zu nehmen - und schickte die Aktivistin Sacheen Littlefeather ans Mikro, die eine Brandrede gegen die Unterdrückung der native americans hielt. Schon 1971 hatte der Schauspieler George C. Scott auf seinen Oscar verzichtet, den er als "grausamen Lohn einer von Geldgier zerfressenen Institution" bezeichnete.

AP

Redete sich in Rage: Michael Moore bei der Oscar-Gala 2003.

T - Trophäe: Wird seit 1929 verliehen und soll ein Ritter mit Schwert sein, der auf einer Filmrolle steht. Wie die 34-Zentimeter-Statue zu ihrem Spitznamen kam? Ist unklar. Schauspielerin Bette Davis und Filmkolumnist Sidney Skolsky werden ebenso als Urheber genannt wie die Academy-Bibliothekarin Margaret Herrick. Sie soll beim Anblick des 24-Karat-Mannes ausgerufen haben: "Der sieht aus wie mein Onkel Oscar." Seit 1939 werden die Gewinnernamen übrigens erst nach der Verleihung eingraviert, um Schreibfehler zu verhindern. So geschehen bei Filmstar Spencer Tracy, auf dessen Statue versehentlich Dick Tracy stand - der Name einer Comicfigur.

U - Underdogs: Dass die Psycho-Romanze "Silver Linings" auf die -> Big Five hoffen darf - erstaunlich. Dass der Kinoneuling Benh Zeitlin für sein Hurricane-Katrina-Drama "Beasts of the Southern Wild" auf vier Oscars hoffen darf - großartig. Dafür gingen einige vermeintlich sichere Kandidaten bei der Nominierung leer aus (siehe Bildergalerie).

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Oscar-Nominierungen 2013: Die Underdogs - und die Verlierer
V - Visuelle Effekte: Oft ein Trostpreis für Blockbuster. Anwärter 2013: das Fantasy-Spektakel "Der Hobbit", der Superheldenfilm "The Avengers", das "Alien"-Prequel "Prometheus".

W - Waterboarding: Foltermethode, von CIA-Leuten bei der Fahndung nach Terrorverdächtigen eingesetzt - und in "Zero Dark Thirty" thematisiert. Die in den USA erneut entzündete Debatte über den Einsatz von Folter ist womöglich dafür verantwortlich, dass Bigelows Film bei den Oscars schlechter wegkommen wird als erwartet. Immerhin: Hauptdarstellerin -> Chastain hat Chancen.

X - XXL-Show: Die Oscar-Gala verschafft dem TV-Sender ABC gigantische Quoten. 2012 schalteten in den USA 39,3 Millionen Menschen den Fernseher ein, in Deutschland verfolgten 400.000 Zuschauer die Show auf ProSieben. Seit 1929 wurde der "Super Bowl of Entertainment" drei Mal verschoben, aber nie abgesagt. Gründe für die Verlegung: eine Sturmflut (1938), die Ermordung von Martin Luther King Jr. (1968) und das misslungene Attentat auf Präsident Ronald Reagan (1981).

Y - Youngster: Die Neunjährige Quvenzhané Wallis ist die jüngste Schauspielerin, die jemals für einen regulären Oscar nominiert wurde. In "Beasts of the Southern Wild" überzeugt sie als Überlebenskünstlerin Hushpuppy. Bisher gab's nur zwei richtige Kinder-Oscars: für Tatum O'Neal ("Papermoon", 1974) und Anna Paquin ("Das Piano" 1994), die heute als Bartenderin Sookie aus der Vampir-Serie "True Blood" bekannt ist. Kinderstar Shirley Temple bekam mit sechs Jahren einen Ehrenoscar.

Z - Zeitlimit: Fünfeinhalb Minuten - so lange dauerte die Dankesrede von Greer Garson, die 1943 für ihre Rolle in dem Weltkriegsdrama "Mrs. Miniver" geehrt wurde. Resultat: die Jury führte ein Zeitlimit von 45 Sekunden ein.


Verfolgen Sie die Oscar-Gala auf SPIEGEL ONLINE - in der Nacht von Sonntag auf Montag. Wir berichten im Live-Ticker und vor Ort vom größten Filmpreis der Welt - ab 01.30 Uhr geht's los.

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Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 7 Beiträge
1. Brandrede?
skinnyfists 21.02.2013
---Zitat von simon broll:--- 1973 weigerte sich Marlon Brando, den Hauptdarsteller-Oscar für "Der Pate" in Empfang zu nehmen - und schickte die Aktivistin Sacheen Littlefeather ans Mikro, die eine Brandrede gegen die [...]
---Zitat von simon broll:--- 1973 weigerte sich Marlon Brando, den Hauptdarsteller-Oscar für "Der Pate" in Empfang zu nehmen - und schickte die Aktivistin Sacheen Littlefeather ans Mikro, die eine Brandrede gegen die Unterdrückung der native americans hielt. ---Zitatende--- Na, eine *Brandrede* sieht aber anders aus. Marlon Brando - Oscar® win for "The Godfather" - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=2QUacU0I4yU&hl=de&gl=DE)
2. Schade das Luise Rainer vergessen wird
markdo 21.02.2013
Emil Jannings ist nicht der einzige Deutsche der einen Oscar als Hauptdarsteller erhalten hat. Schade das hier Luise Rainer vergessen wird. Sie hat 1936 für den Film "The great Ziegfield" und 1937 für "The Good [...]
Emil Jannings ist nicht der einzige Deutsche der einen Oscar als Hauptdarsteller erhalten hat. Schade das hier Luise Rainer vergessen wird. Sie hat 1936 für den Film "The great Ziegfield" und 1937 für "The Good Earth" den Oscar als beste Hauptdarstellerin erhalten. Sie war somit die erste Darstellerin die zweimal hintereinander den Preis erhielt. Frau Rainer ist übrigens im Januar 103 Jahre alt geworden und lebt in London.
3. 'Betty' Davis
virgil starkwell 21.02.2013
Leute, sowas dar Fil-Wissenden nicht passieren: Die junge Dame schrieb sich Bette Davis, nicht Betty
Leute, sowas dar Fil-Wissenden nicht passieren: Die junge Dame schrieb sich Bette Davis, nicht Betty
4. Rekorde
stevenspielberg 21.02.2013
Hier wurden wohl Darstellerpreise mit der Kategorie „Hauptdarsteller“ gleichgesetzt. Meryl Streep wurde nämlich insgesamt 17mal für den Oscar nominiert, 14mal als beste Hauptdarstellerin, 3-mal als beste Nebendarstellerin. [...]
Hier wurden wohl Darstellerpreise mit der Kategorie „Hauptdarsteller“ gleichgesetzt. Meryl Streep wurde nämlich insgesamt 17mal für den Oscar nominiert, 14mal als beste Hauptdarstellerin, 3-mal als beste Nebendarstellerin. Daniel Day-Lewis wäre der erste Mann der 3mal den Hauptdarstellerpreis gewinnt, aber nicht der erste Mann mit 3 Darsteller-Oscars. Jack Nicholson und Walter Brenan haben jeweils auch drei Preise gewonnen (Brenan 3x Nebendarsteller, Nicholson 2x Haupt- und einmal Nebendarsteller)
5.
ObackoBarama 21.02.2013
Warum wird C. Waltz immer noch unter "deutschen Oscargerwinnern" geführt? Der ist Österreicher und er hat neulich bei seinem Auftritt in Saturday Night Live, gerade darauf bestanden, als Österreicher und nicht als [...]
Warum wird C. Waltz immer noch unter "deutschen Oscargerwinnern" geführt? Der ist Österreicher und er hat neulich bei seinem Auftritt in Saturday Night Live, gerade darauf bestanden, als Österreicher und nicht als Deutscher, betrachtet zu werden. Und er hat da den US Zuschauern auch erklärt, dass die Ösis angeblich humorvoll sind, während die Deutschen keinen Humor haben.

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