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Kultur

Abgehört - neue Musik

Im Bett mit dem Bad Boy

Ist Morrissey noch zu ertragen? Na klar: Der Übernarziss macht die eigene Unausstehlichkeit zum Pop-Dramolett. Außerdem: Nahostexperimente von Andreas Spechtl und Nadah El Shazly - und das Vermächtnis von Sharon Jones.

Von , und
Dienstag, 14.11.2017   15:06 Uhr

Morrissey - "Low in High School"
(Étienne/BMG Rights, ab 17. November)

Wie gerne würde man es manchmal wie Morrissey machen: Einfach den ganzen Tag im Bett bleiben und bloß keine Nachrichten gucken, "stop watching the news/ Because the news contrives to frighten you/ To make you feel small and alone/ To make you feel that your mind isn't your own", singt er im beschwingten neuen Song "Spent the Day in Bed".

Seinen eigenen Kopf hat der inzwischen 58-Jährige Brite immer bewahrt, weshalb es in letzter Zeit immer schwieriger geworden ist, ihn als das Idol zu feiern, zu dem er in den Achtzigern als Sänger und Songwriter der Smiths wurde. Neben allerlei Allürenhaftigkeit und einem militanten Vegetarismus bekannte er unlängst seine Sympathie für den Brexit ("magnificent") und glaubt offenbar, siehe oben, an die große Medienverschwörung.

Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, ihn in die Ecke mit den Alt-Rights und Aluhüten zu stellen. Bei einem Konzert in Los Angeles gab Morrissey vergangene Woche den mokanten Trump-Kritiker und riss Sprüche wie "Just when you think American politics can't get any better… it doesn't!", wie "Variety" berichtet. Auch mit dem Brexit setzt er sich auf seinem neuen Album differenzierter auseinander: "Home Is A Question Mark" heißt ein traurig dahintrottender Song, in dem er über den Umweg einer Lovestory seiner Entfremdung mit seiner Heimat Ausdruck verleiht.

Im burlesken Showtune "Jacky's Only Happy When She's on up Stage", in dem es um die Verlogenheit von Politikern zu gehen scheint, findet sich die Zeile: "Scene six: This country is making me sick". Und zum Ausklang des Songs wiederholt er, ohne das Problem beim Namen zu nennen: "Exit, exit, everybody's heading for the exit". Alle drehen durch, nur ausgerechnet Hothead Morrissey behält einen klaren Kopf?

Andreas Borcholtes Playlist KW 46

SPIEGEL ONLINE

01 Taylor Swift: ...Ready For It?

02 Fatima Al Qadiri: Shaneera (feat. Bobo Secret & Lama3an)

03 Nadah El Shazly: Afqid Adh-Dhakira (I Lose Memory)

04 Jerry Williams: Bump N' Grind

05 Sharon Jones & The Dap Kings: Matter of Time

06 Die Mausis: Was kann ein Mausi dafür

07 Sam Vance-Law: Prettyboy

08 Morrissey: I Wish You Lonely

09 Lars Eidinger: Hard Spoiled 9

10 Pan Daijing: The Nerve Meter

Nein, es geht wie immer drunter und drüber, ein Rant jagt den nächsten. Proklamierte er noch auf seinem letzten Album: "World Peace Is None of Your Business", gibt er auf "Low in High-School" den politischen Weltreisenden: "In Your Lap" beklagt schnulzend die unbefriedigenden Ergebnisse des Arabischen Frühlings; gleich zwei - musikalisch sehr zarte - Songs beschäftigen sich mit der kniffligen Situation in Israel, einem Land, zu dem er immer schon eine besonders innige Verbindung hielt. Das passt nicht ins Bösewichtbild, das man von ihm zeichnen möchte. Wie auf jedem Morrissey-Solowerk finden sich neben leichtgängigen Hits auch wieder ein paar Unverdaulichkeiten, das dröhnend populistische "Who Will Protect Us from The Police?" zum Beispiel.

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Schlüsselstück ist die melodramatische Hymne "All the Young People Must Fall in Love", die mit dem Cover-Foto harmoniert, das einen britischen Bengel im Morrissey-Shirt zeigt, in der einen Hand ein Beil, in der anderen ein Protestschild auf dem "Axe The Monarchy" steht. "Presidents come, presidents go, and all the damage that they do", säuselt er im Text und übergibt das Zepter des Widerständigen quasi an die junge Generation. Sie soll sich verlieben, in wen, welche Positionen, Ideale oder Irrationalitäten auch immer, dann ist noch Hoffnung. Er selbst bleibt dann lieber im Bett.

Nicht, dass er (oder wir) da dann Frieden fänden, weit gefehlt: Der beste, weil böseste Song dieses letztlich nicht weltbewegenden Albums ist "I Wish You Lonely", das seinem ärgsten Feind die quälende Einsamkeit des Außenseiters und Unverstandenen an den Hals wünscht, die er selbst sein Leben lang aushalten musste. Am brillantesten ist der notorische Narziss Morrissey immer noch, wenn er sich selbst noch mehr verachtet als alle anderen. (6.5) Andreas Borcholte

Nadah El Shazly - "Ahwar"
(Nawa/Cargo, seit 10. November)

Wenn man Kairo heute vertonen müsste, würde die Stadt wohl ungefähr wie "Afqid Adh-Dhakira (I Lose Memory)" klingen. Glauben Sie nicht? Dann nehmen Sie sich diese vier Minuten und 39 Sekunden Zeit, und hören Sie selbst: wie Oud, Kanun, Samplings und Synthesizer die Gegensätzlichkeit zwischen knöcherner Tradition und modernem Chaos nachzeichnen. Wie der Verkehr im asynkopischen Schlagzeugtakt zuckt, Übervölkerung und Missplanung sich in dissonanten Flöten- und Saxophon-Sounds spiegeln und die unsichere politische Lage wie eine Grunderkrankung stets im Hintergrund brummt.

Der umstürzlerische Geist, der die Metropole ab 2010 zu so etwas wie dem Zentrum des Arabischen Frühlings machte, scheint gleich zu Beginn durch: "Ich hebe die Zukunft an und bewege mich unter ihr/ Um in der Spucke dieser Verrückten zu ertrinken", heißt es, grob aus dem Arabischen übersetzt, in der ersten Strophe - im Duktus eines elektronisch verfremdeten Adhn, dem islamischen Gebetsruf.

Dass dieses Update einer "Sinfonie der Großstadt" von Nadah El Shazly kommt, ist kein Zufall. In den letzten Jahren hat die Ägypterin sich zu einer der profiliertesten jungen Künstlerinnen Kairos gemausert - und ist dabei in jeder Hinsicht ein Kind des höchst aktiven künstlerischen Untergrunds der Stadt. Nach einer klassischen Gesangsausbildung zu Schulzeiten begann El Shazly mit 17 in einer Misfits-Coverband namens Sick Gdrsch zu spielen, entdeckte dann die Klubkultur, produzierte Electronica und experimentelle Musik - und behielt dabei immer die lokale Musiktradition im Herzen.

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Auf "Ahwar" kommen nun sämtliche Einflüsse zusammen. Das kann man ruhig wörtlich nehmen: El Shazlys Debüt unter ihrem eigenen Namen ist ein 38-minütiges Klanglabor, dem man kaum mit Worten beikommen kann. Moderne verschmilzt in Songs wie "Barzakh (Limen)" oder "Palmyra" selbstverständlich mit Folklore: Samplings treffen auf das musikalische Erbe der Beduinen, Hip-Hop und Free-Jazz auf Lauten, Krautrock auf Shaabi-Musik.

Zusammengehalten werden die sechs Songs dabei stets von El Shazlys warmer, erdiger Stimme. Auf Arabisch singt sie - irgendwo zwischen gestandener Chansonnière und ägyptischen Legenden wie der in den Zwanzigerjahren berühmten Mounira El Mahdeia - von Liebe, Selbstfindung und Verzweiflung. Das Wichtigste aber: Jeder Ton strotzt nur so vor Widerstandskraft und Stärke. Und macht damit Hoffnung: dass die Jugend sich irgendwann durchsetzt und alles besser macht - egal, wo auf der Welt. (8.0) Dennis Pohl

Andreas Spechtl - "Thinking about Tomorrow, and How to Build It"
(Bureau B, seit 10. November)

Man kann es sich vielleicht so vorstellen: Andreas Spechtl, Musiker aus Österreich mit Wohnsitz in Berlin, verbringt 2016 rund zwei Monate in Teheran, in der Hauptstadt des streng-islamischen Mullah-Regimes. Er hat sein Aufnahmegerät dabei, trifft sich mit Künstlern in deren Wohnungen, nimmt Sounds von persischen Perkussions- und Saiteninstrumenten auf, spaziert durch die Straßen, fährt mit dem Taxi zum Studio. Hier sampelt er die aufgenommenen Klänge auf seinem Computer, manipuliert sie mit Filtern und Effekten, setzt sie neu zusammen, unterlegt sie mit Keyboardsounds und Beats, manchmal mit Saxofon oder Klarinette.

Es entsteht ein 44 Minuten langes Album, das uns zwei Dinge klarmacht: zum einen die aufregende Klangwelt, die Andreas Spechtl derzeit auslotet. Eine zutiefst introvertierte, halbwache, schlafwandlerische und penibel-verdaddelte Welt ist das, in die man, jetzt, da der Herbst begonnen hat, liebend gern eintaucht. Er baut Soundwände, meist dünn hinterlegt mit einer Rhythmik, die sich oftmals den gängigen Taktschemata entzieht und dahinmäandert; ambient- und krautrockartig. Manchmal erinnert diese Musik an Can und Neu!, bleibt aber doch immer originell und modern.

Zum anderen aber vermittelt einem dieses Album auch ein Abbild der künstlerischen Produktionsbedingungen in Teheran. Denn um seine Sounds zu bekommen, musste Spechtl sich auf geheimnisvolle Pfade ("secret alleys") begeben. Ein wenig mulmig ist ihm dabei schon ("in the backyards eyes and ears"). Dort, in den verborgenen Gassen voller lauernder Augen und Ohren, befinden sich die "secret allies", Verbündete, Künstler, die sich in "Hidden Homes" zusammenfinden, also an Orten fernab der Öffentlichkeit. Hierhin also muss sich das Leben in Iran verkriechen.

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Zum großen Teil wird auf diesem Album nicht gesungen, es herrscht fast schon eine Art Sprachlosigkeit und Taubheit in mehreren Idiomen ("ich verstehe kein Wort"). Das ist bemerkenswert, zumal Spechtl vor allem als Texter bekannt ist (u.a in der Band Ja, Panik). Das Klandestine und das Unbehagen an "things generally wrong in the universe", hängt wie ein Wattefilter über der gesamten Produktion, die Bassdrums manchmal so an, als würde der Nachbar obendrüber schon wieder beim Telefonieren herumspazieren.

Immer wieder aber wird dieser Schleier entfernt, dann kommt das Brodelnde zum Vorschein. Und es gibt Hoffnung ("We are the children of the light and we will not stop to fight Dunkelheit"), singt Spechtl dann. Und die liegt in der Zukunft. (7.5) Aleksandar Zivanovic

Sharon Jones & The Dap-Kings - "Soul of a Woman"
(Daptone/Groove Attack, ab 17. November)

Alles an dieser Musik ist altmodisch, bis hin zur analogen Achtspuraufnahme. Aber das ändert nichts an ihrer Dringlichkeit und ihrer Macht, mit jeder Schlagzeug-Synkope, jedem Gitarrenfill, jedem Bläsersatz und jeder gesungenen Textzeile direkt ins Herz zu greifen - oder die Hüften grooven zu lassen. Im Herbst letzten Jahres erlag die Soul-Sängerin Sharon Jones im Alter von 60 Jahren ihrem Krebsleiden; "Soul of a Woman", erneut mit ihrer hervorragenden Sessionband The Dap-Kings aufgenommen, ist ihr Vermächtnis. Auch ohne posthume Verklärung muss man dieses sechste und letzte Album als eines ihrer besten bezeichnen.

Thema bleibt der Funk und Deep Soul der Sechziger- und Siebzigerjahre. Man fragt sich bis heute, wie das Schicksal so grausam sein konnte, einer so talentierten Sängerin wie Jones damals die Chance einer großen Karriere zu verwehren. Statt in der Hochzeit dieses Musikstils im Rampenlicht zu stehen, schlug sich die New Yorkerin aus Brooklyn als Gefängniswärterin auf Rikers Island durch und fuhr einen Geldtransporter für Wells Fargo.

Abgehört im Radio

Abgehört gibt es auch im Radio! Jeden Mittwoch um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.

Erst in den Neunzigern wurde Jones als Background-Sängerin von Lee Fields entdeckt, das Daptone Label von Bosco Mann und Neal Sugerman, wo auch Charles Bradley seine späte Karriere startete, brachte sie ab 2002 dann endlich groß heraus - mitten in einen Retro-Soul-Trend hinein. Die Dap-Kings, eine präzise Studioband im Stile klassischer Soul-Combos wie der Muscle Shoals Rhythm Section oder den J.B.s, lieh sich Mark Ronson später aus, um Amy Winehouse zum Durchbruch zu verhelfen.

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Auf "Soul of a Woman" zeigt Jones noch einmal, warum sie es mit den Ikonen des Genres, Candi Staton, Bettye LaVette und Irma Thomas, immer schon locker aufnehmen konnte. Sie beherrschte den schnellen Funk-Boogie von "Sail on" ebenso wie den streichersatten Stax-Schmelz von "These Tears (No Longer for You") und den Blue-Eyed-Soul von "Pass Me by". Die Versöhnung aller Menschen ("Matter of Time") lag ihr zuletzt genauso am Herzen wie ihr persönliches Seelenheil ("Call on God", "Girl (You Got to Forgive Him"). Ihr Positivismus wirkt ungebrochen und ermutigend in "Searching for a New Day".

"Just Give Me Your Time" fordert sie swingend in einem ihrer letzten Songs: nichts lieber als das. (8.0) Andreas Borcholte

Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

insgesamt 8 Beiträge
.patou 14.11.2017
1.
Was habe ich früher jedem neuen Morrissey-Album entgegengefiebert. Jetzt wäre es mir fast lieber, er würde nichts mehr veröffentlichen. Schon vor ein paar Wochen, beim ersten Anblick des Slogans "Axe The Monarchy" [...]
Was habe ich früher jedem neuen Morrissey-Album entgegengefiebert. Jetzt wäre es mir fast lieber, er würde nichts mehr veröffentlichen. Schon vor ein paar Wochen, beim ersten Anblick des Slogans "Axe The Monarchy" auf dem Cover habe ich nur gequält den Kopf geschüttelt. Das ist so 1986. Ein Narziss war er ja schon immer, aber in Kombination mit all dem Verschwörungs-Mist ist er wirklich kaum noch zu ertragen. Dann lieber das Album der leider viel zu früh gestorbenen, großartigen Sharon Jones.
remixbeb 14.11.2017
2. merci
Danke für den Tipp von Nadah El Shazly. Die Snippets haben mich SEHR an Soap Kills erinnert. Meiner Meinung nach immernoch die beste moderne Gruppe aus dem arabischen Sprachraum. Auch wenn von denen leider länger nichts mehr kam [...]
Danke für den Tipp von Nadah El Shazly. Die Snippets haben mich SEHR an Soap Kills erinnert. Meiner Meinung nach immernoch die beste moderne Gruppe aus dem arabischen Sprachraum. Auch wenn von denen leider länger nichts mehr kam (außer den Solo Sachen von Yasmine Hamdan)
David McB 14.11.2017
3. Morrissey: Zum Glück nicht so leicht einzuordnen!
"Das passt nicht ins Bösewichtbild, das man von ihm zeichnen möchte." Ja Mensch, das ist natürlich sehr schade. Da will man doch so gerne wieder skandalträchtig und schwarz-/ weiss-malerisch die Fronten abstecken und [...]
"Das passt nicht ins Bösewichtbild, das man von ihm zeichnen möchte." Ja Mensch, das ist natürlich sehr schade. Da will man doch so gerne wieder skandalträchtig und schwarz-/ weiss-malerisch die Fronten abstecken und dann wagt es der Morrissey doch glatt den Trump nicht so dolle zu finden. Mist, das ist ja Konsenz! Zur völligen Reinwaschung reicht das natürlich längst nicht. Militanter Vegetarier! Medienkritiker!! Brexiteer!!! Ein Wunder, dass der Typ nicht kleine Kinder frühstückt. Tja, irgendwie ist dieser Morrissey nicht so mega pflegeleicht und angepasst wie der Rest der Bande die oben mitspielt. Die, welche mit ihm persönlich in Kontakt traten (eben auch Pressevertreter) bezeichnen ihn als äusserst charmant und gebildet mit einem ausgeprägten Sinn für geistreiche Kunst und viel Empathie. Der Typ ist und bleibt eine Bereicherung, manche würden sagen: eine lebende Legende.
sekundo 14.11.2017
4. In der Hoffnung, endlich
einmal eine Rezension zu lesen, die mich neugierig auf die fachlich fundiert kritisierte Musik, habe ich den Artikel (der ist keine Rezension) von Herrn Borcholte gelesen. Leider ist mein guter Wille nicht belohnt worden. [...]
einmal eine Rezension zu lesen, die mich neugierig auf die fachlich fundiert kritisierte Musik, habe ich den Artikel (der ist keine Rezension) von Herrn Borcholte gelesen. Leider ist mein guter Wille nicht belohnt worden. Lesen musste wieder einmal eine manirierte, im Sinne des Wortes nichtssagende Sprach-Nippes-Orgie, die an Eitelkeit, Wichtigtuerei und Selbstverliebtheit nicht zu überbieten ist! Ich werde die CD von Morrissey herunterladen und mir als studiertem Musiker ein fachliches Urteil bilden. Den obsoleten "soziologischen" Ausschuss überlasse ich der SPON- Bescheidwisser-Tafelrunde aus interessierten Laien!
tcdk 14.11.2017
5. Dann hoffe ich...
... Sie beglücken uns hier mit Ihrer Expertise, kann es kaum erwarten.
Zitat von sekundoeinmal eine Rezension zu lesen, die mich neugierig auf die fachlich fundiert kritisierte Musik, habe ich den Artikel (der ist keine Rezension) von Herrn Borcholte gelesen. Leider ist mein guter Wille nicht belohnt worden. Lesen musste wieder einmal eine manirierte, im Sinne des Wortes nichtssagende Sprach-Nippes-Orgie, die an Eitelkeit, Wichtigtuerei und Selbstverliebtheit nicht zu überbieten ist! Ich werde die CD von Morrissey herunterladen und mir als studiertem Musiker ein fachliches Urteil bilden. Den obsoleten "soziologischen" Ausschuss überlasse ich der SPON- Bescheidwisser-Tafelrunde aus interessierten Laien!
... Sie beglücken uns hier mit Ihrer Expertise, kann es kaum erwarten.
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