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11.12.2012
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Abgehört 2012

Die wichtigsten CDs des Jahres

Von und Jan Wigger

Warum haben sich Borcholte und Wigger ausgerechnet über Neil Young nicht gestritten? Warum endet mit Swans die Musik? Wie rettet Kendrick Lamar den Rap? Warum schlägt in den Dirty Projectors das Herz Brooklyns? Wir präsentieren die wichtigsten Platten des Jahres 2012! Heute: Teil eins.

Swans - "The Seer"
(Young God/Cargo, erschienen im September)

Verzagt, ihr Sterblichen! Michael Gira hat es getan und dem bereits angemessen unheilvollen "My Father Will Guide Me Up A Rope To The Sky" ein Jahrhundertwerk auf Triple-Vinyl folgen lassen, das die unwürdige "Alles nicht so ernst nehmen"-Konkurrenz im insgesamt ersprießlichen Plattenjahr 2012 auf der Stelle und komplett zermalmte. Diverse Hipster hatten - wenn sie nicht gerade urplötzlich behaupteten, sie würden die Swans ja nun auch schon seit der 3. Klasse hören, hätten sich bisher aber nicht getraut, darüber zu sprechen - Angst vor dieser Platte, denn sie hatten aus der Ferne von Folterungen und endlosen Peitschenhieben, von seelischen Grausamkeiten gemeinster Natur, von "Lunacy", "The Apostate" und "Avatar" ("Your life is in my hand/ Your mind is in my eye") gehört, und auch von den Konzerten, in denen Gira den unbefleckten Zufallsgast mit unabwendbaren Endgültigkeiten quälte. Fallbeispiel: Das infernalisch lautstarke Swans-Konzertritual in der Hamburger Kampnagel-Kulturfabrik als Schrecken, der nicht enden wollte. Nach der unerwarteten Ausgrabung von "Coward" (!) zersplitterten Swans während der zuweilen halbstündigen, repetitiv-zermürbenden Songbestien sämtliche Gewissheiten: Man bricht auseinander, man zerfällt zu Staub, man möchte zurück zu den Eltern ziehen, weil man es allein nicht schafft, weil die Welt vor die Hunde geht und die Sonne, so streng und rot, noch in den nächsten drei Tagen verglühen wird. Nach über zwei Stunden Martyrium winken die Swans wie zum Hohn grinsend und minutenlang den schwer verwundeten ersten Reihen zu. The day the music died. Jan Wigger

Neil Young & Crazy Horse - "Psychedelic Pill"
(Reprise/Warner, erschienen im Oktober)

Sie als Leser haben es wahrscheinlich nicht so oft gemerkt, aber Kollege Wigger und ich haben uns eigentlich das ganze Jahr über gestritten. Meistens über meine seiner Meinung nach viel zu hohen Wertungen für "Hipster-Platten" (Wigger) aus Brooklyn. Die, das würde die Zeit schon zeigen, hätten schließlich keinerlei Bestand, wenn man in ein paar Jahrzehnten den Pop-Zustand von 2012 analysieren würde. Im Gegenzug musste er sich gefallen lassen, von mir (ich bin älter) als Opa bezeichnet zu werden, weil er zu viele Re-Issues aus dem letzten Jahrhundert besprach und auch sonst nicht viel für die Musik der Gegenwart übrig zu haben schien. Dann kam die neue Neil-Young-Platte heraus. Und wir waren uns, ausnahmsweise, einig, dass sie gut und wichtig war. Warum, darüber lässt sich allerdings streiten. Denn wenn man die besten klassischen Rock-Platten des Jahres Revue passieren lässt, müsste man wahrscheinlich eher Tame Impala, Jack White und die Black Keys erwähnen, als den Altmeister Neil Young zu feiern, der auf "Psychedelic Pill" eine Zeitreise in die selige Hippie-Vergangenheit unternimmt. Reaktionärer geht es also kaum. Andererseits: Mit Ausnahme von Tame Impalas Kevin Parker betätigen sich auch Rock- und Blues-Kuratoren wie Jack White und Dan Auerbach nicht unbedingt als Innovatoren ihres Genres. Faszinierend an Neil Young und Crazy Horse, die hier mit "Drifting Back" (rund 27 Minuten), "Ramada Inn" und "Walk Like A Giant" (je 16 Minuten) die längsten Stücke ihrer Karriere abliefern (von "Arc" mal abgesehen), ist und bleibt, dass allein die Attitüde, einen Song oder ein Riff minutenlang zu zerknirschen und zu zerhacken, so Rock'n'Roll ist wie kaum etwas anderes Zeitgenössisches. Da mag Onkel Neil noch so versonnen über die mangelnde Qualität von mp3-Dateien quengeln (in "Drifting Back") und sich versonnen daran erinnern, wie er und die Jungs zum ersten Mal Dylans "Like A Rolling Stone" hörten (in "Twisted Road") - lässt man sich einlullen vom warmen, fetten Fluss des Feebacks und diesen altbekannten Akkordwechseln, die an "Hey Hey, My My" oder "Like A Hurricane" erinnern, dann sehnt man sich alsbald ebenfalls nach Woodstock und der mythisch verklärten good old time. Damals, als man eine Pille einwarf und sich dem langsamen, endlosen Jam hingab. Diese von Neil Young immer wieder virtuos an der Gitarre verteidigte Freiheit des Loslassens, Davondriftens, gibt es heute tatsächlich nicht mehr, wenngleich Tame Impala mit ihrem hervorragenden "Lonerism"-Album und größtenteils elektronischen Mitteln an genau diesen Zeitgeist rühren. Dennoch hat "Psychedelic Pill", das radikale, retrospektive Original, diesen Platz hier verdient, und sei es nur, weil es das vielleicht letzte Mal war, dass Wigger und ich uns über eine aktuelle Platte einig waren. Andreas Borcholte

Phantom Ghost - "Pardon My English"
(Dial/Rough Trade, erschienen im Juni)

"Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?/ Hör's näher und näher brausen/ Es zieht sich herunter in düsteren Reih'n/ Und gellende Hörner schallen darein/ Erfüllen die Seele mit Grausen/ Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:/ Das ist, das ist von Lowtzows wilde, verwegene Jagd." Oft, allzu oft wird mir vorgeworfen, dass ich zu wenig über die Musik schreibe, die auf meinem Schreibtisch liegt (ich habe gar keinen Schreibtisch, ich verfasse meine Einlassungen entweder im Bett oder per Android in der Kneipe) - vor allem im Falle von Phantom Ghost. Hier jedoch musste ich einfach von den mir gnädigst vergönnten Begegnungen mit Madame de Beltaford, Thies Mynther III. und Ihro Durchlaucht Dirk von Lowtzow d.Ä. berichten, die meinen dürftigen Hausrat um immerhin eine Schellackplatte und einen Hermelinmantel bereichert hatten. Heute, versehrt und geschunden im Dezember 2012 eingetroffen, halte ich meine Worte aus dem Juni noch immer in Ehren: In Bezug auf Haltung, Stil, Text und Form ist an "Universal Prostitution", "Dreams Of Plush", "Dr. Schaden Freud", "Phantom Of The Operette" und "In The Tittery" nichts, aber auch gar nichts mehr zu verbessern. Wer "Pardon My English" tatsächlich nicht mochte, mochte auch nicht: "The Tree Of Life", prätentiöse Tischgespräche, Leute, die glauben, "was Besseres" zu sein, "Angel" (Staffel 3-5), Kapern, Górecki, "Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives", Großtuerei, Theater, Vogelstimmen, hochtrabende Weingutsbesitzer und Opern von Damon Albarn. Jan Wigger


Dirty Projectors - "Swing Lo Magellan"
(Domino/Goodtogo, erschienen im Juli)

Und da hätten wir eine von diesen angeblichen "Hipster-Platten" (Wigger), der ich im Juli prophezeite, man würde sie bei der Jahresabrechnung bedenken müssen. So ist es nun. Denn "Swing Lo Magellan" ist nicht nur ein hervorragendes, sehr kunstsinniges und radikales Album, man kann es auch stellvertretend für einige der in diesem Jahr aus Brooklyn kommenden Platten betrachten. Bands wie Animal Collective, Grizzly Bear (über die hier nächste Woche noch zu sprechen sein wird) oder Yeasayer, bekannt geworden mit ihrem idiosynkratischen Umgang mit Rockmusik, furchtlos im Heranziehen eklektizistischer Pop-Zitate aus den Achtzigern, immer bereit, sich strukturell eher dem Jazz als dem klassischen Rock zuzuwenden, all diese, wenn man so will, Post-Post-Rockbands übten sich 2012 auf ihren aktuellen Alben darin, möglichst traditionelle Songs darzubieten, im Falle von Animal Collectives "Centipede Hz" sogar geradezu frivol. David Longstreth und seine Dirty Projectors, die einst den Hardcore-Klassiker "Rise Above" polyrhythmisch neu vertonten, bleiben ihrer grundsätzlichen Verstrahltheit auf "Swing Lo Magellan" insoweit treu, als selbst Co-Sängerin Amber Coffman in "Unto Caesar" nicht mehr weiß, wovon Longstreth da eigentlich im Text faselt: "Uh, that doesn't make any sense, what you just said", murmelt sie ins Off. Tatsächlich wirbelt hier vieles durcheinander, beinahe der ganze Popkanon, von Beach Boys über Psychedelic Rock bis hin zu westafrikanischen Einflüssen wird auf zappaesk süffisante Weise zitiert, aber, und das ist eine neue Qualität, in grandiose, zuckersüße Melodien mit beschwingten Uuuh-Huhhh-Chören gegossen. "Gun Has No Trigger", "Dance For You", der folkige Titelsong oder das charmante Liebeslied "Impregnable Question" sind pure Popsongs, zeitgemäß verzagt und vertrackt, immer ein bisschen neben der Spur, aber clever durchdacht und von respekteinflößender Vielschichtigkeit. Mit diesem Balanceakt zwischen Kunstseligkeit und Punch steht sich die Band vor allem live ein wenig selbst im Weg, wie im Herbst unter anderem beim etwas unentschiedenen Auftritt im Berliner Berghain zu besichtigen war. Als Album jedoch bildet "Swing Lo Magellan" eindrucksvoll ab, wie beherzt in den Musiklaboren Brooklyns am altersschwachen Patienten Rock experimentiert wird. Andreas Borcholte

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Kendrick Lamar - "Good Kid, M.a.a.d City"
(Interscope/Universal, erschienen im Oktober)

Ungeahnt, was für ein ganzer Kosmos sich zwischen zwei so ähnlichen Zeilen wie "Bitch, get your mind right" und "Bitch, don't kill my vibe" auftut. Die erste Zeile stammt aus dem schon etwas älteren Stück "300 Soldiers" von Rick Ross, die zweite ist der Titel eines Raps von Kendrick Lamar. Ross, der plumpe Protzreimer aus Mississippi, und Lamar, der lyrisch begabte Shooting Star aus Los Angeles - zwischen diesen beiden gegensätzlichen Polen spielt sich zurzeit das Spektakel amerikanischer Rapmusik ab. Wo der ungemein populäre Ross in seinem "BossLand" das ganze Instrumentarium des Macker- und Gangsta-Raps auffährt, seine Videos und Texte mit Waffen, Bling und leichten Mädchen überfrachtet, repräsentiert Kendrick Lamar mit seinem erstaunlichen Debüt-Album "Good Kid, M.a.a.d City" einen neuen Typus, der sich bewusst und selbstreflektiert vom Posergehabe seiner Genre-Ahnen absetzt. Lamar stammt aus Compton, jenem sozial schwachen Stadtteil von L.A., der als eine der Wiegen des Gangsta-Raps gilt und HipHop-Celebrities wie Dr. Dre, Ice Cube, Suge Knight und die ganze Posse um N.W.A. hervorgebracht hat. Rap-Pate Dre nahm den jungen Kendrick unter seine Fittiche und bestreitet auch das letzte Stück des Albums, "Compton", zusammen mit seinem Schützling - ein Ritterschlag. Der musikalische Entwicklungsroman jedoch, den Lamar zuvor ausbreitet, erzählt eine andere Geschichte als die des Gangsterlehrlings, der in die blutigen Fußstapfen der Älteren tritt. Immer wieder gibt es Interludien mit besorgten Mailbox-Nachrichten seiner Eltern, Kendrick solle doch bitte den Familien-Van wieder zurückbringen, er würde zum Einkaufen gebraucht. Mit dem Gefährt durchstreift Lamar seine gefährliche Hood, berichtet über erlesenen, reduzierten Old-School-Beats von Imponierspielchen auf dem Schulhof ("The Art Of Peer Pressure"), von Mädchen, die er mit Eiffelturm-großem Schwanz beeindrucken will ("Backseat Freestyle"), von Saufexzessen ("Swimming Pool (Drank)"). Eindrucksvoller und rhetorisch brillanter wurde eine Jugend on the edge selten im HipHop geschildert. Am Ende entscheidet sich Lamar gegen das Leben in Gefahr und hört auf seinen Daddy, der ihm in "Real" ins Gewissen redet: "Real is taking care of your motherfucking family". Der Drang, in die Geschichtsbücher des Raps einzugehen, nicht nur ein weiterer verzweifelter, verdursteter Schlucker in der Menge einer "mad city" zu sein, diese Ur-Motivation treibt auch Kendrick Lamar an, wie er im rührenden "Sing About Me, I'm Dying of Thirst" durchblicken lässt. Im Gegensatz zu seinem Counterpart Rick Ross will Lamar seinen Ruhm jedoch mit Sensibilität und Skills sichern, statt mit der verchromten Glock. Und bringt ausgerechnet damit das Rap-Genre zurück auf die Straße. Andreas Borcholte

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Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

Forum

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insgesamt 22 Beiträge
1. Sache des Blickwinkels...
Tatsächlich 11.12.2012
1. Die wichtigsten Scheiben des Jahres sind jedes Jahr die der Beatles, damit die Jugend nicht vollkommen verblödet und abstumpft. 2. Die sonst wichtigsten CDs des Jahres sind die Steuer-CDs, die wir dem diebischen Bergvölkchen [...]
1. Die wichtigsten Scheiben des Jahres sind jedes Jahr die der Beatles, damit die Jugend nicht vollkommen verblödet und abstumpft. 2. Die sonst wichtigsten CDs des Jahres sind die Steuer-CDs, die wir dem diebischen Bergvölkchen nebenan abgeluchst haben, denn die schaffen wenigstens ein klein bisschen Gerechtigkeit in dieser immer bekloppteren Welt. Ansonsten: danke für die klasse Texte zu den CDs, das ermuntert zum Reinhören!
2. .
frubi 11.12.2012
Also auf dem Kendrick Lamar Album finde ich 5 von 12 Tracks hörbar. Mit dem Rest kann ich nicht viel anfangen und dermaßen revolutionär finde ich das Stück auch nicht. Diese new Kids sind halt im Sound modern aber das ist [...]
Zitat von sysopWarum haben sich Borcholte und Wigger ausgerechnet über Neil Young nicht gestritten? Warum endet mit Swans die Musik? Wie rettet Kendrick Lamar den Rap? Warum schlägt in den Dirty Projectors das Herz Brooklyns? Wir präsentieren die wichtigsten Platten des Jahres 2012! Heute: Teil eins. Abgehört: Die wichtigsten Alben des Jahres Teil 1 - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/musik/abgehoert-die-wichtigsten-alben-des-jahres-teil-1-a-872221.html)
Also auf dem Kendrick Lamar Album finde ich 5 von 12 Tracks hörbar. Mit dem Rest kann ich nicht viel anfangen und dermaßen revolutionär finde ich das Stück auch nicht. Diese new Kids sind halt im Sound modern aber das ist eben kein Meisterwerk, nur weil es extrem modern ist. Das Sean Price Album fand ich wesentlich besser. 12 Tracks und davon sind 8 wirklich gut hörbar. Ansonsten fand ich den Output national und international recht durftig. Ich freue mich auf Januar und Asap Rocky´s Debut Album.
3. Mein....
patsche2712 11.12.2012
...Album des Jahres 2012 ist leider noch nicht erschienen, TOOL lassen sich mit dem Nachfolger zu 10000 DAYS leider sehr viel Zeit....
...Album des Jahres 2012 ist leider noch nicht erschienen, TOOL lassen sich mit dem Nachfolger zu 10000 DAYS leider sehr viel Zeit....
4.
philbird 11.12.2012
Das ist schon sehr witzig, dass man heute glaubt, dass die Beatles die Jugend vor dem Verblöden bewahren würden, denn früher hat man geglaubt, dass die Beatles die Jugend verblöden würde. Durch sowas versteh ich auch [...]
Zitat von Tatsächlich1. Die wichtigsten Scheiben des Jahres sind jedes Jahr die der Beatles, damit die Jugend nicht vollkommen verblödet und abstumpft.
Das ist schon sehr witzig, dass man heute glaubt, dass die Beatles die Jugend vor dem Verblöden bewahren würden, denn früher hat man geglaubt, dass die Beatles die Jugend verblöden würde. Durch sowas versteh ich auch endlich warum die 68er heute selbst in Anzügen das tun, was sie früher ändern wollten. Leider ein sehr spiessiger Kommentar. Dem Autor aber danke für die Texte.
5. Mein Album des Jahres
zickzack1964 11.12.2012
alt-j - An Awesome Wave. Kam schon im Frühjahr und wurde durch nichts getoppt. ;-)
alt-j - An Awesome Wave. Kam schon im Frühjahr und wurde durch nichts getoppt. ;-)

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