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17.02.2013
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Sonntagskrimi aus Wien

Der "Tatort" im Schnellcheck

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rbb

Wie glaubhaft ist die Geschichte? Wie schlimm sind die Leichen zugerichtet? Feingeister verzichten vielleicht besser auf diesen Terrorismus-"Tatort" aus Österreich. Aber Freunde des kranken Wiener Humors sollten einschalten. Die Fakten zum aktuellen ARD-Krimi.

Zeigen die Kommissare den richtigen Einsatz?

Ehrensache. Sich unbeliebt machen, ist für österreichische Polizei-Majore wie Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) die vornehmste Pflicht. Bei Ermittlungen zu einem Terroranschlag auf einer Konferenz der Vereinten Nationen in Wien geraten sie immer wieder an den Sektionsleiter vom Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung - einen zwielichtigen Aufsteiger. Schon wie die Cops ironisch den "Herrn Magister" ansprechen. Schmäh vom Bösesten. Wäre woanders ein Kündigungsgrund.

Wie blutig ist die neue Folge?

Sehr blutig, sehr rußig, sehr explosiv. In dem gewagt gesponnenen Plot um falsche und echte Terroristen wird keine Gewalttat ausgelassen. Härteste Szene: Eine Mutter muss ihren bei einem Sprengstoffattentat umgekommenen Sohn identifizieren - einen verkohlten Rumpf auf weißem Seziertisch.

Kann man die Geschichte glauben?

Na ja. Irakische Internetaktivisten, bosnische Islam-Hasser, austrofaschistische Bruderschaften - dieser Verschwörungsthriller lässt nichts aus. Guten Willen muss der Zuschauer schon mitbringen, um lauter seltsame Querverbindungen logisch zu finden.

Wie steht's mit der Komik?

Für Freunde des kranken Wiener Humors eine Fundgrube. Bitte jetzt nicht an den guten Geschmack appellieren!

Lohnt das Einschalten?

Klaro. Griesgram Eisner ist mal wieder total zerknittert, Alkoholikerin Fellner sitzt weiter auf dem Trockenen - und ihre schlechte Laune ist unser Spaß.

Und wenn ich mehr über diesen "Tatort" wissen will?

Dann bitte hier weiterlesen!


"Tatort: Zwischen den Fronten", Sonntag, 20.15 Uhr, ARD

Unser Kollege Arno Frank guckt heute für SPIEGEL ONLINE den "Tatort" und twittert live auf @SPIEGEL_Kultur.

cbu

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insgesamt 65 Beiträge
1. Kranker Wiener Humor?
larkmiller 17.02.2013
Was ist denn dann Kölner (etc.) Humor. Wer den Wiener Humor nicht versteht, für den ist auch britischer Humor schwer krank.
Was ist denn dann Kölner (etc.) Humor. Wer den Wiener Humor nicht versteht, für den ist auch britischer Humor schwer krank.
2. Die Wiener sind die Besten,
romeov 17.02.2013
die haben offenbar keine Landesfrauenbeauftragten, die die Drehbücher redigieren. Schlecht für die Nordlichter, die ja mit Dialekten nichts am Hut haben.
die haben offenbar keine Landesfrauenbeauftragten, die die Drehbücher redigieren. Schlecht für die Nordlichter, die ja mit Dialekten nichts am Hut haben.
3. Krank ...
r_snyder 17.02.2013
... ist vermutlich nur als Abgrenzung zum - sagenwirmal - Münsteraner Humor gemeint. Es wird auch klar, daß dies positiv gemeint ist ;) Davon abgesehen, die Krassnitzer/Neuhauser-Tatorte gehören zu den Highlights der Reihe, [...]
... ist vermutlich nur als Abgrenzung zum - sagenwirmal - Münsteraner Humor gemeint. Es wird auch klar, daß dies positiv gemeint ist ;) Davon abgesehen, die Krassnitzer/Neuhauser-Tatorte gehören zu den Highlights der Reihe, Gratulation nach Österreich! Nunja, die Österreicher hatten auch einiges gutzumachen ... wer die Marek-Tatorte am Anfang gesehen hat, weiß, was gemeint ist.
4. Was...
Binideppert? 17.02.2013
...waren das noch für herrliche Zeiten, als Inspektor Marek zu seiner Sekretärin sagte: "Gehn'S Fräin Susi, mochn'S ma amol an Koffä!"
...waren das noch für herrliche Zeiten, als Inspektor Marek zu seiner Sekretärin sagte: "Gehn'S Fräin Susi, mochn'S ma amol an Koffä!"
5.
kjartan75 17.02.2013
Da schreiben hier ja manche Südländer eindeutig große Komplexe zu haben gegenüber den nördlichen Ländern. Immer wieder süß anzuschauen, wie sich die Komplexe in wirren Kommentaren Bahn brechen. ;-)
Da schreiben hier ja manche Südländer eindeutig große Komplexe zu haben gegenüber den nördlichen Ländern. Immer wieder süß anzuschauen, wie sich die Komplexe in wirren Kommentaren Bahn brechen. ;-)

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