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Leben und Lernen

Lehrermangel an Schulen

Mit Ansage gegen die Wand

Mehr Schüler als erwartet, viel zu wenige Lehrer: Die Lage an vielen Schulen ist katastrophal, Politiker und Behörden sind in Erklärungsnot. Wer ist schuld an der Misere? Und wie lässt sie sich beheben?

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Kinder auf dem Pausenhof (Symbolbild)

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Montag, 07.08.2017   08:25 Uhr

Der Unterricht fällt aus. Der Platz vorne an der Tafel ist leer. Der Lehrer ist krank - und für ihn kommt kein Vertretungslehrer. Denn den gibt es gar nicht. Er wurde nie ausgebildet, nie eingestellt. Die Schüler werden deshalb nach Hause oder in andere Klassen geschickt. Alltag an deutschen Schulen.

In vielen Bundesländern fehlen Pädagogen. Von einer "Katastrophe mit Ansage", sprechen Lehrerverbände. Seit Jahren warnen sie vor der Personalnot und schlagen wegen einer aktuellen Bertelsmann-Studie erst recht Alarm: Denn die prophezeit einen unerwarteten Schülerboom. Im Jahr 2030 würden deshalb Zehntausende zusätzliche Lehrer benötigt. Aber so viel Nachwuchs bilden die Hochschulen derzeit gar nicht aus.

Schon jetzt zeigt sich: Der Mangel hat drastische Folgen. Viele schimpfen deshalb auf die Politik: Sie habe das Problem verbockt. Aber stimmt das? Warum gibt es zu wenige Lehrer? Und wozu führt das? Ein Blick in verschiedene Bundesländer zeigt: Die Schuldfrage ist umstritten - und Politiker setzen teils auf rigide Mittel, um die Personalnot irgendwie in den Griff zu bekommen.

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Beispiel Sachsen-Anhalt

Hier hat sich gerade eine Volksinitiative gegen den Lehrermangel im Land gegründet. "Die Zahl der Unterrichtsausfälle steigt, einzelne Fächer werden an einigen Schulen überhaupt nicht mehr abgedeckt", sagt die Sprecherin Thekla Mayerhofer, die auch Vorsitzende des Grundschulverbandes ist.

"Klassen werden häufiger zusammengelegt, was den Druck auf die einzelnen Lehrer erhöht, so dass die Zahl der Langzeiterkrankten beängstigend weiterwächst, und Vertretungsreserven gibt es nicht", sagt Mayerhofer, selbst Lehrerin. An einer Grundschule führte dies sogar schon dazu, dass sich Eltern selbst vor die Klasse stellten und Sachunterricht gaben.

Für Mayerhofer und ihre Mitstreiter steht fest: Schuld an der Misere ist die fehlende Bereitschaft der Landesregierung, Geld zu investieren. "Zum neuen Schuljahr fehlen tausend Lehrer, die in der Vergangenheit schlicht gespart wurden", sagt sie. Damit hätte man einen vertretbaren Puffer in Krankheitsfällen und könne die Klassengrößen halbwegs stabil halten, sagt Mayerhofer. Aber stattdessen versuche die Landesregierung den Bedarf "wegzurechnen", vor allem an den Grundschulen.

Hier habe sie den Berechnungsfaktor für den Lehrerbedarf entsprechend der Schülerzahlen, gekürzt. "Ganze Stellen werden damit eingespart, Kollegen an andere Schulen abgeordnet, Klassen zusammengelegt und somit steigen Klassengrößen", sagt Mayerhofer. Sie warnt: "Die Katastrophe spitzt sich drastisch zu." Gerade in ländlichen Gebieten hätten Schulleiter oft wenig andere Möglichkeiten, als größere Klassen einzurichten. Mayerhofer: "Aber es stellt sich die Frage, wie mit 30 und mehr Kindern geflötet, mit dem Stabil-Baukasten gebaut oder philosophische Gespräche geführt werden sollen."

In der Bildungsbehörde dagegen rechtfertigt man sich. Man müsse nun einmal Anpassungen vornehmen, um dem Lehrermangel zu begegnen und die Unterrichtsversorgung abzusichern, sagt der Sprecher Stefan Thurmann. Die Behörde orientiere sich weiterhin an einer Klassengröße von 22 Kindern, aber es könnten auch mal mehr Schüler sein. Das bleibe den Schulleitern überlassen. Im Durchschnitt seien bisher de facto 19 Kinder in einer Klasse, sagt Thurmann.

Dass es Personalnot an den Schulen gibt, leugnet er keineswegs. Die Behörde habe deshalb bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Derzeit seien von 370 ausgeschriebenen Stellen noch 100 unbesetzt. "Wir sind optimistisch, dass wir die im Herbst nachbesetzen können, wenn die Referendare fertig werden", sagt Thurmann. "Aber perspektivisch wird das Problem eher größer als kleiner." Bis 2030 würden rund 9000 neue Lehrer im Land gebraucht, vor allem weil der Altersschnitt in den Kollegien bei 50plus liege.

Zu spät um Nachwuchs gekümmert

In Ostdeutschland ist der Lehrermangel in vielen Regionen besonders ausgeprägt - auch weil die Altersmischung in den Kollegien nicht stimmt. Ein großer Teil der Lehrer ist jenseits der 50 und sieht der Pensionierung entgegen - keine Überraschung, sagt die GEW-Vorsitzende Marlies Tepe und kritisiert: "Trotzdem waren die Länder nicht bereit, rechtzeitig mehr Geld für die Ausbildung in die Hand zu nehmen." Ist es jetzt dafür zu spät?

Beispiel Sachsen

Zeitweise hat man kaum junge Lehrer eingestellt, nur rund jeder zweite Bewerber bekam nach KMK-Statistiken nach dem Referendariat eine Stelle. Das rächt sich. In Sachsens Lehrerzimmern fehlt dringend Nachwuchs: 50 Prozent der Kollegen gehen einer Prognose der Bildungsbehörde zufolge bis zum Schuljahr 2026/27 in den Ruhestand. Allein im kommenden Schuljahr verabschieden sich 1300 Lehrer aus dem Schuldienst - und müssen ersetzt werden.

In der Behörde gibt man zwar zu, dass Kritik an dieser Situation "nicht ganz unberechtigt" sei. Aber immerhin habe man vor fünf Jahren die Ausbildungsplätze für Lehrer deutlich aufgestockt. Zum Wintersemester soll die Zahl der Studienplätze noch einmal steigen: auf 2375.

Wer Lehrer werden will, ist in der Regel nach sieben Jahren fertig ausgebildet. Zu spät, um die aktuelle Lücke zu schließen. Und ob in zehn Jahren wirklich massenweise Lehrer benötigt werden, dafür gibt es keine Garantie. Das belegt der "Schweine-Zyklus". Der Begriff beschreibt ein altes Dilemma:

Herrscht in einem Beruf ein Mangel, rechnen sich viele Menschen gute Chancen aus und machen eine entsprechende Ausbildung. Sind sie fertig, haben sich die Umstände nicht zuletzt aufgrund der Prognose womöglich geändert. Es gibt ein Überangebot.

Bloß nicht Lehrer werden, hieß es zum Beispiel in den Achtzigerjahren. Damals klagte Deutschland über eine "Lehrerschwemme". "Dieses Auf und Ab gab es immer wieder", sagt der Bildungsforscher Klaus Klemm, der die Entwicklung seit Jahrzehnten beobachtet und die Bertelsmann-Studie mit verfasst hat.

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Bertelsmann-Studie prophezeit Schülerboom

"Ich hatte Studenten, die wegen einer 1,7 weinend aus der Prüfung gelaufen sind. Sie hatten Angst, wegen so einer 'schlechten Note' keine Stelle zu bekommen, weil es so viel Konkurrenz gab. Ganz anders als heute." Es sei jedoch fast unmöglich, den Lehrerbedarf genau vorherzusehen, sagt Klemm und nennt vor allem zwei Gründe:

Arbeitsmarktprognosen kommen zu spät - und sind ungenau

Politikern die ganze Verantwortung für den Lehrermangel zuzuschieben, wäre deshalb zu einfach, findet Klemm. "Aber natürlich tragen sie eine Mitverantwortung." Sie hätten jahrelang gespart und keinen Lehrer mehr als unbedingt nötig eingestellt, weil sie sich nicht zu entsprechenden Gehalts- und Pensionszahlungen verpflichten wollten. "Dies ist die Quittung", sagt Klemm. "Deutschland hat die schwarze Null auch damit erkauft, dass wir in Schulen an vielen Stellen nicht die Standards haben, die wir haben sollten."

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Lehrerin an einer Gesamtschule (Symbolbild)

Außerdem seien die Behörden mit ihren Prognosen oft spät dran - und bei der Jobberatung ungenau. Der Rat: 'Werdet Lehrer', führe derzeit gründlich in die Irre. Denn es fehlen keineswegs überall Lehrer. Nicht an allen Schularten. Und nicht für alle Fächer.

Die meisten Lehramtsstudenten wollen ans Gymnasium, gerne mit Deutsch oder Geschichte. Aber gerade da herrscht kein Mangel, sondern teilweise ein deutliches Überangebot. Dafür fehlen Sonderpädagogen und Lehrer an Grund-, Haupt-, Berufs- und Förderschulen, vor allem für Mathe, Musik oder Chemie.

"Die Reichen kaufen den Armen die Lehrer weg"

Um die wenigen "passenden Lehrer" herrscht deshalb ein harter Konkurrenzkampf - und den fechten die Bundesländer vor allem mit dem Geldbeutel aus. "Die Reichen kaufen den Armen die Lehrer weg", sagt Klemm.

Hamburg beispielsweise zahlt vergleichsweise hohe Gehälter und bietet den Beamtenstatus. Sachsen sondert neue "überzählige" Gymnasiallehrer an andere Schularten ab, obwohl sie dafür eigentlich nicht ausgebildet sind - und gewährt ihnen trotzdem das höhere Gehalt für Studienräte. Lehrer, die Mangelfächer besetzen, bekommen eine Zulage von 600 Euro brutto. Auch wer auf den Vorruhestand verzichtet, erhält eine Prämie. Aber was tun, wenn ein Haushalt all das nicht hergibt?

Beispiel Berlin

Die Hauptstadt bietet Lehrern nur ein Angestelltenverhältnis, hat aber immerhin das Gehalt für neue Grundschullehrer zum kommenden Schuljahr aufgestockt. Sie landen in der gleichen Gehaltsgruppe wie Gymnasiallehrer.

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Lehrer ködern mit Pfannkuchen alias Berlinern (Symbolbild)

Mit Charmeoffensiven versucht der Senat außerdem woanders angehende Lehrer abzuwerben. An der Uni in Stuttgart beispielsweise ließ sie süße Berliner verteilen und Karten mit dem Aufdruck: "Du hast unseren Kindern gerade noch gefehlt". Die Lücken in den Lehrerzimmern versucht man außerdem mit "Laien" zu füllen. Zuletzt war rund jeder dritte neu eingestellte Lehrer Quer- oder Seiteneinsteiger.

Viele Bundesländer setzen in ihrer Not verstärkt auf "ungelernte Lehrer". In Sachsen waren zum neuen Schuljahr fast die Hälfte der neu eingestellten Lehrer Quer- und Seiteneinsteiger, an Grundschulen lag die Quote sogar bei 66 Prozent. Teilweise sollen sie im Schnellverfahren an den Unis ausgebildet werden.

Niedersachsen, wo zum neuen Schuljahr längst nicht alle freien Stellen besetzt sind, hat einen 17-Punkte-Plan gegen den Lehrermangel vorgelegt. Darin ist neben bezahlten Überstunden und der Mobilisierung von pensionierten Pädagogen auch vorgesehen, die Hürden für Quereinsteiger zu senken, vor allem an Grundschulen. Wer Lehrer werden will, muss auch nicht mehr unbedingt die "richtigen" Fächer studiert haben.

In Nordrhein-Westfalen hat Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) jetzt verkündet, Unternehmer sollten ihre Mitarbeiter zeitweise für Unterrichtsstunden zur Verfügung stellen. Der Notstand in den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sei so groß, dass man alle Ideen in Betracht ziehen müsse.

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Dringend gesucht: Lehrer für MINT-Fächer

Die Lösung ist allerdings höchst umstritten. "Insgesamt schlägt sich eine zu hohe Quote von Quereinsteigern in Qualitätsproblemen und schwächeren Schülerleistungen nieder", mahnt Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologen- und Lehrerverbandes.

Auch die Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbandes warnt: "Wer positive Erfahrungen mit ungelernten Kräften macht, könnte auf die Idee kommen, dass ein jahrelanges Studium für den Lehrerberuf nicht unbedingt notwendig sei. Das ist ein absoluter Trugschluss. Wir sollten Top-Qualifizierungen für diejenigen fordern, die unseren Kindern Lesen und Schreiben beibringen."

Kritik am Krisenmanagement - und Gegenvorschläge

Außerdem ist zweifelhaft, dass die Politik einerseits über Personalnot an Schulen klagt, andererseits aber seit Jahren bundesweit Tausende befristet angestellte Lehrer in den Ferienmonaten Juni, Juli, August in die Arbeitslosigkeit schickt - auch in diesem Jahr.

Das Phänomen ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern besonders ausgeprägt. Dabei herrscht auch dort Lehrermangel. Fleischmann spricht von einem "eklatanten Widerspruch".

Quer durch die Republik treibt die Personalnot an Schulen etliche Lehrer, aber auch Eltern, Studenten und Professoren um. Viele halten das politische Krisenmanagement schlicht für mangelhaft - und haben Gegenvorschläge. In Sachsen-Anhalt will die "Volksinitiative gegen Lehrermangel" die Politik mit Tausenden Unterschriften zwingen, mehr Geld in Lehrerstellen zu investieren.

In Sachsen haben wütende Kritiker der Kultusministerin einen Offenen Brief geschrieben: Die getroffenen Maßnahmen seien "ein bloßer Versuch der Symptombekämpfung und bei Weitem nicht ausreichend". Um das Problem nachhaltig in den Griff zu bekommen, brauche man vor allem bessere Arbeitsbedingungen für Lehrer - bis hin zu sauberen Schulklos.

Der Deutsche Lehrerverband fordert einen "Masterplan" der Bundesländer, der unter anderem mehr Planstellen und Werbung für den Lehrerberuf vorsieht. Die GEW will - nicht ganz uneigennützig - durchsetzen, dass Lehrer künftig überall unabhängig von der Schulart das gleiche Gehalt bekommen: So ließe sich zumindest verhindern, dass es zu wenige Lehrer für Grundschulen gibt - und zu viele fürs Gymnasium.

mit Material von dpa

insgesamt 144 Beiträge
Phil2302 07.08.2017
1. In NRW wird es auch lustig
Jetzt wo G9 wieder kommt. Weiß gar nicht wie man das in den Mangelfächern auffangen will. Die Deutsch- und Geschichtslehrer freut es natürlich.
Jetzt wo G9 wieder kommt. Weiß gar nicht wie man das in den Mangelfächern auffangen will. Die Deutsch- und Geschichtslehrer freut es natürlich.
Leser161 07.08.2017
2. Kurzsichtigkeit ist schuld
Es wird alles auf kurzfristigen Ertrag optimiert. Da sind Schulen sehr schlecht. Das Schulen aber die Steuerzahler von übermorgen produzieren wird ignoriert. Denn bis das Problem akut wird, können die Bürger sehr viel privates [...]
Es wird alles auf kurzfristigen Ertrag optimiert. Da sind Schulen sehr schlecht. Das Schulen aber die Steuerzahler von übermorgen produzieren wird ignoriert. Denn bis das Problem akut wird, können die Bürger sehr viel privates Geld für Bildung ausgeben, während das eigentlich dafür vorgesehen Geld in Subventionen, Ehrensolde und Prachtbauten fliesst. Leider ist der Staat dann doch nicht wirklich marktwirtschaftlich, sonst könnten wir versuchen eine anderes Staatsprodukt zu kaufen das bürgerorientierter ist.
dickebank 07.08.2017
3. freie Berufs- und Studienwahl
Das GG steht aber jedem die freie Berufs- oder Studienwahl zu. Wenn angehende Abiturienten im Zeitraum 2005 bis 2010 von Bekannten, entfernten Verwandten oder Geschwistern mitbekommen haben, dass deren Bemühungen Lehrer zu [...]
Das GG steht aber jedem die freie Berufs- oder Studienwahl zu. Wenn angehende Abiturienten im Zeitraum 2005 bis 2010 von Bekannten, entfernten Verwandten oder Geschwistern mitbekommen haben, dass deren Bemühungen Lehrer zu werden an hohen Hürden scheiterten, dann werden die andere Studiengänge oder Ausbildungen präferieren. So kurz vor 2010 mussten Bewerber für die Primarstufe in NRW eine Ordnungszahl kleiner 13 vorweisen, um überhaupt zu Auswahlgesprächen eingeladen zu werden. Wer nicht genommen worden ist, ist in andere Berufe ausgewichen. Einige sind später über das nachträgliche Listenverfahren in ihren ursprünglichen Beruf zurück gekommen. Wie im Artikel schon genannt, die Lehrkräfte die heute fehlen, hätten so um 2010 die Ausbildng zur Lehrkraft beginnen müssen. Hinzu kommt die tatsache, dass durch die gleiche Regelstudienzeit bei den lehrämtern jeder zunächst einmal versuchen wird, das Lehramt für GY/BK und die entsprechenden jahrgangsstufen an Gesamtschulen zu studieren, da hier das Eingangsamt a13 winkt. Das ist auch der Grund, warum es mehr zukünftige Lehrkräfte für den höheren Dienst als für den gehobenen Dienst (Primarstufe und Sekundarstufe I) gbt, so dass jetzt Dienstgeber auf die Idee verfallen, Gymnasiallehrkräfte an Grundschulen und Schulen der SekI abzuordnen. In den Bundesländern, die jetzt zurückkehren zum G9, wird sich die Stellensituation aufgrund der höheren Nachfrage an GY sogar noch weiter verschärfen.
volker.simoneit 07.08.2017
4. Vertretungslehrer in BW
Seit 9 Jahren bin ich Vertretungslehrer in BW. Nach einigen Gehaltskürzungen wurden meine Bezüge nochmals 2017 um über 10% gekürzt. Gleichzeitig wurden die Einkommen der Abgeordneten drastisch erhöht. Das ist die grüne [...]
Seit 9 Jahren bin ich Vertretungslehrer in BW. Nach einigen Gehaltskürzungen wurden meine Bezüge nochmals 2017 um über 10% gekürzt. Gleichzeitig wurden die Einkommen der Abgeordneten drastisch erhöht. Das ist die grüne Politik von Herrn Kretschmann (ehemaliger Lehrer).
dodgerone 07.08.2017
5.
Meine Frau ist (Neu-)Lehrerin in BaWü und ich kann vieles hier (leider) nachvollziehen. Man versucht hier krampfhaft die jungen Lehrer auf die Dörfer zu zwingen, weil da keiner mehr hingehen will. Die Politik ist so unfähig [...]
Meine Frau ist (Neu-)Lehrerin in BaWü und ich kann vieles hier (leider) nachvollziehen. Man versucht hier krampfhaft die jungen Lehrer auf die Dörfer zu zwingen, weil da keiner mehr hingehen will. Die Politik ist so unfähig attraktive Bedingungen zu schaffen... stattdessen schikaniert man das neue Personal. Meine Frau wäre zwar in einigen Jahren Beamtin... aber wir werden wohl vorher lieber in den Norden ziehen... auch wenn da auch nicht alles perfekt ist.
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