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Leben und Lernen

Lesen lernen

So können Eltern ihren Kindern helfen

Mehr Schüler als zuvor können am Ende der Grundschulzeit nicht richtig lesen. Dabei können auch Eltern viel tun, damit ihre Kinder gern ein Buch in die Hand nehmen. Sieben Tipps.

DPA

Mutter mit Tochter (Archivbild)

Dienstag, 05.12.2017   16:27 Uhr

Viele Eltern können oder wollen es nicht glauben, aber fast jedes fünfte Kind im Alter von zehn Jahren in Deutschland kann nicht richtig lesen. Viele Schüler werden damit erhebliche Probleme in der weiterführenden Schule bekommen, heißt es in der aktuellen Iglu-Lesestudie, die am Dienstag vorgestellt wurde.

Wie gut Grundschulkinder lesen können, hängt dabei auch stark von ihrem Elternhaus ab: Je mehr Bücher eine Familie zu Hause hat, umso leichter fällt es den Kindern. Diese sozial bedingten Leistungsunterschiede haben seit 2001 sogar noch zugenommen - offenbar schaffen es Grundschulen nicht, mit ihrer Arbeit für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen.

"Lesen lernen ist ein hochkomplexer Vorgang", sagt Stephanie Jentgens, die bei der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid den Fachbereich Literatur leitet. Leseanfänger müssen erst einmal die Verknüpfung von Laut und Buchstabe hinbekommen, dann die Laute zu einem Wort zusammensetzen. Und schließlich geht es darum, die Bedeutung des Wortes, des Satzes und des ganzen Textes zu erfassen. Für viele Kinder ist dieser Weg alles andere als einfach.

Wie können Eltern ihre Kinder beim Lesen lernen unterstützen?

lgr/Ann-Kathrin Marr, dpa

insgesamt 69 Beiträge
vox veritas 05.12.2017
1.
Toll, erst wird die Schule mit Experimentalunterricht kaputt reformiert und dann dürfen die Eltern den Schaden in Eigenarbeit reparieren.
Toll, erst wird die Schule mit Experimentalunterricht kaputt reformiert und dann dürfen die Eltern den Schaden in Eigenarbeit reparieren.
bandelier 05.12.2017
2. Es ist wahrscheinlich sehr einfach, ein Kind
zum Lesen zu motivieren: durch Vorlesen. Bücher eröffnen Welten, die aufregend sind und die natürliche Neugier des Kindes befriedigen. Und der Fernseher bleibt aus. Unsere Kinder waren glücklicherweise zu beschäftigt, um noch [...]
zum Lesen zu motivieren: durch Vorlesen. Bücher eröffnen Welten, die aufregend sind und die natürliche Neugier des Kindes befriedigen. Und der Fernseher bleibt aus. Unsere Kinder waren glücklicherweise zu beschäftigt, um noch Zeit für den Fernseher zu haben, und ich bin dankbar, dass sie auch ihren Kindern, meinen Enkeln, extrem viel vorgelesen haben, was für diese viel spannender war als das TV-Programm. Die Älteren studieren sehr erfolgreich, die Kleinen in der Grundschule lesen extrem schnell und behalten fast jedes Wort. Vom Nikolaus haben sie sich wieder Bücher gewünscht. Ihre Welt und ihr Wissen sind inzwischen beeindruckend. Und es war so einfach und dabei so schön. Für mich als Oma ist es wunderbar, ein Kind im Arm zu halten und ihm vorzulesen (obwohl es selbst schon sehr gut liest), und es macht mich traurig, wenn Eltern ihre Kinder vor demn Fernseher parken, um Ruhe zu haben. Sie sind sich offenbar nicht bewusst, wieviel Schaden sie damit anrichten
Phil2302 05.12.2017
3. Ich dachte ich bin ein böser Helikopterpapa
Wenn ich meine Kinder zu Hause unterstütze? Ansonsten nichts neues im Artikel, natürlich werden wir unseren Kindern viel vorlesen. Hier haben wir übrigens schon wieder den Grund, warum die Herkunft wichtig für den [...]
Wenn ich meine Kinder zu Hause unterstütze? Ansonsten nichts neues im Artikel, natürlich werden wir unseren Kindern viel vorlesen. Hier haben wir übrigens schon wieder den Grund, warum die Herkunft wichtig für den Bildungserfolg ist. Wir haben nämlich auch Freunde, wo die Kinder schon mit 12 Monaten vom Fernseher unterhalten werden. Nun raten sie mal, ob diese Eltern auch einen akademischen Hintergrund haben. Nur, wie will man das ändern? Jeder darf ja sein Kind so erziehen wie er will. Also werden wir weiter damit leben müssen, dass weniger Kinder lesen können als früher.
MeinungVonMir 05.12.2017
4. Lesekompetenz....
Hätten Sie den Artikel gelesen und verstanden, hätten Sie den Kommentar vermutlich nicht geschrieben.... Insofern "Quod erat demonstrandum"
Zitat von vox veritasToll, erst wird die Schule mit Experimentalunterricht kaputt reformiert und dann dürfen die Eltern den Schaden in Eigenarbeit reparieren.
Hätten Sie den Artikel gelesen und verstanden, hätten Sie den Kommentar vermutlich nicht geschrieben.... Insofern "Quod erat demonstrandum"
andreasclevert 05.12.2017
5. Verblüfft
Ich habe gerade auf den Rechner geschaut und mich vergewissert, dass wir das Jahr 2017 und nicht das Jahr 1917 schreiben. Muss allen Ernstes heute noch darauf aufmerksam gemacht werden, dass Papa wie Mama vorlesen sollen, weil das [...]
Ich habe gerade auf den Rechner geschaut und mich vergewissert, dass wir das Jahr 2017 und nicht das Jahr 1917 schreiben. Muss allen Ernstes heute noch darauf aufmerksam gemacht werden, dass Papa wie Mama vorlesen sollen, weil das Lesen sonst als Mädchendingsdabumgs abgetan werden könnte? Ich nehme das der Stiftung Lesen gerne ab, aber ich bin doch verblüfft.

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