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Fotografie

Zehn geniale Foto-Apps fürs Smartphone

Längst taugen Smartphone-Kameras zu mehr als nur Schnappschüssen. Zusätzliche Foto-Apps helfen bei besonderen Effekten, oft sind die Anwendungen sogar kostenlos. Wir zeigen eine Auswahl für Android und iOS.

Markus Schelhorn
Von Markus Schelhorn
Mittwoch, 11.07.2018   15:54 Uhr

Eigentlich ist eine Smartphone-Kamera viel zu schade, um mit ihr nur Schnappschüsse zu machen. Denn Nutzer können damit mittlerweile alle möglichen Fototricks umsetzen. Grundkorrekturen und eine Handvoll Effekte bieten alle vorinstallierten Kamera-Apps an. Dazu zählt beispielsweise eine Belichtungskorrektur oder das Drehen eines Fotos.

Doch mit zusätzlichen Apps können Smartphone-Fotografen noch einiges mehr aus der Kamera des Geräts herausholen, egal ob das mobile Betriebssystem Android oder iOS heißt. Die meisten Apps zum Fotografieren und Nachbearbeiten der Fotos und Videos sind zumindest in ihrer Grundversion kostenlos. Viele Apps bieten über In-App-Käufe kostenpflichtige Extras an oder blenden in der Bezahlversion Werbung aus.

Schwer fällt oft nur die Auswahl der passenden App

Sonderlich kompliziert ist die Arbeit mit den Extra-Apps zudem meist nicht. Einige bieten etwa eine Kamerafunktion, mit der Nutzer sich den Umweg über die vorinstallierte Kamera-App gleich sparen können, auch die Arbeit mit mehreren Apps funktioniert oft reibungslos. Schwer fällt oft nur die Auswahl aus der Flut an verfügbaren Apps.

Wir stellen Ihnen daher im Folgenden zehn besonders empfehlenswerte Kandidaten vor, für Android-Smartphones sowie für das iPhone:

insgesamt 11 Beiträge
herkurius 11.07.2018
1. Gääähn
Herzliches Beileid allen, die sich darangeben, auf einer winzigen Touch-Tastatur und einem Mini-Bildschirm Fotos zu bearbeiten. Da bleibe ich doch lieber bei meinem PC und Software wie GIMP, allenfalls RawTherapee. Die [...]
Herzliches Beileid allen, die sich darangeben, auf einer winzigen Touch-Tastatur und einem Mini-Bildschirm Fotos zu bearbeiten. Da bleibe ich doch lieber bei meinem PC und Software wie GIMP, allenfalls RawTherapee. Die wichtigste Foto-App für Android, die ich mir vorstellen kann, wäre Image shrink lite. Ach, würden doch gewisse Freunde von mir davon Abstand nehmen, mir die von unsinnigen Konstrukteuren verschuldeten 3-Megabyte-Bilder in der ungefähr einhundertfachen notwendigen Bildschirmfläche zu schicken, anstatt sie auf die 640 oder allenfalls 1024 Pixel Beite zu verkleinen und bei mir dafür, falls ich gerade mit dem Mobilphon unterwegs bin, für ein blödes Selfie im schlimmsten Fall einen knappen Euro an Datenverkehr zu verursachen.
railrolf 11.07.2018
2. Snapseed...
Ich habe lange Zeit Pixlr verwendet, bin aber seit 2 Jahren von Snapseed begeistert. Die NIK Collection verwende ich auch als Plug-In in Photoshop (weniger in Lightroom), da vermisse ich durchaus den genialen Ambiente-Regler. [...]
Ich habe lange Zeit Pixlr verwendet, bin aber seit 2 Jahren von Snapseed begeistert. Die NIK Collection verwende ich auch als Plug-In in Photoshop (weniger in Lightroom), da vermisse ich durchaus den genialen Ambiente-Regler. Klar, Prepress-Bearbeitung macht man nicht auf dem Smartphone, doch zur Aufbereitung von Smartphoneaufnahmen für Social Media ist die App ne Wucht, über die Doppelbelichtung lassen sich sogar Logos einbauen, wenn auch nicht so ideal skalierbar. Die Adobe-Apps habe ich auch getestet, die fand ich aber nicht so überzeugend für meine Zwecke.
barlog 11.07.2018
3. Überschrift
Kann mich Kommentator 1 nur anschließen und denke mit Grausen daran, was div. Zeitgenossen mit diesen Selfieverschlimmbesserungsapps produzieren. Ich habe wirklich ein Herz für's Fotografieren und schätze es, daß man mit [...]
Kann mich Kommentator 1 nur anschließen und denke mit Grausen daran, was div. Zeitgenossen mit diesen Selfieverschlimmbesserungsapps produzieren. Ich habe wirklich ein Herz für's Fotografieren und schätze es, daß man mit einer guten Smartphonekamera wesentlich besser auf Schnappschusssituationen als z. B. mit einer DSLR eingestellt ist. Aber Bilder auf so einem Minidisplay bearbeiten? Ich sehe da nur zwei nützliche Funktionen für mich: Bildausschnitte anfertigen und das Bild mit Notizen, Pfeilen, Bemaßungen versehen, wenn man es jemandem schicken will, der diese Informationen braucht. Letzteres macht mir aber auch erst richtig Spaß, seit ich ein Note mit Stift benutze.
The Project 11.07.2018
4. Dem kann man nur zustimmen....
..... zur Bildbearbeitung (auf dem PC) gibt es nichts Besseres als "GIMP" und dem Plug In "Nik Collektion", vor allem, weil diese Programme als Freeware erhältlich sind. Bildbearbeitung am Smartphone [...]
Zitat von herkuriusHerzliches Beileid allen, die sich darangeben, auf einer winzigen Touch-Tastatur und einem Mini-Bildschirm Fotos zu bearbeiten. Da bleibe ich doch lieber bei meinem PC und Software wie GIMP, allenfalls RawTherapee. Die wichtigste Foto-App für Android, die ich mir vorstellen kann, wäre Image shrink lite. Ach, würden doch gewisse Freunde von mir davon Abstand nehmen, mir die von unsinnigen Konstrukteuren verschuldeten 3-Megabyte-Bilder in der ungefähr einhundertfachen notwendigen Bildschirmfläche zu schicken, anstatt sie auf die 640 oder allenfalls 1024 Pixel Beite zu verkleinen und bei mir dafür, falls ich gerade mit dem Mobilphon unterwegs bin, für ein blödes Selfie im schlimmsten Fall einen knappen Euro an Datenverkehr zu verursachen.
..... zur Bildbearbeitung (auf dem PC) gibt es nichts Besseres als "GIMP" und dem Plug In "Nik Collektion", vor allem, weil diese Programme als Freeware erhältlich sind. Bildbearbeitung am Smartphone .... da freut sich der Augen- und Nervenarzt.
ah-ra 11.07.2018
5. Bildbearbeitung auf Tablet
So ein Quatsch.... Ich bearbeite schon seit längerem meine Bilder fast ausschließlich auf einem schnellen Android Tablet Mi LR Mobile und/oder mit Snapseed. Geht schnell, macht Spaß und ist ultra mobil. Alle die meinen, das [...]
So ein Quatsch.... Ich bearbeite schon seit längerem meine Bilder fast ausschließlich auf einem schnellen Android Tablet Mi LR Mobile und/oder mit Snapseed. Geht schnell, macht Spaß und ist ultra mobil. Alle die meinen, das ginge nur auf PC/Laptop, haben das noch nicht wirklich getestet. Ich spreche hier allerdings nur von Hobby-Fotografen. Im beruflichen Bereich sieht das aus verschiedenen Gründen anders aus.

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