25.02.2012
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Tödliche Entscheidung
Schrödingers Katze: Auf Leben und Tod
Spätestens seit Folge 17 der Comedy-Serie "The Big Bang Theory" sollte das Gedankenexperiment des Quantenphysiker Erwin Schrödinger um Leben oder Tod einer hypothetischen Katze einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sein. Der Physiker ging in einem Gedankenspiel von einer Katze aus, die sich in einem geschlossenen Raum befindet, zusammen mit einem zu zerfallende Atomkern, einem Geigerzähler und Giftgas.
Zerfällt der Kern, löst das den Geigerzähler aus, der daraufhin das Giftgas freisetzt. Quantenmechanisch scheint es nun möglich zu sein, dass sich ein Kern in einem Zustand der Überlagerung befindet, was bedeutet, dass er zugleich zerfallen und nicht zerfallen ist.
Was bedeutet das für die Katze? Ob sie tot ist oder nicht, erfährt man erst, wenn man den geschlossenen Raum öffnet. Beziehungsweise beendet man den schwebenden Zustand der Überlagerung durch das Öffnen und die Beobachtung. Genaueres steht im entsprechenden Wikipedia-Artikel.
Die Entscheidungshilfe von Think Geek zitiert dieses Szenario und spielt mit dem Verhältnis von Ursache und Wirkung. So entscheidet man zwar mit dem Öffnen der Tür über Leben und Tod der virtuellen Katze, unterwirft seinen freien Willen aber auch dem Ergebnis. "Lebt" die Katze, beantwortet das eine vorher gestellte Frage mit "ja", liegt sie "tot" am Boden, heißt das "nein".
Alles, was man für diese Magie benötigt, sind 30 Dollar (rund 23 Euro) für die Entscheidungshilfe von Think Geek sowie drei AA-Batterien. (Frank Müller)
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