03.08.2012
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Photoshop-Projekt
So werden die Farben schön cremig
Von Christoph Künne
DOCMA
Cremige Farben: So erstrahlt ein dunkles Ausgangsbild nach etwas Bildbearbeitung
Weiche, satte Farbtönen irgendwo zwischen Pastelltönen und lichtem Bunt - bei Außenaufnahmen können Blumen, Menschen und Tiere in solch cremigen Farbtönen erstrahlen. Das Fachmagazin Docma erklärt, wie man am Rechner diese Bildwirkung erzeugt.
Blumen, Menschen und Tiere, aufgenommen außerhalb des Studios, Lifestyle-Details oder Motive im Grünen - cremige, weiche, satte Farben stehen allen Motiven, die man sich auch gut in einem schwedischen Gartenkatalog vorstellen könnte.
Zur Bildbearbeitung empfiehlt es sich, mit einem Raw-Bild im Raw-Konverter zu starten. Aber man kann auch gut mit einem JEPG-Bild - nach den entsprechenden Voreinstellungen - im Raw-Konverter arbeiten. Nur müssen Sie wahrscheinlich bei den folgenden Schritten etwas behutsamer vorgehen.
1. Schritt: Belichtungskorrektur
Unser Bild ist ziemlich dunkel belichtet, hier schafft eine Belichtungskorrektur um zwei EV die Grundlage für den späteren Look. Wer sein Motiv bereits in der Kamera auf Tauglichkeit für solche Looks prüfen will, kann schon bei der Aufnahme um ein bis zwei Blenden überbelichten. Damit die Lichter nicht ausbrechen, empfiehlt es sich diese abzudunkeln. In Photoshop CS6 mit dem "Lichter"-Regler, in früheren Versionen mit "Wiederherstellen".
2. Schritt: Kontraste
Noch sieht das Ganze nur wie ein etwas zu helles Foto aus. Wenn Sie aber den "Kontrast" extrem vermindern und gleichzeitig die "Klarheit" erheblich steigern, ergeben sich weiche, aber dennoch nicht verwaschene Kontraste, die ein wenig an eine Zeichnung erinnern.
Bei Porträts führen die bisher vorgenommenen Veränderungen oft zu einem eindrucksvoll weichen Teint. Weiter steigern lässt sich der Effekt durch eine zugeschaltete "Rauschreduzierung" im Bedienfeld "Details".
3. Schritt: Farbigkeit
Das Schwierigste bei dieser Bearbeitung ist die Einstellung der Farbigkeit. Sie ist vor allem Geschmackssache, von daher wollen wir uns hier auf die Benennung der - zurückhaltend einzusetzenden - Werkzeuge beschränken. Wärme ins Bild bringt der Regler "Farbtemperatur". Wenn das Ergebnis noch zu "pastellig" ist, kann man mit dem Sättigungsregler die gesamte Farbigkeit anheben. Einzelne Farben lassen sich im Bedienfeld "HSL/Graustufen" ansteuern und im Bedienfeld "Teiltonung" können zusätzlich subtile Farbüberlagerungen eingestellt werden.
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