18.08.2012
Neue Gadgets
Alte Lautsprecher mit neuer Technik und Leine
"Die Fabrik" in Leipzig verwandelt unter den Namen Tombox und Tombox+ passive Lautsprecher in individuelle mobile Soundanlagen. So manche Box, die einmal viel Geld gekostet hat, verstaubt jetzt auf dem Dachboden, landet auf dem Sperrmüll oder auf dem Flohmarkt. "Die Fabrik" spürt diese raren Exemplare auf und macht daraus Unikate für den mobilen Musikgenuss.
Um aus einem Canton-, Braun- oder RFT-Lautsprecher eine Tombox oder Tombox+ zu machen, muss man nur einige Teile hinzufügen: einen guten Verstärker auf 12-Volt-Basis, der bei einer Tombox eine Leistung von zwölf Watt liefert und damit Baggersee als auch Zuhause geeignet ist. Dazu einen Akku, der je nach Box und Lautstärke genug Energie für bis zu 48 Stunden Musik liefert. Bei einer großen Tombox+ sind sowohl Akku als auch Verstärker etwas großzügiger ausgelegt.
Für den Transport kommt an eine Tombox ein Tragegriff, an eine Tombox+ vier Rollen und eine Öse, in die man eine ebenfalls mitgelieferte Lederleine einhaken kann. Die großen Tomboxen mit dem Plus sollen sich nicht nur hervorragend für die kleine Hausparty oder für Beschallung des Wintergartens eignen. Auch als Hocker oder Beistelltisch kann man sie verwenden.
Ob Tombox oder Tombox+, ein Netzteil gehört ebenso dazu wie ein Lautstärkeregler mit Ein-/Ausschalter und ein Audiokabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker. Es wird bei fast allen Tomboxen um eine Reihe Metallknöpfe auf der Rückseite der Boxen geschlungen.
Mehr Infos zu den Tomboxen gibt es auf der Produktseite, und im Tombox-Shop kann man sich seine eigene Tombox aussuchen. Die Preise liegen so um die 200 Euro für eine Tombox und um 350 Euro für eine Tombox+, für den Versand fallen noch einmal 10 Euro an.
Dafür erhält man eine hochwertige Originalbox aus dem letzten Jahrtausend, die durch wenige zusätzliche elektronische Komponente zu einem Unikat veredelt wird, das sich durch sein Flair und seinen Klang auszeichnen soll. (Frank Müller)
Mehr Infos und Fotos und Videos gibt es auf neuerdings.com.
Datensicherung für den freien Fall
Wenn ein USB-Stick den Begriff "rugged" (also "robust") im Namen trägt, dann muss er schon einiges aushalten. Der RuggedKey von LaCie soll entsprechend einen Sturz aus 100 Metern Höhe unbeschadet überstehen. Der USB-Stick ist nach der Schutzklasse IP54 vor Spritzwasser und Staub geschützt, man kann ihn also getrost am Schlüsselbund tragen, wenn der orangefarbene Gummimantel fest genug sitzt.
Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse ist natürlich nur eine von mehreren Facetten der Sicherheit. LaCie liefert seine Software "Private-Public" mit, die den RuggedKey durch AES 256-Bit-Verschlüsselung gegen fremde Zugriffe sichert. Allerdings läuft diese Verschlüsselungs-Software nur auf einem Intel-Mac mit OS X 10.6 oder neuer. Die Version mit 16 GB Speicherplatz soll 39,90 Euro kosten, die mit 32 GB 69,99 Euro. Dazu gibt es ein Jahr lang die Speicherkapazität des RuggedKeys als Wuala Online-Speicher. (Frank Müller)
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Schaukelstuhl als Kraftwerk
Das ist nur ein Konzept, kein Produkt. Aber die Idee überzeugt. Bevor so etwas umgesetzt wird und in Produktion gehen kann, müssten noch diverse Details wie Sicherheitsaspekte geklärt werden. Und wie viel Strom sich denn mit dem Schaukeln erzeugen ließe, wäre ebenfalls noch herauszufinden.
Mehr Infos über den Otarky Chair gibt es auf der Seite von Igor Gitelstain.
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