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15.11.2012
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Neues Betriebssystem

Mozilla kündigt Firefox-Handys an

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Firefox OS: Ab dem nächsten Jahr soll die Mozilla-Software Handys steuern

Ein Browser als Betriebssystem: Die Firefox-Entwickler arbeiten an einer Betriebssoftware für Smartphones. Erste Geräte mit dem Firefox OS der Mozilla Foundation sind für Anfang 2013 angekündigt. Das Open-Source-Unternehmen wird zur Konkurrenz für Google, Microsoft und Apple.

Berlin - Acht Jahre nach der Einführung des Firefox-Browsers steht das Mozilla-Projekt finanziell auf gesunden Füßen und geht eine neue große Aufgabe an: Mit dem Firefox OS will Mozilla Anfang 2013 ein neues Betriebssystem für Smartphones herausbringen und tritt damit in einen technologischen Wettbewerb mit Google, Apple und Microsoft ein. Allerdings ist das Open-Source-Unternehmen für diese keine kommerzielle Konkurrenz. Seinen Umsatz für 2011 bezifferte Mozilla am Donnerstag mit 163 Millionen Dollar (128 Millionen Euro), 33 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

"Es läuft gut mit dem Mozilla-Projekt, wir sind sehr glücklich damit", sagte die Vorsitzende der Mozilla Foundation, Mitchell Baker, der Nachrichtenagentur dpa. "Wir haben die Mittel, die wir für unsere Pläne benötigen." So gehe es in einer sich schnell verändernden Computerwelt nun darum, Antworten im Sinne von Offenheit und Datenschutz zu finden. "In der mobilen Welt werden diese Werte, die Mozilla besonders wichtig sind, bisher nicht besonders gut erfüllt", sagte Baker.

Bei den geplanten Smartphones mit Firefox OS steht nach ihren Angaben das Ziel im Mittelpunkt, die umfassende Erfahrung mit dem offenen Web auf dem Desktop-Computer auf mobile Geräte zu übertragen. "Das Web ist die größte und umfangreichste Plattform, die es gibt", sagte Baker. Mozilla stehe in engem Kontakt mit dem World-Wide-Web-Konsortium (W3C), um die für Firefox OS nötigen Schnittstellen zu standardisieren.

Das neue Betriebssystem für Handys stellt den Web-Standard HTML5 ins Zentrum und will dessen Funktionen über spezielle Software-Schnittstellen (API) direkt mit den Möglichkeiten der Smartphone-Hardware verbinden. So soll der bisherige Nachteil von Web-Anwendungen im Browser überwunden werden, die verglichen mit "nativen" Apps für Handy- Betriebssysteme wie iOS oder Android meist deutlich langsamer sind.

Einführung in Südamerika

Die ersten Firefox-Smartphones sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres voraussichtlich in Südamerika auf den Markt kommen. Einer der ersten Partner ist der spanische Mobilfunkanbieter Telefónica. Mozilla sei aber auch mit anderen Netzbetreibern im Gespräch, sagte Baker.

Mozilla erzielt seine Einnahmen vor allem aus der in Firefox integrierten Suchfunktion und entsprechenden Vereinbarungen mit Partnern wie Google, Bing (Microsoft), Yahoo oder Amazon. Auf die Frage, ob das Verhältnis zu Google getrübt werden könnte, wenn Mozilla ein eigenes Smartphone-System entwickle, antwortete Baker, Partnerschaft in dem einen könne durchaus mit Wettbewerb in einem anderen Bereich zusammengehen. Das Verhältnis zu Google sei zwar komplex. "Aber wir teilen mit Google auch einige gemeinsame Ziele wie Offenheit."

An einer Mozilla-Konferenz in London nahmen in der vergangenen Woche mehr als 900 Entwickler, Designer und Web-Experten teil. Dabei stellte Mozilla das Webmaker-Projekt vor, das die Gestaltung von Web-Inhalten vereinfachen soll, "um Nutzer von heute zu Webgestaltern von morgen zu machen". Dazu gehört auch die Anwendung Mozilla Popcorn Maker für eine interaktive Gestaltung von Web-Videos.

mak/dpa

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insgesamt 13 Beiträge
1. Wenn dort die gleiche "Performance" wie beim
herr_kowalski 15.11.2012
Firebird geboten wird, wird das nix. Lahm, absturzanfällig, Speicherraubend.
Zitat von sysopmozilla Ein Browser als Betriebssystem: Die Firefox-Entwickler arbeiten an einer Betriebssoftware für Smartphones. Erste Geräte mit dem Firefox OS der Mozilla Foundation sind für Anfang 2013 angekündigt. Das Open-Source-Unternehmen wird zur Konkurrenz für Google, Microsoft und Apple. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/mozilla-betriebssystem-2013-sollen-die-firefox-handys-kommen-a-867518.html
Firebird geboten wird, wird das nix. Lahm, absturzanfällig, Speicherraubend.
2. Geldschwund
trust2012 15.11.2012
Mozilla geht 2014 das Geld von Google aus, da dort der Vertrag endet. Es muss also etwas her, was dieses entstehende Loch wieder stopft. Das System und der Gedanke dahinter ist nicht schlecht und sicher auch nicht [...]
Mozilla geht 2014 das Geld von Google aus, da dort der Vertrag endet. Es muss also etwas her, was dieses entstehende Loch wieder stopft. Das System und der Gedanke dahinter ist nicht schlecht und sicher auch nicht Ressourcenfressender als andere OS, einziges Manko sind die Web-Apps die schnelles Internet benötigen und das bei der immer höheren Dichte an Smartphones, langsam aber sicher, zu einem gravierenden Stolperstein werden kann und wird. Positiv zu sehen, Konkurenz belebt das Geschäft.. mögen die Spiele beginnen.
3. Der Browser...
sappelkopp 15.11.2012
...heißt Firefox, macht aber nichts. Komisch ich arbeite seit fast zehn Jahren ohne Probleme mit Firefox. Vielleicht sollten sich sich mal einen adäquaten Rechner zulegen?
Zitat von herr_kowalskiFirebird geboten wird, wird das nix. Lahm, absturzanfällig, Speicherraubend.
...heißt Firefox, macht aber nichts. Komisch ich arbeite seit fast zehn Jahren ohne Probleme mit Firefox. Vielleicht sollten sich sich mal einen adäquaten Rechner zulegen?
4.
Sequester 15.11.2012
Ich würde mir etwas Konkurrenz bezüglich der Handy-Betriebssysteme wünschen. Zur Zeit nutze ich Android und Blackberry, überlege aber das Blackberry durch ein Windows Phone zu ersetzen. Wenn nun ein neuer Mitspieler [...]
Zitat von sappelkopp...heißt Firefox, macht aber nichts. Komisch ich arbeite seit fast zehn Jahren ohne Probleme mit Firefox. Vielleicht sollten sich sich mal einen adäquaten Rechner zulegen?
Ich würde mir etwas Konkurrenz bezüglich der Handy-Betriebssysteme wünschen. Zur Zeit nutze ich Android und Blackberry, überlege aber das Blackberry durch ein Windows Phone zu ersetzen. Wenn nun ein neuer Mitspieler auf den Markt kommt sehe ich das erst mal positiv, allerdings ist Firefox auch bei mir bei den Browsern nicht mehr erste Wahl. Ich schreibe gerade auf einem MacBook mit Chrome als Browser. Das Bessere ist eben der Feind des Guten. Das musste Nokia mit Symbian und Blackberry gerade schmerzhaft lernen. Zu wünschen wäre der Erfolg aber.
5. Firebird ist
joesh 15.11.2012
Das e-Mail Programm von Mozilla, macht aber nix Sappelkopp
Das e-Mail Programm von Mozilla, macht aber nix Sappelkopp

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