02.12.2012
Neue Gadgets
So werden Radler zu Rittern
Trotify: Kokosnuss-Sound fürs Fahrrad
Das wird all diejenigen glücklich machen, die im Frühjahr gemächlich durch die Stadt radeln und ihre Umgebung mit dem täuschend echt imitierten Klang von Pferdegetrappel erfreuen wollen. Denn zu nichts anderem ist Trotify gut.
Trotify wird vor dem Lenker angebracht und setzt wie ein Rollendynamo auf die Lauffläche auf. Radelt man gemächlich durch die Stadt, lässt Trotify die Kokosnusshälften klappern wie Pferdehufe. So wie bei Monthy Pythons "Ritter der Kokosnuss" eben.
Bei höheren Geschwindigkeiten soll sich Trotify ausschalten, am besten eignet es sich für ein gemächliches Radeln. Aber wer Trotify ordert, fährt ja wahrscheinlich sowieso ein Fixie.
Trotify sollte möglichst nicht im Regen verwendet werden, damit sich das unbehandelte Holz nicht mit Wasser vollsaugt und aufquillt. Überhaupt funktioniert es tropfnass laut FAQ generell nicht besonders gut. Hipster, die in regenreichen Gebieten wohnen, sollten es sich also zweimal überlegen, bevor sie bestellen.
Alle anderen finden mehr Infos und Bestellmöglichkeiten auf der Trotify-Seite. Mit 19,99 Britischen Pfund (24 Euro) ist man dabei und kann dann im Frühjahr klappernd durch die Straßen radeln - immer vorausgesetzt, es finden sich in den nächsten drei Wochen genügend Gleichgesinnte, so dass das Ziel von 1.000 Bestellungen erreicht wird. Bislang sind erst knapp 200 Trotifyer zusammengekommen.
(Frank Müller)
So wird das iPad zum Tischkicker: Classic Match Foosball
Hat man sie installiert und das iPad ins Dock des Classic Match Foosball Tischkickers gesteckt, kann man ein Match starten. Entweder allein, zu zweit, zu dritt oder viert. Wie beim analogen Tischkicker stehen jeder Seite 4 Drehgriffe zur Verfügung, mit denen man die Spieler steuern kann.
New Potato Tech behauptet, Classic Match Foosball sei so robust konstruiert, dass es auch hitzige Spiele unbeschadet übersteht und man nicht im Eifer des Gefechts auf einmal seinen Griff in der Hand hält.
Trikots und Sponsoren seiner Mannschaft soll man ebenso wie das Spielfeld nach Wunsch verändern können. Außer dem klassischen Turnier kann man noch drei weitere Varianten spielen, und natürlich unterstützen Soundeffekte wie der einer jubelnden Menschenmenge die Illusion echter Stadionatmosphäre. Ganz nebenbei lädt das Tischkicker-Untergestell das iPad beim Spielen auch noch auf.
(Frank Müller)
Diese Lampen laden Handys: M&C Lighting t-Lights
Alle vier Modelle haben mindestens einen USB-Ladeanschluss. Über das mitgelieferte Multikabel soll man 95 Prozent aller Handys anschließen können und auch mehrere gleichzeitig, wenn's denn sein muss. Zwei der Lampen haben außerdem ein iPhone-Dock (30-Pin, kein Lightning) sowie eine einen Stromanschluss für Laptops integriert, der wiederum ein eigenes Kabel und zahlreiche Adapter mitbringt. Und eine Lampe kommt gar mit integrierten Lautsprechern daher.
Die Lampen vertragen sich mit Stromanschlüssen von 100 bis 240 V sowie 50 oder 60 Hz. Beim Urmodell der t-Lights kann man direkt sein Laptop anschließen. Ein Display zeigt dabei, wie viel Volt und Ampere über den integrierten Stromanschluss gerade abgegeben werden, der Nutzer kann dabei aus sieben verschiedenen Einstellungen auswählen. Laut Hersteller soll man die meisten Laptops dank der Adapter direkt anschließen können.
Bei der t-Light S steht der ergänzende Buchstabe für "Sound", denn sie hat Lautsprecher im Lampenkopf integriert. Entweder hört man Musik vom eingesteckten iPod oder iPhone oder man schließt eine andere Quelle über den Aux-Eingang (3,5 mm) an.
Darüber hinaus gibt es jetzt auch ein Modell "E" - wie "effizient". Diese Lampe hat eine dimmbare 5-W-LED als Leuchtmittel integriert, die bis zu 250 Lumen Helligkeit erreicht. Zudem ist ein USB-Ladeanschluss integriert, der auch fürs energiehungrige iPad ausreicht.
Die Lampen kosten je nach Modell zwischen 99 und 169 US-Dollar, inklusive Versand.
(Jan Tißler)