Lade Daten...
29.12.2012
Schrift:
-
+

Neue Gadgets

Fotogriff fürs iPhone, W-Lan-Futter für Fiffi

Ein Kameragriff mit Zoomwippe und Auslöser fürs iPhone, ein Futternapf mit Fernsteuerung und Überwachung. Außerdem in der wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com: ein drahtloses Gamer-Headset, mit dem auch Musik gut klingt.

Snappgrip-Fotohandgriff für iPhone und Galaxy

Snappgrip ist ein Versuch, Top-Smartphones wie Apples iPhone und Samsungs Galaxy S3 über zusätzliche Hardware zu einer besseren Kamera zu machen. Das Gehäuse erweitert die Smartphones um einen Kameragriff mit Auslöser, Zoomwippe und ein Einstellrad für vier Fotomodi.

Die Idee des Snappgrip ist nicht ganz neu. Schon 2011 wurde über Kickstarter die Produktion eines Kamerahandgriffs finanziert. Damals aber nur für das aktuelle iPhone. Der Snappgrip soll gleich in einer Version für Samsung Galaxy S 3, iPhone 4 und iPhone 5 produziert werden. Wenn es gut läuft, könnten auch andere Smartphones unterstützt werden. Möglich wird diese Vielfalt, weil Snappgrip sich über Bluetooth mit dem Smartphone verbindet und nicht über unterschiedliche Hardware-Docks. Nur das Kunststoff-Case müsste für unterschiedliche Modelle geändert werden.

Zum Start gibt es eine Foto-App für Android und iOS, andere Foto-Apps sollen über eine Programmierschnittstelle (API) auf Snappgrip zugreifen können. Der Snappgrip-Akku soll rund 60 Stunden im Standby-Modus halten und wird über eine Micro-USB-Buchse an der Unterseite geladen. Daneben befinden sich der Ein-Ausschalter und ein Stativgewinde.

Snappgrip soll in Europa, Asien und in den USA auf den Markt kommen, je nach Land für einen Verkaufspreis von 69 Britischen Pfund, 79 Euro oder 99 US-Dollar. Kickstarter-Unterstützer erhalten ihr Exemplar günstiger. 500 Snappgrips werden für je 29 Britische Pfund (35 Euro) angeboten, sind diese ausverkauft, kostet Snappgrip auf Kickstarter mindestens 49 Britische Pfund (60 Euro).

Mehr Infos über Snappgrip auf der Kickstarter-Seite. Auf der eigenen Snappgrip-Seitegibt es noch nicht so viel zu sehen. Die Finanzierungsrunde endet am 28. Januar. Bis dahin muss Snappgrip 18.000 britische Pfund (umgerechnet rund 22.200 Euro) eingesammelt haben, um in Produktion gehen zu können. (Frank Müller via iPhoneography)

Mehr bei neuerdings.com

Remoca Futterschüssel-Kamera: Hunde füttern über W-Lan

Das wachende Auge: Diese Futterschüssel schickt die Bilder an Herrchen weiter

Was macht der Hund eigentlich, wenn man arbeiten ist? Wer sich schon mal selbst diese Frage gestellt hat, sollte sich das folgende Gadget aus dem Japan Trendshop einmal genauer anschauen.

Das Remoca Futterschüssel-Kamera- und Monitoring-System sorgt nicht nur dafür, dass das Hündchen pünktlich Leckerlies, Futter und Wasser bekommt, sondern filmt auch. Der Hundebesitzer kann via Android- oder iOS-App und W-Lan-Verbindung jederzeit schauen, was das daheim allein gebliebene Tierchen so treibt.

Hundebesitzer sollen sich nicht sorgen müssen, dass das Haustier Angst vor der Kamera bekommt, denn der Motor soll besonders leise agieren. Zum Abschluss noch ein wirklich unglaubliches Detail zum Futter-Automat: Das Remoca Hundefutter- und Kameraset soll 799 US-Dollar kosten - also umgerechnet 600 Euro. Nicht gerade wenig für die gebotene Funktionalität. Und klar ist sicher auch, dass man seinen Hund im Idealfall gar nicht so lange allein lassen sollte. (Nadine Dressler via JapanTrendshop)

Mehr bei neuerdings.com

Drahtlos-Headset Tactic 3D Rage: Musik klingt auch gut

Frank Müller

Creative Sound Blaster Tactic 3D Rage Headset

Das Headset Sound Blaster Tactic 3D Rage Wireless ist zwar für Gamer gemacht, dürfte aber auch für Menschen interessant sein, die am Computer gar nicht spielen. Auch wer Filme sieht oder Musik hört, soll von den Vorzügen dieses Headsets profitieren. Das liegt vor allem an der dazugehörigen Software, mit deren Hilfe man den Klang an seine ganz persönlichen Vorlieben anpassen kann, aber auch an der soliden Verarbeitung des Tactic 3D Rage und an ein paar netten, gut durchdachten Extras.

Der Sound fließt kabellos und unkomprimiert im 2,4-GHz-Frequenzbereich vom USB-Dongle zum Headset. Das ist vorteilhaft für den Klang, bedeutet aber, dass man einen freien USB-Port am Rechner benötigt und dass als Klangquelle wirklich nur ein Rechner in Frage kommt.

Das Sound Blaster Tactic 3D Rage ist solide verarbeitet und das Mikrofon lässt sich mit einem Handgriff abnehmen und anstecken. Der Akku hält bis zu 16 Stunden, über das mitgelieferte Textilkabel kann man ihn am USB-Anschluss aufladen. Auch beim Laden kann man das Sound Blaster Tactic 3D Rage weiterverwenden.

Über die dazugehörige Software kann man den Klang des Sound Blaster Tactic 3D Rage umfassend an seine persönlichen Vorlieben anpassen. Das Herunterladen funktioniert problemlos, beim Installieren ist mein Mac zwar abgestürzt, nach dem Neustart war jedoch alles ordentlich installiert.

Man kann eines von verschiedenen Profilen laden, die Profi-Gamer verwenden, allgemeine Profile für bestimmte Arten von Spielen oder auch ein ganz eigenes Profil anlegen. Darin sind verschiedene Einstellungen gespeichert, welche die Audioqualität von Spielen und Videos beeinflussen. Die 50-mm-Treiber liefern einen ordentlichen Klang, der sich durch die verschiedenen Einstellungen sowie einen zusätzlich zuschaltbaren Equalizer sehr gut an die persönlichen Vorlieben anpassen lässt. Bei Amazon kostet das Tactic 3D Rage rund 100 Euro. (Frank Müller)

Mehr bei neuerdings.com

Forum

Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 4 Beiträge
1. Die Qualität der Fotos sinkt beständig
Gluehweintrinker 29.12.2012
Wie oft werden im Freundes- und Kollegekreis gern die Fotos herumgezeigt, die man mit dem Smartphone geschossen hat. Du meine Güte: mit welcher miesen Qualität geben sich die Menschen heute zufrieden? Da wird geballert und [...]
Wie oft werden im Freundes- und Kollegekreis gern die Fotos herumgezeigt, die man mit dem Smartphone geschossen hat. Du meine Güte: mit welcher miesen Qualität geben sich die Menschen heute zufrieden? Da wird geballert und geklickt, das Selbstportrait vor dem Bedezimmerspiegel (Kacheln, Bidet und Kloschüssel im Hintergrund gehören zum Standard) ist allgegenwärtig. Hat schon mal jemand davon gehört, dass auch die billigsten Knipskisten einen Selbstauslöser haben? Nee, anscheinend nicht. Gängigste Ausrede: "Ich weiß gar nicht wie das geht." Schöne neue Technikwelt. Sie wissen nicht, wie man es bedient. Blitzen gegen Fensterscheiben und Bildschirmoberflächen, auch ein oft gesehener Blödsinn, und vor allem auch im Freien bei Dunkelheit oder Dämmerlicht. Ruckzuck ist der Akku leergeblitzt für nix, grell höchstens der Hinterkopf der Umstehenden, aber natürlich nicht die Landschaft. Immer wieder gehört: "Ach, den Blitz kann man abstellen? Wie geht das denn? In diesem Sinne, stümpert nur schön weiter. Da nützt auch kein Fotogriff etwas. Andere Möglichkeit: mal 50 EUR weniger für Kaffee aus Togo oder Schnickschnack ausgeben und einen Foto-Einsteigerkurs besuchen. Da wird das Basiswissen an einem Nachmittag erklärt, denn selbst das fehlt heute flächendeckend.
2.
michaxl 29.12.2012
Warum so aufgeregt. Das war vor 30 Jahren auch schon so. Entscheidend für ein gutes Foto war schon immer die Person hinter der Kamera. Ein miese Foto ist aber immer noch besser als gar kein Foto.
Zitat von GluehweintrinkerWie oft werden im Freundes- und Kollegekreis gern die Fotos herumgezeigt, die man mit dem Smartphone geschossen hat. Du meine Güte: mit welcher miesen Qualität geben sich die Menschen heute zufrieden?
Warum so aufgeregt. Das war vor 30 Jahren auch schon so. Entscheidend für ein gutes Foto war schon immer die Person hinter der Kamera. Ein miese Foto ist aber immer noch besser als gar kein Foto.
3.
wh!te 30.12.2012
Also ich persönlich sehe an dem Kopfhörer/Headset keine große Revolution. Mein Logitech G930 mit kabellosem Surround Sound und allem möglichen Schnickschnack bietet alle Funktionen des genannten Gerätes und noch mehr.
Also ich persönlich sehe an dem Kopfhörer/Headset keine große Revolution. Mein Logitech G930 mit kabellosem Surround Sound und allem möglichen Schnickschnack bietet alle Funktionen des genannten Gerätes und noch mehr.
4. Zu ulkig!
simonster 30.12.2012
Werter Herr Glühweintrinker, Ihr Kommentar amüsiert mich. Es ist zu ulkig, wie sich die Menschen im Spon-Forum über die banalsten Dinge aufregen können. Aber vielleicht hilft ja die Erkenntnis, dass nicht jeder Notizzettel ein [...]
Werter Herr Glühweintrinker, Ihr Kommentar amüsiert mich. Es ist zu ulkig, wie sich die Menschen im Spon-Forum über die banalsten Dinge aufregen können. Aber vielleicht hilft ja die Erkenntnis, dass nicht jeder Notizzettel ein kalligraphisches Meisterwerk sein will. Genau so wenig, wie nicht jedes Foto ein Kunstwerk sein will. Manchmal dienen Fotografien einfach nur der Dokumentation oder Erinnerung und sind nicht dafür bestimmt eines Tages im MoMA ausgestellt zu werden oder Preise zu gewinnen. Auf solche Erkenntnisse kommt man tatsächlich, wenn man mal versucht, nicht immer alles durch die eigene Linse zu betrachten. Ich kann dies nur empfehlen.

Empfehlen

neuerdings.com

  • Das Schweizer Gadget-Blog neuerdings.com stellt die tägliche Dosis Technik vor. Gemeldet wird nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets - sie werden auch aus Anwendersicht getestet.

Mehr Gadgets

Artikel

News verfolgen

Lassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Netzwelt
Twitter RSS
alles zum Thema Kuriose Technik
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2014 Alle Rechte vorbehalten