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05.01.2013
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Neue Gadgets

Dieses Kraftwerk passt in die Hosentasche

Ein Solarkraftwerk für die Hosentasche oder eine Android-Spielkonsole fürs Portemonnaie - die wöchentliche Gadget-Schau von neuerdings.com zeigt Dinge, die man in der Zukunft gern dabei haben könnte. Dazu gehört auch ein Sensorgürtel gegen Haltungsschäden.

Saft per USB-Anschluss: Egal, ob es sich um ein Smartphone oder Tablet handelt

Mit dem neuen WakaWaka Power flammt einmal mehr die Hoffnung auf, dass wir uns bald alle mit einem kleinen eigenen Solarkraftwerk ausstatten können - bezahlbar und effizient. Mit Extrastrom für Smartphones und Tablets ist das WakaWaka-Power-Modul eine Weiterentwicklung einer solarbetriebenen LED-Lampe. Der Gründer verknüpft die kommerzielle Idee gleich noch mit einem Hilfsprojekt auf Haiti.

Wer bei WakaWaka erst einmal an Shakira und die Fußball-WM denkt, liegt völlig falsch. WakaWaka ist ein ambitioniertes Projekt des niederländischen Tüftlers Camile van Gestel, der Licht an Orte bringt, wo Helligkeit nach Sonnenuntergang noch Luxus für die Menschen ist. Gestartet ist es mit einem Solar-Modul mit LED-Lampe, das Licht in Regionen fernab von Stromversorgung in Teilen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas bringt. Sein WakaWaka-Light ist jetzt seit gut einem halben Jahr auf dem Markt und wurde 2011 durch Crowdfunding bei Kickstarter ermöglicht.

Über Oneplanetcrowd und Kickstarter sammelt Entwickler van Gestel jetzt auch die Finanzierung für den Nachfolger ein. WakaWaka Power soll das beste kompakte Solarkraftwerk für die Hosentasche werden und ist eine Weiterentwicklung der Lampe, die jetzt zusätzlich per USB Geräte laden kann.

Für die Finanzierung der WakaWaka-Power-Module gibt es noch einen weiteren Anreiz: Für jedes in der Kickstarter-Phase bestellte Modul wird van Gestel ein WakaWaka Light spenden. Bedacht werden Familien auf Haiti. "Let's light up Haiti" wird in Kooperation mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) durchgeführt. (Nadine Dressler via Kickstarter)

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GameStick: Android-Spielkonsole im HDMI-Stick

Super M Ltd / PlayJam

GameStick: Android-Spielkonsole zum Mitnehmen

Man nehme einen HDMI-Stick, Android und Bluetooth-Controller - fertig ist eine superportable Spielkonsole. Für diese Idee werben die Macher auf Kickstarter um Unterstützer, um ihren "GameStick" produzieren zu können. Und in diesem Fall wirkt das alles sogar glaubwürdig.

Laut offiziellen Aussagen ist GameStick "die portabelste TV Spielkonsole der Welt". Hinter dieser Aussage verbirgt sich allerdings keine Sensation mehr. Zum einen erhalten Käufer einen typischen Blutooth-Controller mit zwei Analogsticks und einigen Buttons. Die eigentliche Konsole ist nicht mehr als ein HDMI-Stick, den man in einen aktuellen Fernseher steckt. Zum Einsatz kommt - ähnlich wie bei OUYA und eigentlich auch allen aktuell erhältlichen HDMI-Sticks - Googles mobiles Betriebssystem Android. Vorinstalliert ist Android 4.1 in einer modifizierten Version, ins kleine Gehäuse verbauen die Macher einen Amlogic 8726-MX-Prozessor, 1 GB DDR3 RAM, 8 GB Flash-Speicher, Wi-Fi (802.11 b/g/n) und Blueooth 4.0 (LE).

Ziel von PlayJam ist es, innerhalb von 30 Tagen 100.000 US-Dollar zusammen zu bekommen, um ihren aktuellen Prototypen fertigstellen zu können. Der soll immerhin schon lauffähig sein, das Design wird wohl noch eine Überarbeitung erfahren. Es bleibt aber bei dem neckischen Ansatz: Möchte man den GameStick mitnehmen, steckt man den HDMI-Stick einfach in den Controller. Besäße dieser ein integriertes Display, hätte man vielleicht sogar unterwegs spielen können. Dann allerdings wäre das Ganze wohl teurer geworden. Wer jetzt schon Geld bei Kickstarter vorschießt, kann für 79 Dollar einen GameStick "vorbestellen".

Dank Android-Basis sollte es mittelfristig beim GameStick nicht an Spiele-Nachschub mangeln. Ernsthafte Konkurrenz für große Konsolen ist allerdings nicht zu erwarten - und so ist das Projekt wohl auch nicht gedacht.

Weitere Informationen auf der Kickstarter-Projektseite zum GameStick und der offiziellen Website. (Sven Wernicke via Gamestick.tv)

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Lumoback: Mit App und Sensorgürtel gegen Haltungsschäden

Lumoback

Lumoback: Ein Gürtel erzieht zur besseren Haltung

"Ich hab Rücken" - ein Klageruf, der in Zukunft deutlich seltener erklingen soll, wenn es nach den Entwicklern des Lumoback geht. Dieser Sensorgürtel meldet durch ein sanftes Vibrieren, wenn man nicht ordentlich sitzt oder steht. Lümmelt man sich gedankenverloren in den Sessel, erinnert einen Lumoback ganz schnell daran, eine vorbildliche Haltung anzunehmen.

Lumoback ist ein Produkt, das auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter 200.000 Dollar eingenommen hat - das Doppelte dessen, was die Entwickler für die Produktion veranschlagt hatten. Das Thema Rückenleiden öffnet offenbar Geldbörsen.

Auf den ersten Blick erinnert Lumoback an den Brustgurt einer Pulsuhr. Nur wird der Sensorgürtel Lumoback nicht über der Brust, sondern über den Lendenwirbeln getragen. Außerdem muss er nicht auf der nackten Haut sitzen.

Eine kostenlose App für iPhone, iPad und iPod touch gibt zusätzliches visuelles Feedback über die Haltung des Lumoback-Trägers, ob im Stehen, Sitzen oder Liegen. Außerdem sammelt sie statistische Daten über die Haltung. Zu welcher Tageszeit neigt man meistens zu schlechter Haltung? Wie ist das Verhältnis zwischen guter und schlechter Haltung im Verlauf des Tages? Daten, die dabei helfen können, schlechte Angewohnheiten abzulegen.

Mehr Infos über Lumoback gibt es auf der Produktseite. Hier kann man das haltungsverbessernde Gadget auch bestellen - für 149 Dollar plus Versandkosten. (Frank Müller via Gizmag)

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Forum

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insgesamt 2 Beiträge
1. Das beste kompakte Solarkraftwerk für die Hosentasche
spiegelreflexion 05.01.2013
Klingt interessant, alles bekannte Technik, die nur pfiffig kombiniert werden muß. Die Frage ist eigentlich nur, wo bleibt man mit den Solarmodulen. Aber genau das fehlt! Egal, wahrscheinlich doch keine gute Idee.
Klingt interessant, alles bekannte Technik, die nur pfiffig kombiniert werden muß. Die Frage ist eigentlich nur, wo bleibt man mit den Solarmodulen. Aber genau das fehlt! Egal, wahrscheinlich doch keine gute Idee.
2. Kuriose Techik ?
h.j.unsoeld 07.01.2013
Die Überschrift der Rubrik hat einen abwertenden Charakter. Warum ? Das sollte dem sprachgewandten SPIEGEL doch bewusst sein.
Die Überschrift der Rubrik hat einen abwertenden Charakter. Warum ? Das sollte dem sprachgewandten SPIEGEL doch bewusst sein.

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