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29.01.2013
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Google-Wettbewerb

Drei Millionen Dollar für Chrome-OS-Hacker

AP/ Google

Chromebook von Samsung: Angriffsziel bei Googles Hackerwettbewerb Pwnium 3

Fehlersuche kann sich lohnen, zumindest bei Google. Mehr als drei Millionen Dollar hat der Internetkonzern denen versprochen, die Sicherheitslücken im Chrome-OS-Betriebssystem finden. Die genaue Summe ist, wie so oft bei Google, eine Anspielung auf eine mathematische Konstante.

Finde den Fehler: So könnte man den Hackerwettbewerb, zu dem Google jetzt aufgerufen hat, auch nennen. Tatsächlich aber heißt der Wettstreit Pwnium 3, ein Kunstwort, das aus dem englischen Slang-Begriff Pwn (etwa: Besitz übernehmen) und dem Namen Chromium (Googles Browser-Projekt) zusammengesetzt wurde. Im Rahmen dieser dritten Pwnium-Competition ruft der Konzern Software-Experten dazu auf, Sicherheitslücken in seinem PC-Betriebssystem Chrome OS zu finden.

Als Preis lobt der Konzern insgesamt 3,14159 Millionen Dollar aus. Der Betrag entspricht den ersten sechs Ziffern der Kreiszahl Pi, die man benötigt, um Umfang oder Fläche eines Kreises auszurechnen. Im Umfeld des Unternehmens stößt man immer wieder auf solche Anspielungen, die auf mathematische Konstanten oder Phänomene hinweisen. Schon der Name der Firma wurde vom Wort Googol abgeleitet, einer 1 mit 100 Nullen. Angeblich entschieden sich die Google-Gründer für diese Bezeichnung, um damit auszudrücken, dass sie mit ihrer Suchmaschine eine möglichst große Zahl von Webseiten indizieren wollten.

Ganz so große Beträge winken den Teilnehmern der Pwnium-Competition nicht. Trotzdem können sich die Belohnungen sehen lassen, die Google pro gefundenem Fehler auslobt. Je nach Schwere des Eingriffs sollen pro Sicherheitslücke 110.000 bis 150.000 Dollar ausgezahlt werden. Der Angriff hat dabei über eine manipulierte Webseite zu erfolgen. Als Hardware müssen die Teilnehmer ein Chromebook von Samsung mit der aktuellen Chrome-OS-Version einsetzen. Wer kein solches Gerät besitzt, kann sich auch mit einer virtuellen Maschine auf die Fehlersuche machen.

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Cloud-Laptop: So sieht das Chromebook aus
Wichtig ist Google allerdings, dass die Teilnehmer des Hackerwettbewerbs ihre Erfolge nicht nur demonstrieren, sondern auch genau erklären und dokumentieren. Letztlich ist es genau das, worum es dem Unternehmen bei dem Wettkampf geht: Außenstehende sollen das Betriebssystem auf Fehlstellen abklopfen, damit Googles Programmierer diese schleißen können, bevor die Lecks von Kriminellen ausgenutzt werden. Schließlich vermarktet Google sein Betriebssystem mit der Aussage, dass es besonders sicher sei.

Ob und wie viele Hacker trotzdem Lücken im Chrome OS gefunden haben, wird sich in einigen Wochen zeigen. Auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest im kanadischen Vancouver sollen die Teilnehmer am 7. März vorführen, was sie können.

mak

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insgesamt 9 Beiträge
1. Bild zeigt Windows
berniejosefkoch 29.01.2013
Liebe Redakteure von SPON, wenn ihr schon über Chrome berichtet, dann nehmt doch ein Bild, bei dem Chrome zu sehen ist. Auf dem abgebildeten Laptop in diesem Artikel ist ganz klar Windows zu sehen!
Zitat von sysopAP/ GoogleFehlersuche kann sich lohnen, zumindest bei Google. Mehr als drei Millionen Dollar hat der Interkonzern denen versprochen, die Sicherheitslücken im Chrome-OS-Betriebssystem finden. Die genaue Summe ist, wie so oft bei Google, eine Anspielung auf eine mathematische Konstante. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/hackerwettbewerb-google-lobt-drei-millionen-dollar-preisgeld-aus-a-880267.html
Liebe Redakteure von SPON, wenn ihr schon über Chrome berichtet, dann nehmt doch ein Bild, bei dem Chrome zu sehen ist. Auf dem abgebildeten Laptop in diesem Artikel ist ganz klar Windows zu sehen!
2. Chromebook oder nicht?
Matthias Kremp 29.01.2013
Hallo berniejosefkoch, bei dem abgebildeten Gerät handelt es sich um ein Samsung-Chromebook vom Typ XE303C12-A01US und ganz ohne Windows.
Zitat von berniejosefkochLiebe Redakteure von SPON, wenn ihr schon über Chrome berichtet, dann nehmt doch ein Bild, bei dem Chrome zu sehen ist. Auf dem abgebildeten Laptop in diesem Artikel ist ganz klar Windows zu sehen!
Hallo berniejosefkoch, bei dem abgebildeten Gerät handelt es sich um ein Samsung-Chromebook vom Typ XE303C12-A01US und ganz ohne Windows.
3. neulich beim Erbsenzählen
meandthedevil 29.01.2013
Finde den Fehler: So könnte man diesen Artikel überschreiben. Komma fehlt nach "Anspielungen" im zweiten Absatz. "entschieden sich die Google-Gründern" hat ein "n" zu viel. "schwere" im [...]
Finde den Fehler: So könnte man diesen Artikel überschreiben. Komma fehlt nach "Anspielungen" im zweiten Absatz. "entschieden sich die Google-Gründern" hat ein "n" zu viel. "schwere" im Dritten Absatz schreibt man als Substantiv groß. "schleißen" im vierten Absatz. Und ebd. "besonders Sicher", sicher klein.
4.
monstermac 29.01.2013
Auch schön zu sehen an dem Chrome-Logo in der linken unteren Ecke... Immer dieses SPON-Bashing...
Auch schön zu sehen an dem Chrome-Logo in der linken unteren Ecke... Immer dieses SPON-Bashing...
5. Fehelr in der Einleitung:
krulle 29.01.2013
Zitat aus dem Artikel: "Mehr als drei Millionen Dollar hat der Interkonzern denen versprochen, die..." Wer ihn findet, der darf ihn behalten!
Zitat aus dem Artikel: "Mehr als drei Millionen Dollar hat der Interkonzern denen versprochen, die..." Wer ihn findet, der darf ihn behalten!

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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
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Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

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