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Netzwelt

Mitarbeiter verletzt

Apple Store in Zürich wegen eines qualmenden iPhone-Akkus evakuiert

Etwa 50 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden: In einem Apple Store in Zürich hat ein überhitzter iPhone-Akku für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Jetzt untersuchen Spezialisten das Gerät.

REUTERS

Apple Store in Zürich (Archivbild)

Dienstag, 09.01.2018   18:03 Uhr

Wegen eines überhitzten und qualmenden iPhone-Akkus ist am Dienstag ein Apple Store in Zürich evakuiert worden. Der Zwischenfall passierte, als ein Mitarbeiter den Akku in der Werkstatt des Ladens entfernen wollte. Er habe sich die Hand verbrannt.

Etwa 50 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die Polizei mit. Sieben Personen mussten medizinisch betreut werden, ins Krankenhaus mussten sie aber nicht. Das Personal im Geschäft verhinderte Schlimmeres, indem es Quarzsand auf den Akku warf, um den Rauch einzudämmen.

2016 überhitzten mehrere Samsung-Akkus

Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich stellten den Akku und das dazugehörende Gerät sicher. Sie wollen nun im Labor feststellen, was zur Überhitzung des Akkus geführt hatte. Apple selbst wollte sich zunächst nicht zu dem Fall äußern.

Der Fall in Zürich ist nicht der erste, bei dem überhitzte Smartphone-Akkus für Probleme sorgen: 2016 waren die Akkus mehrerer fabrikneuer Samsung-Smartphones vom Typ Galaxy Note 7 überhitzt. Der Hersteller leitete eine große Rückrufaktion ein, Fluglinien verboten die Mitnahme des Geräts in der Kabine, der Imageschaden war enorm. Allerdings sind in den vergangenen Jahren bereits auch vereinzelt iPhone-Akkus auf ähnliche Weise überhitzt.

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Galaxy Note 7: Deshalb brannten Samsungs Premium-Smartphones

pbe/rtr/AFP

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