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Netzwelt

Technik für Kinder

Das taugen Tablets und Smartphones aus dem Spielzeugregal

Längst gibt es sogar in Spielwarenläden internetfähige Computer, speziell für Kinder. Aber sind die Geräte auch empfehlenswert? Das klärt unser Tech-Podcast "Netzteil" mit einem Familientest.

SPIEGEL ONLINE

Clempad von Clementoni mit Tastatur als Zubehör

Von
Dienstag, 07.08.2018   16:32 Uhr

Das erste eigene Tablet: Kinder-Gadgets im Familientest - Der Tech-Podcast von SPIEGEL ONLINE

Tablets und Smartphones gehören auch für Kinder längst zur Alltagswelt. Entsprechend drängen sie in die Spielzeugläden und auf Wunschzettel - nicht immer zur Freude der Eltern. Selbst Kleinkinder schaffen es schon problemlos, Apps auf dem Tablet zu öffnen oder auf dem Smartphone ein Video anzumachen. Für manche Eltern ein Albtraum, für andere womöglich ein Versprechen auf ein paar Minuten Ablenkung oder Ruhe - wenn auch allenfalls vermeintliche Ruhe.

Denn gerade kleine Kinder haben ganz allein und unkontrolliert im Internet nichts verloren, darauf dürften sich wohl die meisten Eltern einigen können. Selbst dann, wenn sie zum generellen Umgang der Kinder mit Elektronik grundsätzlich unterschiedlicher Meinung sind. Auch deshalb gibt es wohl spezielle Kinder-Gadgets, die Kindern Spaß und Eltern Sicherheit versprechen: Hier sind nur bestimmte Dinge erlaubt oder zu sehen, entsprechend können - zumindest theoretisch - auch nur bestimmte Dinge schief- oder kaputtgehen.

Aber halten die teuren Geräte wirklich ihre Versprechen? Was können die bunten Kindercomputer, die zwar wie Puppen und Bagger im Spielwarenhandel erhältlich sind, allerdings im Gegensatz zu herkömmlichem Spielzeug über einen Internetzugang verfügen?

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Von Clemphone bis Storio: Das waren die vier Testgeräte

Netzwelt-Ressortleiterin Judith Horchert hat vier Modelle von zwei Herstellern ausprobiert und sich dafür Hilfe aus der Zielgruppe geholt - mit zwei Nachwuchstestern von acht und zwölf Jahren. In Folge fünf der zweiten Staffel unseres Tech-Podcasts "Netzteil" spricht sie mit Moderatorin Teresa Sickert darüber, wie der Familientest gelaufen ist.

Joy Kroeger

Teresa Sickert (l.) und Judith Horchert

Darum geht es im "Netzteil"

Diese Folge hier ist die fünfte der zweiten Staffel des Podcasts "Netzteil". Im "Netzteil" widmet sich die Redaktion des Netzwelt-Ressorts Tech-Themen. Staffel zwei dreht sich vor allem um App- und Gadget-Tests, in Staffel eins ging es um die Technik der Zukunft.

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Hören Sie hier die vorherige Folge "Netzteil":

Hör mal, wer da spricht - Mensch oder Maschine? Der Tech-Podcast von SPIEGEL ONLINE

insgesamt 4 Beiträge
thelix 07.08.2018
1.
... und wieder ein eigentlich interessantes Thema, zu dem es nur 'nen Podcast gibt. Ich kann ja nachvollziehen, daß ein Podcast wesentlich weniger Arbeit macht, als einen fehlerfreien Text ohne "äääh", [...]
... und wieder ein eigentlich interessantes Thema, zu dem es nur 'nen Podcast gibt. Ich kann ja nachvollziehen, daß ein Podcast wesentlich weniger Arbeit macht, als einen fehlerfreien Text ohne "äääh", "hmmmm" oder "irgendwie" zu schreiben und zu lektorieren (prust), aber Leute! Jetzt mal ehrlich: In DEM Fall ist es echt dämlich, den Artikel nur in Audioform anzubieten!
h_grabowski 07.08.2018
2. Fire HD Kids
Was ist denn mit dem Gerät des (geschätzten) Marktführers: Amazons Fire HD Kids? Finde ich schade, dass dieses Gerät nicht getestet wurde, da mich eigentlich das am ehesten interessiert. Hat da jemand Erfahrungswerte [...]
Was ist denn mit dem Gerät des (geschätzten) Marktführers: Amazons Fire HD Kids? Finde ich schade, dass dieses Gerät nicht getestet wurde, da mich eigentlich das am ehesten interessiert. Hat da jemand Erfahrungswerte (unabhängig der geführten Rezensionen auf amazon)?
freeemangordon 08.08.2018
3. @h_grabowski
Das habe ich in der Tat auch vermisst. Zusammen mit Kindle FreeTime (redaktionell ausgewählte Inhalte, konfigurierbar nach Alter) und frei wählbaren Sperren und Zeitbeschränkungen per Kategorie (Internet, Lesen, Apps, Videos) [...]
Das habe ich in der Tat auch vermisst. Zusammen mit Kindle FreeTime (redaktionell ausgewählte Inhalte, konfigurierbar nach Alter) und frei wählbaren Sperren und Zeitbeschränkungen per Kategorie (Internet, Lesen, Apps, Videos) klappt das hervorragend. Die Technik ist auch besser als bei sonstigen Kindertablets. Unser Sohn hat das Teil seit einem Jahr und es gibt bisher keine Probleme. Er akzeptiert sogar die Zeitlimits. :-) Der einzige Unterschied zum nromalen Fire HD ist übrigens der Gummirahmen und die rundum-glücklich-Garantie. Man kann also auch das Fire HD nehmen, das gab's kürzlich erst im Sale ab 39 EUR.
peter-k 08.08.2018
4. Diese Spielzeuge werden doch an die ahnungslosen Eltern verkauft
nicht an die Kinder. Besser ein normales Tablett kaufen, eine Schutzhülle, und Kinderschutzprogramm mit Timern und Sperrfunktionen installieren. Dann denn Kindern ehrlich sagen das bestimmte Inhalte nicht "ins Haus" [...]
nicht an die Kinder. Besser ein normales Tablett kaufen, eine Schutzhülle, und Kinderschutzprogramm mit Timern und Sperrfunktionen installieren. Dann denn Kindern ehrlich sagen das bestimmte Inhalte nicht "ins Haus" kommen und warum. Mein Sohn (9 Jahre) versteht das easy. Und ab 10 - 12 wollen die so'n Spielzeug sowieso garantiert nicht mehr.

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