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Netzwelt

Professionelles Videospielen

23 Prozent der Deutschen sehen E-Sports als Sportart

Professionelles Spielen wird immer populärer, das zeigen Millionenpreisgelder und steigende Zuschauerzahlen. Doch sehen Deutsche darin eine Sportart? In einer Umfrage zeigten sich vor allem junge Menschen aufgeschlossen.

AP

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Freitag, 04.08.2017   17:11 Uhr

Ist professionelles Computerspielen eine Sportart? Ja, sagen einer Umfrage zufolge 23 Prozent der Deutschen. Unter Gamern sind ein Drittel der Befragten dieser Ansicht, wie die repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab.

Erwartungsgemäß ist die Akzeptanz für E-Sports bei den jüngeren Befragten höher. Für 31 Prozent der 14- bis 29-Jährigen ist es laut Fragestellung "nach ihrem persönlichen Verständnis" eine Sportart, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 25 Prozent, und bei den Befragten ab 50 Jahren liegt der Anteil der Zustimmenden bei 19 Prozent. Für die Umfrage ließ der Digitalverband Bitkom 1192 Menschen ab 14 Jahren befragen, darunter 517 Gamer.

"E-Sport boomt. In der stetig wachsenden Szene werden Hunderte Millionen Euro umgesetzt, und auch E-Sportler füllen mittlerweile große Hallen", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Dazu kämen Millionen Fans, die Spiele per Livestream verfolgten.

Gespielt werden Spiele wie "Dota 2"

Im Bereich E-Sports duellieren sich Profiteams in Spielen wie "League Of Legends", "Dota 2", "Counter-Strike: Global Offensive" und der Fußball-Simulation "Fifa". Längst haben sich, wie im normalen Sport auch, Ligen und Turniere etabliert, in denen sich die Teams miteinander messen.

Für die Asienspiele 2022 wurden E-Sports in das offizielle Programm aufgenommen. Auch einige Fußball-Bundesligisten sind in den E-Sports aktiv. Nach Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg gründete zuletzt der VfB Stuttgart dafür eine eigene Abteilung.

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gru/dpa

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