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27.05.2012
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Angespielt

"Botanicula" bezaubert

Von Carsten Görig
Angespielt: "Botanicula"
Fotos
Daedalic

Organisch spielen: "Botanicula" macht aus einem schlichten Adventure ein Gesamtkunstwerk aus Grafik, Gameplay und Musik, das den Entdeckergeist fordert. Das botanische Abenteuer aus dem Studio von "Machinarium" und "Samorost" ist ein Geheimtipp.

Erst einmal will man alles erforschen. Man berührt die Blätter, die sich leicht bewegen, zieht kleine Äste aus dem großen Baum hervor. Bis sie blühen. Am Himmel blinken Mond und Sterne, wenn man sie berührt werden sie heller. Dabei macht alles Geräusche, klingt, spielt zusammen eine leicht klickende elektronische Musik, manchmal von einer Gitarre begleitet. "Botanicula" begeistert - und das schon im ersten Bild. Und das ist nur eines von vielen.

Die Geschichte ist simpel. Sie dreht sich um einen kranken Baum, einen finsteren Eindringling und fünf sehr unterschiedliche Helfer, die sich gegen den Bösewicht verbünden: Eine Nuss, eine Feder, ein Ast, ein Pilz und eine Frucht. Sie führt man mit der Maus über den Bildschirm und lässt sie Rätsel lösen. Bei "Botanicula" funktioniert das aber nicht in den bekannten Kombinationen von Gartenschlauch und Gummiente, sondern durch probieren. Einer der fünf Helfer ist meistens zuständig. Und wenn nicht, ergibt sich die Lösung durch das Manipulieren des Baums. Da werden Stacheln gespannt und Gegner in die Luft geschnippt oder Einzeller durch Luftlöcher gepustet, um Schlüssel herunterzuschubsen.

"Botanicula" ist das neue Spiel des tschechischen Studios Amanita Design, das bisher unter anderem "Samorost" und das kürzlich für das iPad neu aufgelegte Roboter-Adventure "Machinarium" gemacht hat. Versponnene, besondere Spiele sind das, weitab von der aufgeregten Welt der großen Actiontitel entführen sie Spieler in kleine Welten. Die Spiele von Amanita funktionieren über liebenswerte Protagonisten, über tolle Musik und auch über sanften Witz.

Eine Stunde ist schnell vorbei und es ist klar: Es wird weitergehen. Auch wenn man sich wünscht, dass "Botanicula" bald für Tablets erscheint, denn es ist wie gemacht für Finger, die auf dem Bildschirm herumfahren und die Landschaft erkunden wollen.

Was die anderen sagen:

Das Design von "Botanicula" wird übereinstimmend gelobt, die Grafik, Musik und Stimmigkeit der Welt. Viele Fachmedien bemängeln eine nicht immer perfekte Steuerung und Momente, in denen man als Spieler etwas alleingelassen wird. Trotzdem ist kaum einer der Meinung, dass dadurch das Spiel schlecht würde.


"Botanicula" von Daedalic; ca. 20 Euro; für PC; USK: Ab 6 Jahren

Forum

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insgesamt 4 Beiträge
1. etwas spät
suane 27.05.2012
Ein nett anzusehendes Spiel, nur kommt der Beitrag dazu etwas spät. Zum Vergleich "Botanicula - Game Check mit Coldmirror" war schon am 30.04.12 auf youtube zu finden. Dennoch danke für den Betrag.
Ein nett anzusehendes Spiel, nur kommt der Beitrag dazu etwas spät. Zum Vergleich "Botanicula - Game Check mit Coldmirror" war schon am 30.04.12 auf youtube zu finden. Dennoch danke für den Betrag.
2. schon wieder iWerbung?!
Ha.Maulwurf 27.05.2012
Ist euch diese ständige Apple-Werbung nicht langsam peinlich? Machinarium gibts auch für *Android*. Nativ. Man konnte es auf richtigen Tablets natürlich auch schon vorher spielen. Ist ja ein Flash-Game.
Zitat von sysop"Botanicula" ist das neue Spiel des tschechischen Studios Amanita Design, das bisher unter anderem "Samorost" und das kürzlich für das iPad neu aufgelegte Roboter-Adventure "Machinarium" gemacht hat.
Ist euch diese ständige Apple-Werbung nicht langsam peinlich? Machinarium gibts auch für *Android*. Nativ. Man konnte es auf richtigen Tablets natürlich auch schon vorher spielen. Ist ja ein Flash-Game.
3. nee
ThomasVeil 28.05.2012
Also ich fand das Spiel furchtbar - nicht zu vergleichen mit Samorost. Die Puzzle haben niemals irgendeine Logik - einfach klicken bis irgendwas klappt. Die Sounds sind unglaublich nervig, da es alles einfach mit der Stimme [...]
Also ich fand das Spiel furchtbar - nicht zu vergleichen mit Samorost. Die Puzzle haben niemals irgendeine Logik - einfach klicken bis irgendwas klappt. Die Sounds sind unglaublich nervig, da es alles einfach mit der Stimme gemachte Geraeusche sind - allesamt albernes "heee, huu pui pfft wuaaa". Windosil - von der gleichen Kategorie von Klickspielen ist 10 mal innovativer, schoener und regt tatsaechlich manchmal zum nachdenken an statt blossem "durchklicken".
4.
Rosine 28.05.2012
Ist schon hübsch das Spiel, aber ich komme nicht mehr weiter weil mir bei den Hühnern ein Ei fehlt. Müsste nochmal von vorne beginnen und das macht nun leider wenig Spass.
Ist schon hübsch das Spiel, aber ich komme nicht mehr weiter weil mir bei den Hühnern ein Ei fehlt. Müsste nochmal von vorne beginnen und das macht nun leider wenig Spass.

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