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26.10.2011
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"Transparency Report"

Google gibt deutschen Behörden mehr Nutzerdaten heraus

Google "Transparency Report": Löschen sie das!

Google "Transparency Report": Löschen sie das!

Rund 1800 Google-Accounts sind betroffen: Deutsche Behörden haben im ersten Halbjahr dieses Jahres mehr als tausendmal bei dem Internetkonzern Daten von Nutzern abgefragt - im Vergleich zu den sechs Monaten davor ein deutlicher Anstieg.

Hamburg - Deutsche Behörden haben den Internetkonzern Google im ersten Halbjahr dieses Jahres mehr als tausendmal darum gebeten, Daten seiner Nutzer freizugeben - beispielsweise für Ermittlungen. Das geht aus einer Statistik hervor, die das US-Unternehmen am Dienstag veröffentlichte.

Den Angaben im "Transparency Report" zufolge reichten deutsche Behörden von Januar bis Juni dieses Jahres 1060 Anfragen bei Google ein. Der Konzern erklärte, man sei in 67 Prozent der Fälle verpflichtet gewesen, Daten über seine Nutzer an die Behörden weiterzureichen. Davon betroffen gewesen seien auch Profile von Googles Videoplattform YouTube.

Den Anstieg um 38 Prozent gegenüber den sechs Monaten zuvor nannte der Konzern wenig überraschend, man biete auch mehr Dienste an, die Zahl der Nutzer steige ebenso. Deutschland steht in dieser Auswertung auf dem vierten Platz - hinter den USA, Indien und Brasilien.

Auch in anderen Ländern wird mehr abgefragt: Die Statistik zeigt einen Anstieg in vielen Ländern - und eine höchst unterschiedliche Erfüllungsquote. Anfragen in den USA (5950 Anfragen) wurden von Google in 93 Prozent der Fälle zumindest teilweise erfüllt, in der Türkei (73 Anfragen) und Russland (42 Anfragen) hingegen überhaupt nicht.

Die Statistik zählt außerdem juristische Versuche, Google zum Löschen von Inhalten zu bewegen. In Deutschland gab es in dem nun veröffentlichten Zeitraum 125 Anfragen, 2405 Inhalte zu entfernen - so viel wie in keinem anderen Land. In 86 Prozent wurde den Aufforderungen nachgekommen.

ore/dapd

Forum

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insgesamt 17 Beiträge
1. ........
janne2109 26.10.2011
aber nur in 67% der Fälle! Langsam verrutscht meine Freude am Internet und die auf meine Gewohnheiten zugeschnittene Werbung geht mir auch langsam auf den Hut. Die Bergsteigerstiefel die ich suchte sind schon fast abgetragen [...]
aber nur in 67% der Fälle! Langsam verrutscht meine Freude am Internet und die auf meine Gewohnheiten zugeschnittene Werbung geht mir auch langsam auf den Hut. Die Bergsteigerstiefel die ich suchte sind schon fast abgetragen usw. usf.
2. Und?
lalito 26.10.2011
Da weiß man wenigstens was man hat, immerhin gibt es einen T-Report, bei den meisten Datensammelkollegen wird es nicht anders laufen, so what?
Da weiß man wenigstens was man hat, immerhin gibt es einen T-Report, bei den meisten Datensammelkollegen wird es nicht anders laufen, so what?
3. Nix
helium78 26.10.2011
1060 Anfrage, 67 mal Zugriff gewährt. So manche Konkurrenz hätte sicherlich, um sich Arbeit zu ersparen, 1060 mal die Schnüffler gewähren lassen.
1060 Anfrage, 67 mal Zugriff gewährt. So manche Konkurrenz hätte sicherlich, um sich Arbeit zu ersparen, 1060 mal die Schnüffler gewähren lassen.
4. Traue keiner....
waldemar.l. 26.10.2011
...deutschen Behörde, die Vergangenheit hat es unrühmlicher Weise bewiesen zu was die fähig sind. Es ist immer besser sehr flexibel und vor allem sich bewußt zu sein wann, wo, was, wem über was zu kontaktieren.
Zitat von sysopRund 1800 Google-Accounts sind betroffen: Deutsche Behörden haben im ersten Halbjahr dieses Jahres mehr als 1000 Mal bei dem Internet-Konzern Daten von Nutzern abgefragt - im Vergleich zu den sechs Monaten davor ein deutlicher Anstieg. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,794024,00.html
...deutschen Behörde, die Vergangenheit hat es unrühmlicher Weise bewiesen zu was die fähig sind. Es ist immer besser sehr flexibel und vor allem sich bewußt zu sein wann, wo, was, wem über was zu kontaktieren.
5. Bravo
Dion 26.10.2011
Kein Land hat von google mehr Inhalte entfernen lassen als wir: 2064 (http://www.google.com/transparencyreport/governmentrequests/removals/). Und bei der Herausgabe von Nutzerdaten [...]
Kein Land hat von google mehr Inhalte entfernen lassen als wir: 2064 (http://www.google.com/transparencyreport/governmentrequests/removals/). Und bei der Herausgabe von Nutzerdaten (http://www.google.com/transparencyreport/governmentrequests/userdata/) stehen wir auf dem 4. Platz, hinter den so bevölkerungsreichen Staaten wie USA, Indien und Brasilien. Es gilt nach wie vor: Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.

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