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Sascha Lobos Podcast

Maaßen, der Problemspäher

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen betreibe aktive AfD-Hilfe und müsse deshalb gehen, schrieb Sascha Lobo in seiner Kolumne. Im Podcast antwortet er nun auf Leserkommentare.

REUTERS

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen

Sonntag, 16.09.2018   11:54 Uhr

Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #57. Verfassungsschutz: Der heimliche Rechtswunsch des Herrn Maaßen

Ein Teil der deutschen Bevölkerung hege einen heimlichen Rechtswunsch, schrieb Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne. Dieser Teil hoffe, dass die AfD gerade eben so stark wird, dass sie insbesondere auf die Migrationspolitik der anderen Parteien "korrigierend" wirkt, ohne selbst an der Macht zu sein. Und Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, wirke wie einer dieser Menschen, die in der AfD einen derartigen politischen Verbündeten sehen.

Maaßen muss weg, forderte Lobo. Denn der eigentlich zur Neutralität verpflichtete "Problemspäher" habe in einer Situation, in der zwingend Mäßigung geboten gewesen wäre, mit Verschwörungsandeutungen, unbewiesenen Behauptungen und allenfalls halbherzigen Dementis "aktive AfD-Hilfe betrieben". In seinem Podcast zur Kolumne greift Lobo die Reaktionen seiner Leser auf.

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insgesamt 35 Beiträge
stänger 16.09.2018
1. Werbung?
Nicht das Hr. Lobo unrecht hätte, mit seinen Behaubtungen (sehe ich genauso). Der Artikel scheint mir aber vielmehr auf Podcast als Werbung und als Bedienungsanleitung des selbigen zugeschnitten zu sein. Da hätte ich mir mehr [...]
Nicht das Hr. Lobo unrecht hätte, mit seinen Behaubtungen (sehe ich genauso). Der Artikel scheint mir aber vielmehr auf Podcast als Werbung und als Bedienungsanleitung des selbigen zugeschnitten zu sein. Da hätte ich mir mehr Inhalt gewünscht. Machen sie doch lieber 'n gleich einen ganzen Artikel zu Podcast, wäre sinnvoller....
pragmat 16.09.2018
2. Schwachsinn
Herrn Lobos Behauptung, Herr Maaßen fördere die AfD als Ganzes, macht nur Sinn, wenn man die AfD - als Ganzes - als Rechtsextremisten einstufen würde. Das wiederum ist eine Behauptung von Leuten wie Herrn Schulz (SPD), der [...]
Herrn Lobos Behauptung, Herr Maaßen fördere die AfD als Ganzes, macht nur Sinn, wenn man die AfD - als Ganzes - als Rechtsextremisten einstufen würde. Das wiederum ist eine Behauptung von Leuten wie Herrn Schulz (SPD), der dafür keine handfesten Beweise vorlegen kann. Der kann lediglich Herrn Höcke und seinen Anhang eindeutig definieren. Diese Beweise kann nur ein funktionierender Inlandsgeheimdienst beibringen, dessen Arbeitsmethoden Herr Lobo weder zu wissen noch zu beurteilen hat. Wie heißt es doch: Schuster bleib bei deinen Leisten!
HaioForler 16.09.2018
3.
Junge junge, wenn man so die Schlagzeilen des Spiegel liest, hat er die taz schon längst linksextrem überholt.
Junge junge, wenn man so die Schlagzeilen des Spiegel liest, hat er die taz schon längst linksextrem überholt.
and777 16.09.2018
4. Bock zum Gärtner
Es ist paradox, wenn man als vermeintlich unabhängiges Pressemedium ausgerechnet einen starmm-links stehenden Aktivisten, wie Lobo, etwas zu Maasen fabrizieren lässt. Das ist nichts anderes als sich die Privatmeinung bezahlt [...]
Es ist paradox, wenn man als vermeintlich unabhängiges Pressemedium ausgerechnet einen starmm-links stehenden Aktivisten, wie Lobo, etwas zu Maasen fabrizieren lässt. Das ist nichts anderes als sich die Privatmeinung bezahlt bestätigen zu lassen. So funktioniert der ach so wichtige Qualitätsjournalismus nicht. Da könnte man genauso Gauland zum Thema Maasen eine Plattform geben.
dieter-ploetze 16.09.2018
5. lobo: maessigung waere geboten gewesen
und das sagt lobo an die adresse Maassen's. man kann ueber die adressierung dieser mahnung aber auch ganz anderer meinung sein, an merkel sollte sie gerichtet sein. denn merkel hat bereits einige stunden nach der chemnitzdemo von [...]
und das sagt lobo an die adresse Maassen's. man kann ueber die adressierung dieser mahnung aber auch ganz anderer meinung sein, an merkel sollte sie gerichtet sein. denn merkel hat bereits einige stunden nach der chemnitzdemo von hetzjagden auf auslaender gesprochen, scheinbar ohne belastbare beweise. dagegen wirkt Maassen's widerspruch gegen das wort hetzjagden doch maessigend. was anderes als maessigend ist denn eine relativierung der sogenannten hetzjagden? auch ein hinweis auf die nichtserioesitaet des unbekannten lieferanten des videos (hetzjagden nicht davon ableitbar) , antifa zeckenbiss, ist sicher keine aufputschung dieser ereignisse. politisch und medieal werden Maassen's aeusserungen allerdings als bestreiten der (unbewiesenen) realitaet angesehen. ausserdem: merkel widerspricht man nicht! egal was sie sagt.

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