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Netzwelt

Mechanismen des Journalismus

Medien dürfen sich von Trump nicht hacken lassen

Der US-Präsident sagt etwas Unsägliches - und die Medien berichten ernsthaft darüber. Das ist gefährlich, schrieb unser Kolumnist Sascha Lobo diese Woche. Im Podcast antwortet er auf Leserkritik.

MICHAEL REYNOLDS/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Trump-Figur bei einer Mahnwache vor dem Weißen Haus

Sonntag, 22.07.2018   14:34 Uhr

Medien in Trump-Zeiten: Berichterstattung und Haltung kann man nicht trennen

"Wenn Trump morgen sagt, der Mond sei aus Käse, dann lauten die Schlagzeilen:

Das schrieb Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne und forderte von Journalisten, nicht jede Absurdität aus dem Munde des US-Präsidenten mit Ernsthaftigkeit abzubilden. Er findet: "Man kann und sollte in diesen Zeiten nicht Berichterstattung und Haltung trennen." Und das gelte keineswegs nur für Berichte über Donald Trump.

In seinem Podcast zur Kolumne geht Lobo auf ausgewählte Leserkommentare ein.

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insgesamt 8 Beiträge
rainerheinrich 22.07.2018
1. Mein Vorschlag ist,
auf Äußerungen des Überirdischen 14 Tage lang nicht zu reagieren bzw. nicht zu kommentieren. Ich bin davon überzeugt, dass er das nicht verkraften wird. Keine Ahnung wie sein EGO reagieren wird. Möglicherweise werden auch [...]
auf Äußerungen des Überirdischen 14 Tage lang nicht zu reagieren bzw. nicht zu kommentieren. Ich bin davon überzeugt, dass er das nicht verkraften wird. Keine Ahnung wie sein EGO reagieren wird. Möglicherweise werden auch die größten Anhänger erkennen, dass die Sicherheit Amerikas durch ihn in Gefahr gerät und nicht durch die Leistungsbilanzen anderer Staaten.
tinosaurus 22.07.2018
2. Unglaublich
Ich hätte nie gedacht, dass Trump als Präsident anscheinend Narrenfreiheit genießt und all seine Lügen und Verfehlungen ohne Folgen für ihn bleiben. Die Welt hält den Atem an während er Putin mehr vertraut als seinen [...]
Ich hätte nie gedacht, dass Trump als Präsident anscheinend Narrenfreiheit genießt und all seine Lügen und Verfehlungen ohne Folgen für ihn bleiben. Die Welt hält den Atem an während er Putin mehr vertraut als seinen Geheimdiensten. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Albtraum bald ein Ende findet.
mailo 22.07.2018
3.
Vielleicht sollte man von Trumps Lügen nur noch monatlich ein "Best of" veröffentlichen. Nimmt man den Mann aus den Medien, nimmt man ihm die Macht uns zu manipulieren.
Vielleicht sollte man von Trumps Lügen nur noch monatlich ein "Best of" veröffentlichen. Nimmt man den Mann aus den Medien, nimmt man ihm die Macht uns zu manipulieren.
heindeburk 23.07.2018
4. 5BM nutzt sich nicht ab
Trump versorgt über Twitter primär seine Anhänger, sekundär Journalisten. Als ehemalige TV-Figur kennt und drückt er dabei oft die richtigen Knöpfe - viele Medien springen darauf an. Oft zwar kritisch, aber das ist egal, [...]
Trump versorgt über Twitter primär seine Anhänger, sekundär Journalisten. Als ehemalige TV-Figur kennt und drückt er dabei oft die richtigen Knöpfe - viele Medien springen darauf an. Oft zwar kritisch, aber das ist egal, denn es geht weder um good noch um bad news, es geht um Aufmerksamkeitserregung für den Fünfbuchstabenmann (5BM). Eigentlich nutzt sich so etwas ab - nicht so beim 5BM. Denn als US-Präsident haben seinen Twitteraden (potentiell) reale Auswirkungen. 5BM will Aufmerksamkeit für sich, die er bekommt, weil seine Tweets und andere Äußerungen Konsequenzen haben (können)
ulrics 23.07.2018
5.
Damit hat er recht. Der Fakepräsident blubbert doch ständig Unsinn. Das gehört in die Witzrubrik.
Damit hat er recht. Der Fakepräsident blubbert doch ständig Unsinn. Das gehört in die Witzrubrik.

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