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Spotify, Netflix, Amazon

Wir streamen, statt zu kaufen - wird sich das rächen?

Viele Deutsche streamen die Lieblingsserie und das Lieblingsalbum, statt zu kaufen. Leihen wir uns mit solchen digitalen Abo-Modellen langfristig arm? Darum geht es in dieser Folge des Podcasts "Netzteil".

Erica Parise/ Netflix

Netflix-Serie "Glow"

Dienstag, 05.09.2017   11:09 Uhr

Tech-Podcast Netzteil #7: "Und wenn Spotify und Netflix dicht machen?" Streamen vs. Besitzen

"Game of Thrones", "American Gods" oder die Netflix-Serie "Glow", in der Frauen die Wrestling-Welt erobern wollen: Die aktuellen Lieblingsserien vieler Deutscher dürften nicht mehr als DVD-Box im Regal stehen und auch nicht über ein klassisches Fernsehgerät geschaut werden.

Streaming-Dienste wie Amazon Video oder Netflix werden immer beliebter, genauso wie digitale Abo-Modelle für Musik, etwa von Spotify. Doch mit dieser neuen Art des Konsums verändern sich Besitzverhältnisse grundlegend: Der Nutzer besitzt nicht mehr, er leiht nur noch für die Dauer seines Abos.

In der siebten und vorletzten Folge des Tech-Podcasts "Netzteil" analysiert Netzwelt-Redakteurin Angela Gruber zusammen mit Moderatorin Teresa Sickert, welche Gefahren die Geschäftsmodelle für Nutzer bergen und welche zukunftsweisenden Ideen es als Alternativen gibt.

Joy Kroeger

Teresa Sickert und Angela Gruber

Darum geht es in "Netzteil"

Die Folge übers Streaming gehört zur ersten Staffel von "Netzteil". Darin widmet sich die Redaktion des Netzwelt-Ressorts jeden Dienstag den Fragen der Zukunft. In jeder von insgesamt acht Folgen geht es um ein bestimmtes Thema - von Fake News über Sexroboter bis hin zu selbstfahrenden Autos.

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Falls Sie Folge 6 verpasst haben - hier können Sie die Folge von letzter Woche nachhören:

Tech-Podcast Netzteil #6: Es geht noch smarter - die Gadgets der Zukunft

insgesamt 87 Beiträge
taylor26 05.09.2017
1.
zu allererst spart es wege und abfall hüllen, folie ect und die Anbieter müssen doch was an die produzierenden Studios /labels zahlen also so hab ich das verstanden das Abo ist nur bequemer sonst ändert sich doch nix..
zu allererst spart es wege und abfall hüllen, folie ect und die Anbieter müssen doch was an die produzierenden Studios /labels zahlen also so hab ich das verstanden das Abo ist nur bequemer sonst ändert sich doch nix..
crazy_swayze 05.09.2017
2.
Die Alternative zum Streamen ist nicht der Kauf, sondern das klassische Pay-TV-Abo. Man kann nicht alles kaufen, was diese Dienstleister an Medien bieten. Der Vorteil im Vergleich zum Pay-TV ist immens. Man entscheidet selbst, [...]
Die Alternative zum Streamen ist nicht der Kauf, sondern das klassische Pay-TV-Abo. Man kann nicht alles kaufen, was diese Dienstleister an Medien bieten. Der Vorteil im Vergleich zum Pay-TV ist immens. Man entscheidet selbst, wann man welche Serie schaut. Und wie oft. Man kann je nach Nutzer unterschiedliche Watchlists anlegen, und auch Gästen etwas bieten. Man muss keine komische Box an den Fernseher hängen, um verschlüsselte Daten sehen zu können, weil die Apps bereits bei den meisten Fernsehern vorinstalliert sind.
Tr1ple 05.09.2017
3. Fragen sie mal ihre VHS Kassette wieviel die noch wert ist
Medienkonsum war schon immer eine Vera***ung des Konsumenten. Nach ihrer These müssten die Anbieter von Filmen jedes mal wenn es ein Wechsel von einem Medium gibt dieses kostenlos upgraden. Das war aber noch nie der Fall. Erst [...]
Medienkonsum war schon immer eine Vera***ung des Konsumenten. Nach ihrer These müssten die Anbieter von Filmen jedes mal wenn es ein Wechsel von einem Medium gibt dieses kostenlos upgraden. Das war aber noch nie der Fall. Erst VHS dann DVD dann Blueray und jetzt 4k streaming.
forenuser 05.09.2017
4.
Ohne den Podcast gesehen zu haben: Warum sollte ich mich mit Netflix armleihen? 9€ im Monat fuer jede Menge Filme und Srien. Auf der anderen Seite gibts da die Zwangsbeglueckung der ÖR die das Doppelte(wohne nicht mehr in DE [...]
Ohne den Podcast gesehen zu haben: Warum sollte ich mich mit Netflix armleihen? 9€ im Monat fuer jede Menge Filme und Srien. Auf der anderen Seite gibts da die Zwangsbeglueckung der ÖR die das Doppelte(wohne nicht mehr in DE deswegen kenn ich die Preise nicht) kostet. Und groesstenteils Mist zeigt. Amazon Prime gibts gar umsonst wenn man Primemitglied ist.
bluejuly 05.09.2017
5. Okay...
Ich hab zugegebenermaßen nach der Hälfte abgeschaltet...aber ich verstehe das Problem überhaupt nicht über das diskutiert wird. Man zahlt bei Spotify oder Netflix ja eindeutig für das Abo, also für das "Entleihen" [...]
Ich hab zugegebenermaßen nach der Hälfte abgeschaltet...aber ich verstehe das Problem überhaupt nicht über das diskutiert wird. Man zahlt bei Spotify oder Netflix ja eindeutig für das Abo, also für das "Entleihen" der Medien. Das mir das nicht gehört wird schon daran klar, dass bei Netflix häufiger das Angebot wechselt. Warum das aber so schlimm sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Selbst wenn bsp. Netflix zumachen würde müsste ich dann ja nicht weiterbezahlen und es würde mich niemand davon abhalten die Filme nachträglich zu kaufen. Ich bin mir also nicht so wirklich sicher wo hier der Nachteil für mich liegt momentan meine Sachen zu streamen. Ich kann ja ohne Probleme jederzeit wechseln und wieder anfangen Kram zu kaufen. Eher das Gegenteil ist der Fall: Ich muss mir keine Gedanken über die Weiterentwicklung der Medien machen und kann meine VHS/DVDs wegschmeißen, da inzwischen BlueRays angesagt sind.

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