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Netzwelt

Lästige Marotten

Was nervt Sie am Handy am allerallermeisten?

Tastentöne, minutenlange Sprachnachrichten, Emoji-Kolonnen: Andere Handy- und Internetnutzer können einem damit ziemlich auf die Nerven gehen. Hier können Sie abstimmen, welche Angewohnheit die schlimmste ist.

Getty Images

Wut vorm Smartphone

Von und
Freitag, 10.11.2017   09:21 Uhr

Nicht Smartphones sind nervig - sondern die Leute, die sie bedienen. An diesem Satz ist oft mehr dran, als den meisten Handynutzern lieb ist. Denn fast jeder von uns macht mit seinen Geräten ab und zu Dinge, die andere im besten Fall amüsieren, im schlimmsten Fall aufregen.

Wir haben 15 lästige und lustige Angewohnheiten aus der Welt der Smartphones und sozialen Netzwerke gesammelt, vom Verschicken endlos scheinender Emoji-Ketten bis zum Fotografieren mit dem Selfiestick.

Welche Angewohnheit anderer Menschen - oder vielleicht auch von Ihnen selbst? - nervt Sie am meisten?

So funktioniert es: Im Folgenden sehen Sie jeweils zwei Bilder nebeneinander. Klicken Sie auf die Angewohnheit, die Sie mehr aufregt. Die andere verschwindet, eine neue erscheint. Am Ende bleibt die Marotte übrig, die Sie am schlimmsten finden.


Ihnen hat eine schlimme Angewohnheit gefehlt? Verraten Sie uns in den Kommentaren, was Ihnen noch besonders auf die Nerven geht.

insgesamt 121 Beiträge
spon-facebook-1459922526 10.11.2017
1. Mir fehlen noch die Punkte:
- Lautstärke des Handy so laut haben, dass man das gesamte Telefonat mithören kann (auch aus mehreren Metern entfernung) - Den standard Samsung-Handyton nutzen - Nachrichten unterwegs schreiben und nicht auf den Verkehr und [...]
- Lautstärke des Handy so laut haben, dass man das gesamte Telefonat mithören kann (auch aus mehreren Metern entfernung) - Den standard Samsung-Handyton nutzen - Nachrichten unterwegs schreiben und nicht auf den Verkehr und Mitmenschen achten
C-Hochwald 10.11.2017
2. "Hitliste" der nervigen Handynutzungen
Platz 5: auf öffentlichen Treppen das Handy nutzen und den Weg blockieren. Platz 4: im Supermarkt an der Bedientheke anderen durch die Handynutzung die Zeit stehlen Platz 3: laute Telefonkonferenzen im Flugwartebereich, so daß [...]
Platz 5: auf öffentlichen Treppen das Handy nutzen und den Weg blockieren. Platz 4: im Supermarkt an der Bedientheke anderen durch die Handynutzung die Zeit stehlen Platz 3: laute Telefonkonferenzen im Flugwartebereich, so daß man zwangsweise mithört Platz 2: Handy bimmelt während der Openvorstellung Platz 1: Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung am Steuer, dabei sich und andere in Lebensgefahr bringen
marty_gi 10.11.2017
3. was voellig anderes
Neben dem genannten und auch von den Vorrednern angesprochenem geht mir persoenlich am meisten auf den Zeiger, dass die Standard-Apps immer groesser und groesser werden und mehr Speicherplatz benoetigen - wodurch ich dann nahezu [...]
Neben dem genannten und auch von den Vorrednern angesprochenem geht mir persoenlich am meisten auf den Zeiger, dass die Standard-Apps immer groesser und groesser werden und mehr Speicherplatz benoetigen - wodurch ich dann nahezu gezwungen bin, mir regelmaessig ein neues Handy zuzulegen, damit die weiterhin funktionieren. Statt immer weiter entwickelten und mit (unnuetzen) neuen Funktionen aufgeblasenen App-Versionen sollten die Anbieter auch eine "light"-Version anbieten, wo allerhoechstens mal die Sicherheitsfunktionen 'n Update bekommen. Der Rest aber gleichbleibt (never change a running system), und somit auch nicht mehr Speicherplatz benoetigt wird. Ich also kein neues Handy benoetige, wenn das vorhandene alles tut, was es soll. (Waere auch umweltpolitisch hilfreich)
sternenguckerle 10.11.2017
4. Alles
Eigentlich nervt alles, was da aufgezählt wurde, zumindest jene, die mit Lärmbelästigung zu tun haben.
Eigentlich nervt alles, was da aufgezählt wurde, zumindest jene, die mit Lärmbelästigung zu tun haben.
mol1969 10.11.2017
5. Sehr, sehr viel. Eigentlich das meiste.
Ein Smartphone ist eigentlich eine tolle Sache, wenn man es gezielt einsetzt. Ich rufe 1-2mal täglich E-Mails ab und schaue 1-2mal täglich in Facebook rein. Nicht quer über jeden Schrott, sondern gezielt in 2-3 Gruppen, in [...]
Ein Smartphone ist eigentlich eine tolle Sache, wenn man es gezielt einsetzt. Ich rufe 1-2mal täglich E-Mails ab und schaue 1-2mal täglich in Facebook rein. Nicht quer über jeden Schrott, sondern gezielt in 2-3 Gruppen, in denen ich Mitglied bin und in denen für mich interessantes behandelt wird. Dann erhalte ich noch durchschnittlich etwa 1mal wöchentlich (!) eine Nachricht per WhatsApp oder SMS. Genauso häufig mache ich mal ein Foto und verschicke es ab und an auch mal. Beim Tanken trage ich meinen Verbrauch in die App von Spritmonitor ein und ganz selten telefoniere ich auch mal. Vielleicht einmal im Monat, mehr nicht. Dann bestelle ich vielleicht noch 2-3mal monatlich etwas bei Amazon oder über ebay und 1-2mal täglich schaue ich irgendetwas bei Google nach. Das ist mein Nutzungsprofil. Langweilig, nicht? Kein ständiges Chatten oder telefonieren. Ich würde wahnsinnig werden, wenn ich im Minutentakt irgendwelche Nachrichten erhalten und beantworten würde, wie ich das oft bei anderen sehen. Der Hammer ist: Ich schaffe es sogar, mein Smartphone stundenlang ganz auszuschalten. Nicht nur stumm, sondern ganz aus. Wirklich. Beispielsweise beim Wandern. Oder beim Autofahren, damit ich gar nicht in Versuchungen gerate. Ich habe sogar schon mehrfach mein Smartphone morgends zu Hause vergessen und habe es erst stundenlang später bemerkt. Und es war mir völlig egal :-) Wer bis hier durchgehalten hat, wird verstehen, das mit so ziemlich alles, was mit Smartphone-Nutzung in der Öffentlichkeit zusammenhängt, auf die Nerven geht.

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