19.01.2012
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Tipps für mehr Sicherheit
So schützen sich Profis vor Computer-Kriminellen
Von Felix Knoke
11. Teil:
Stephen Pao: Unbedarfte Mitarbeiter
Pao: "Wenn's geht, schalte ich HTTPS an, besonders bei Facebook"
Jedes Mal, wenn Stephen Pao einen neuen Mitarbeiter einstellt, legt sich der Mitgründer von Barracuda Networks im Firmen-W-Lan auf die Lauer. Sollte der oder die Neue es wagen, sich ohne HTTPS-Schutz - also eine sichere Webverbindung - bei Facebook einzuloggen, schlägt Paos Hackersoftware Firesheep Alarm. Jetzt kann sich der Netzwerkexperte in das Facebook-Profil des Mitarbeiters einloggen und beliebig Daten einsehen und verändern. Pao belässt es freilich bei einem lustigen Hinweis - und weist den Neuling in einem ernsten Gespräch darauf hin: "Du weißt schon, dass du in einem IT-Sicherheitsunternehmen arbeitest, oder? Schalte HTTPS an!" Ohne HTTPS werden Daten unverschlüsselt zwischen der Website und dem User-Rechner übertragen. In einem öffentlichen W-Lan-Netz ist das eine Einladung für Betrüger. Bei Facebook findet man die entsprechende Option unter "Kontoeinstellungen | Sicherheit | Sicheres Durchstöbern". Wer es noch nicht getan hat, sollte hier dringend ein Häkchen setzen. Eine gleiche Funktion bieten auch viele andere Webdienste - nur leider meist nicht voreingestellt.
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