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24.02.2012
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Netzwelt-Ticker

iPhone-Fehler ermöglicht Zugriff trotz Codesperre

Von
SPIEGEL ONLINE

Gesperrtes iPhone: Mit Geduld und der richtigen Nummer zu knacken

Nicht leicht auszunutzen, aber ärgerlich: eine Sicherheitslücke im iPhone. Außerdem im Überblick: Kim Schmitz/Dotcom soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in Neuseeland wieder hinter Gitter und nie mehr nervige Flugnachbarn dank Social Networks.

Anscheinend ermöglicht ein Fehler in Apples mobilem Betriebssystem iOS 5.0.1 den unerlaubten Zugriff auf diverse Daten. Auch wenn persönliche Informationen wie Anruflisten und Kontakte durch ein Passwort geschützt seien, könnten sie dennoch ausgelesen werden. Von dem Problem sollen die iPhone-Varianten 3, 4 und 4S betroffen sein. Allzugroß ist die Gefahr allerdings nicht. Um an die Daten zu kommen, muss man das Gerät schon in Händen halten - und die Nummer des Handys kennen. Wie das im einzelnen vonstatten geht, demonstriert das Blog Iphoneislam.com in einem Videoclip.

Zunächst wird das zu knackende Handy angerufen, das Telefonat aber nicht angenommen. Danach muss die Sim-Karte wiederholt entnommen und wieder eingesetzt und gleichzeitig versucht werden, den Anruf nun zu beantworten. Erst nach einer ganzen Reihe derartiger Versuche war der Passwortschutz schließlich ausgehebelt.

Staatsanwaltschaft legt Beschwerde gegen Kim Schmitz' Freilassung ein

Einen Monat saß der Chef der Internetplattform Megaupload in Untersuchungshaft, dann wurde er am Mittwoch gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Doch die neuseeländische Staatsanwaltschaft würde Kim Dotcom alias Schmitz gern wieder in Gewahrsam sehen und beantragte daher die Aufhebung der Kautionsentscheidung des Bezirksgerichts für die Nordküste.

Während die Anhörung beim High Court in Auckland für Dienstag angesetzt wurde, verweigerten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch Schmitz' Anwalt Paul Davison eine Stellungnahme, so der "NZ Herald". Derzeit darf Schmitz zwar sein gemietetes Anwesen in der Nähe von Auckland bewohnen, sich jedoch nicht weiter als 80 Kilometer davon entfernen. Die Nutzung seines Helikopters oder Zugang zum Internet wurden ihm untersagt.

HP plant Büro-Tablet mit Windows 8 bis zum Jahresende

Computerriese Hewlett Packard versucht es erneut und will noch in diesem Jahr einen Tablet-Rechner herausbringen. Im Unterschied zum im Sommer 2011 gefloppten Touchpad soll das neue Modell nicht mehr mit dem hauseigenen webOS als Betriebssystem laufen, sondern auf Basis von Microsofts Windows 8. HP zielt mit dem kommenden Flachrechner allerdings nicht auf den Endverbrauchermarkt, sondern mehr auf den Business-Bereich. Es gebe einen starken Trend, dass Mitarbeiter ihre eigenen Geräte auch für die Arbeit nutzten und mit ins Büro brächten, so laut AFP HP-Chefin Meg Whitman.

Aber die meisten dieser Geräte entsprächen nicht den höheren Sicherheitsanforderungen, wie sie im professionellen Umfeld gelten. Das gehe nur so lange gut, bis es zu einem Sicherheitsleck komme. Derzeit seien Tablets vor allem im privaten Bereich verbreitet und hier regiere uneingeschränkt das iPad. "Das iPad ist großartig, ich habe selbst eines", so Whitman weiter. "Ich nutze es, um Bücher zu lesen oder Fernsehen zu schauen, aber nicht, um Arbeit zu erledigen."

Mit Social-Network-Infos zum optimalen Sitznachbarn im Flugzeug

Langstreckenflüge sind nicht immer das reine Vergnügen. Mit etwas Glück lässt sich die Zeit mit einem ausgedehnten Schläfchen überbrücken. Aber was, wenn der Sitznachbar dafür so gar kein Verständnis hat, sondern pausenlos ein Gespräch anfangen will? Um solche unschönen Situationen zu vermeiden, bietet laut "New York Times" die niederländische Fluggesellschaft KLM ihren Passagieren seit diesem Monat ein neues Programm namens "Meet and seat" an. Wer einen Langstreckenflug bucht, kann dabei zusätzlich Details seines Facebook- oder LinkedIn-Profils angeben.

Mit den so gewonnenen Daten sollen dann geeignete Sitznachbarn gefunden werden, etwa aufgrund ähnlicher Interessen. Auch andere Airlines würden inzwischen auf die Segnungen der Social Networks setzen. Malaysia Airlines habe seit letztem Jahr das Programm MHBuddy, wo Passagiere auf der Facebook-Seite des Fluganbieters nachsehen können, ob vielleicht einer ihrer Freunde mit im Flieger sitzt. Ein ähnliches Programm sei vom dänischen Start-up Planely aufgelegt worden.

Auch das noch:

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insgesamt 5 Beiträge
1. ah, auch mal positive News
_ab 24.02.2012
Sehr gut! Wäre ja noch schöner, wenn Verbrecher sich einfach rauskaufen könnten. Man darf hoffen, daß er mindestens 10 Jahre bekommt.
Zitat von sysopKim Schmitz/Dotcom soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in Neuseeland wieder hinter Gitter
Sehr gut! Wäre ja noch schöner, wenn Verbrecher sich einfach rauskaufen könnten. Man darf hoffen, daß er mindestens 10 Jahre bekommt.
2. Re: Man darf hoffen, daß er mindestens 10 Jahre bekommt.
EXFHSSZIGB 24.02.2012
Was wollen Sie? Den einzigen den ich hier sehe sind Sie, der hier in Deutschland sich hat etwas zu schulden kommen hat. Erstmal gilt sowieso der Grundsatz, dass man unschuldig ist, solange etwas bewiesen und man selber [...]
Zitat von _abSehr gut! Wäre ja noch schöner, wenn Verbrecher sich einfach rauskaufen könnten. Man darf hoffen, daß er mindestens 10 Jahre bekommt.
Was wollen Sie? Den einzigen den ich hier sehe sind Sie, der hier in Deutschland sich hat etwas zu schulden kommen hat. Erstmal gilt sowieso der Grundsatz, dass man unschuldig ist, solange etwas bewiesen und man selber verurteilt wurde. Sie, vorverurteilen jemanden, dem hier in Deutschland rein gar nichts vorgeworfen wurde. Erklären Sie doch mal bitte, weshalb man ihn "für mindestens 10 Jahre" einsperren sollte. n.B. Erstmalige Kinderschänder bekommen so um die 5 Jahre. Dann erklären Sie bitte noch WO dieser Deutsche diese Strafe bekommen soll? Und bitte auch, welches Interesse Sie daran haben, was er Ihnen getan hat. Bitte erklären Sie uns auch, warum Deutschland eigentlich zuschaut, wenn ein Deutscher Staatsbürger von einer fremden Macht so behandelt wird. Ich freue mich auf ihre Antwort.
3.
_ab 24.02.2012
Ok, das muß man offenbar nicht ernstnehmen. Sie glauben also, der wäre unschuldig. Naja, Dummheit ist ja nicht verboten. Für das illegale Scheffeln von über 150 Millionen Dollar. Wenn das mal nicht etwas mehr als nur [...]
Zitat von EXFHSSZIGBWas wollen Sie? Den einzigen den ich hier sehe sind Sie, der hier in Deutschland sich hat etwas zu schulden kommen hat.
Ok, das muß man offenbar nicht ernstnehmen. Sie glauben also, der wäre unschuldig. Naja, Dummheit ist ja nicht verboten. Für das illegale Scheffeln von über 150 Millionen Dollar. Wenn das mal nicht etwas mehr als nur ein Kavaliersdelikt ist. Bei denen fände ich auch etwas anderes angemessen. Nur ist Ihr Vergleich reichlich witzlos. Am besten in Guantanamo Bay. Frage 2: er hat mich genervt, das reicht doch. Sie täuschen sich, wenn Sie denken, eine fremde Nationalität reichte aus, um im Ausland Straftaten zu begehen.
4.
EXFHSSZIGB 24.02.2012
[QUOTE=_ab;9705789]Ok, das muß man offenbar nicht ernstnehmen. Für das illegale Scheffeln von über 150 Millionen Dollar. Wenn das mal nicht etwas mehr als nur ein Kavaliersdelikt ist. Illegal ist daran gar nichts. Bis jetzt [...]
[QUOTE=_ab;9705789]Ok, das muß man offenbar nicht ernstnehmen. Für das illegale Scheffeln von über 150 Millionen Dollar. Wenn das mal nicht etwas mehr als nur ein Kavaliersdelikt ist. Illegal ist daran gar nichts. Bis jetzt ist dieser Mann unschuldig! Am besten in Guantanamo Bay. Frage 2: er hat mich genervt, das reicht doch. Oh, er hat Sie genervt und soll deshalb in ein illegales Gefängis mit Folter!? Tut mir das ist irrelevant und in Deutschland - übrigens auch in den USA - vertboten. Sie täuschen sich, wenn Sie denken, eine fremde Nationalität reichte aus, um im Ausland Straftaten zu begehen. Nein, das sicher nicht. Aber wie es bisher aussieht, hat er in NS keine Straftaten beganngen bzw. ist er deren nicht angeklagt. In Finnland und Deutschland, deren beiden Staatsbürgerschaften er besizt übrigens auch nicht. Er wird lediglich von den USA angeklagt.
5.
kein_gut_mensch 25.02.2012
Naja er ist in Deutschland schon wegen Betrugs, Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln sowie Insiderhandel im Aktiengeschäft verurteilt worden. Also auch hier hat er ne lange Liste. Und die [...]
Zitat von EXFHSSZIGBSie, vorverurteilen jemanden, dem hier in Deutschland rein gar nichts vorgeworfen wurde. Erklären Sie doch mal bitte, weshalb man ihn "für mindestens 10 Jahre" einsperren sollte.
Naja er ist in Deutschland schon wegen Betrugs, Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln sowie Insiderhandel im Aktiengeschäft verurteilt worden. Also auch hier hat er ne lange Liste. Und die Anschuldigungen der US-Staatsanwaltschaft sind auch nicht ohne. Also unschuldig ist was anderes. Ansonsten gebe ich ihnen Recht, erstmal vors Gericht und dann ein Urteil. Dann kann man seine Liste erweitern. Aber ehrlich ... persönich würde ich ihm keine Träne nachweinen.

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  • Richard Meusers schreibt als Autor für SPIEGEL ONLINE über die Digitalisierung.

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