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10.08.2012
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Warner Music

Musikriese steigert Streaming-Umsatz

Cloud-Dienste: Musik aus der Datenwolke
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AFP

Einmal eine gute Nachricht für die Musikindustrie: Bei der Warner Music Group wachsen die Einnahmen aus dem Digitalgeschäft kräftig. Ein Viertel der Einnahmen kommt von Abodiensten wie Spotify.

Hamburg - Die Warner Music Group profitiert vom Internet: Das Digitalgeschäft mit Musikaufnahmen wächst stärker als andere Erlösquellen. Warner ist eines der größten Musik-Labels der Welt, insofern sind die Zahlen ein Indikator für die gesamte Branche.

Laut dem Quartalsbericht der Firma profitierte WMG im zweiten Quartal 2012 (April, Mai, Juni) stieg der Digitalumsatz der Firma mit Musikaufnahmen kräftig: 191 Millionen Dollar hatte WMG im selben Zeitraum 2011 eingenommen, 2012 waren es 215 Millionen Dollar - ein Zuwachs um 13 Prozent.

Dieses Wachstum führt WMG auf gestiegen Auszahlungen von Download-Shops wie iTunes und von Streaming-Diensten wie Spotify zurück. Bei Angeboten wie Spotify oder Simfy zahlen Kunden einem festen Preis und können auf das gesamte Repertoire zugreifen, solange das Abo läuft. Streaming-Dienste sind für WMG zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden: 54 Millionen Dollar, also ein Viertel des gesamten Digitalumsatzes im Geschäft mit Musikaufnahmen, kamen bei WMG im zweiten Quartal 2012 von Streaming-Anbietern. Warner zählt dazu auch Einnahmen von Webvideodiensten wie YouTube und Internetradios wie Pandora.

Den großen Labels Sony, Warner und Universal sollen etwa 15 Prozent der Anteile von Spotify gehören. Künstler, die bei kleinen Labels unter Vertrag sind oder ohne Labels arbeiten, haben den Verdacht, dass Spotify den Großen im Geschäft höhere Beträge je Musikabruf auszahlt. Die Cellistin Zoë Keating kritisierte Ende Juni Intransparenz bei Spotify: "Spotify zahlt nicht denselben Betrag je Stream an Indie-Rechteinhaber und Major-Labels. Majors sind Spotify-Miteigentümer und ihre Verträge sind geheim. Mir ist das wichtig, vielen offenbar nicht."

Auf Fragen von SPIEGEL ONLINE zur Höhe der Ausschüttungen hat Spotify nicht geantwortet.

lis

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insgesamt 4 Beiträge
1.
franko_potente 10.08.2012
Was? die Musikindustrie verdient Geld online? Ich denke, da wird nur geklaut?
Was? die Musikindustrie verdient Geld online? Ich denke, da wird nur geklaut?
2. Omg!
seduro34 10.08.2012
Dann kann man ja jetzt die geplanten Benefizveranstaltungen für die Musikindustrie absagen und stattdessen sie für die Filmindustrie planen.
Dann kann man ja jetzt die geplanten Benefizveranstaltungen für die Musikindustrie absagen und stattdessen sie für die Filmindustrie planen.
3.
mr.brand 12.08.2012
Tja, im Internet geben sich halt Syndikate und Kleinkriminelle die Klinke in die Hand un ziehen sich das Geld aus der Tasche. Der Dumme ist am Ende der Musiker/Künstler, welcher versucht die Musik aus Leidenschaft an der Musik zu [...]
Tja, im Internet geben sich halt Syndikate und Kleinkriminelle die Klinke in die Hand un ziehen sich das Geld aus der Tasche. Der Dumme ist am Ende der Musiker/Künstler, welcher versucht die Musik aus Leidenschaft an der Musik zu machen. Der verdient am Wenigsten - 0,00162 Euro --->1000 Streams = 1,62 Euro , 100.000 Streams = 162,-- Euro. Ich finde das nicht so viel...wohl gemerkt, die Majorlabel bekommen mehr pro Click - man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass das dann auch fair an die vertraglich Gebundenen weitergegeben wird. Es ist halt gehoppst wie gesprungen...
4.
niska 12.08.2012
Die sich mit Kino und DVD eine goldene Nase verdient? Auch die macht nur auf unglaubhaftes Präventivjammern zur Gewinnmaximierung.
Zitat von seduro34Dann kann man ja jetzt die geplanten Benefizveranstaltungen für die Musikindustrie absagen und stattdessen sie für die Filmindustrie planen.
Die sich mit Kino und DVD eine goldene Nase verdient? Auch die macht nur auf unglaubhaftes Präventivjammern zur Gewinnmaximierung.

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