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13.11.2012
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Kostenloser Online-Speicher

Google startet Musikdienst in Deutschland

AP

Google-Grafik: Musik kaufen und mitnehmen

Musiksammlung zum Mitnehmen: Google hat seinen cloudbasierten Speicherdienst Play Music nun auch in Deutschland gestartet, mit kostenlosem Platz für bis zu 20.000 Lieder. Aktuelle Charthits kosten zwischen 0,99 und 1,29 Euro. Wir haben einen ersten Blick auf die Auswahl geworfen.

24,99 Euro kostet es bei Amazon und Apples iTunes, 250.000 bzw. 25.000 Lieder aus der eigenen Musiksammlung in der Cloud zu speichern - Google bietet ein ähnliches Angebot jetzt kostenlos. Sein am Dienstag gestarteter Musikdienst Google Play Music erlaubt es Nutzern, 20.000 Lieder online zu speichern. Per Stream können die Lieder anschließend im Browser angehört werden, für Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem steht eine App bereit.

Hochgeladen wird die Sammlung von der Festplatte mit einer Software namens "Music Manager", sie unterstützt die Dateiformate MP3, AAC, WMA, FLAC und Ogg. In Deutschland augenscheinlich noch nicht verfügbar war am Dienstagmorgen eine Funktion im Stil von Apples iTunes Match, mit der Google seine Musikdatenbank mit den Upload-Wünschen des Nutzers abgleicht. Bei Überschneidungen könnte sie Lieder und Alben ohne zeitaufwendiges Hochladen in der Cloud verfügbar machen.

Acht Lieder aus den Top 10 verfügbar

Googles Play Music ist mehr als ein Speicherservice. Wie bei Apple und Amazon kann man über den Play Store auch neue Musik kaufen, diese wird zusätzlich zu den maximal 20.000 Liedern des Nutzers gespeichert. Preislich orientiert sich Google an den Konkurrenzangeboten. Bei den als "Top-Titeln" bezeichneten Stücken zum Beispiel variiert der Preis zwischen 0,99 Euro (zum Beispiel für "Maroon 5 - One more night") und 1,29 Euro ("Rihanna - Diamonds"). Zum Vergleich: Bei iTunes kosten beide Lieder 1,29 Euro.

MP3-Downloadshops im Vergleich

Anbieter Google Amazon Apple Musicload
Tomasz Stanko Quartet, "Trista" 0,99 0,99 0,99 1,29
Tied & Tickled Trio, "EA1 EA2 RMX" 8,49 7,12 7,92 9,95
Lena, "Stardust" 0,99 0,99 1,29 1,29
Sophie Hunger, "The Danger of Light" - 8,78 9,99 10,95
Telepopmusik, "Breathe" 1,29 0,99 1,29 1,49
Guided by Voices, "Motor Away" 0,99 0,99 0,99 1,29
Killing Joke, "Love like Blood" 0,99 0,99 1,29 1,49
Anna Aaron, "Sea Monsters" - - 0,99 1,29

Stand: 13. November 2012

Abgesehen von beliebten Singles und Alben lässt sich Googles Datenbank nach Genres durchklicken, sie reichen von "Alternative Indie" über "Feiertagsmusik" bis zu "Weltmusik". Aus den Top 10 der deutschen Single-Charts vom vergangenen Freitag kann man derzeit acht Lieder kaufen. Die aktuelle Single der Toten Hosen und der Bond-Titelsong von Adele waren einzeln nicht verfügbar. Alle Lieder, die man über Google Play Music erwirbt, lassen sich herunterladen.

Eine Musikflatrate, wie man sie von Spotify kennt, bietet Google Play Music nicht. Zuletzt hatte sich Microsoft entschieden, ein solches Angebot zu starten. Für 9,99 Euro bietet sein "Xbox Music Pass" seit Oktober Zugriff auf Millionen von Liedern. Playlists lassen sich mit Xbox Music zwischen Rechnern, Tablets und Smartphones synchronisieren, sofern auf ihnen Windows 8 läuft. Zudem funktioniert der Dienst auf der Spielekonsole Xbox 360.

mbö/ore

Forum

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insgesamt 28 Beiträge
1. habe ich schon
Nonvaio01 13.11.2012
nennt sich Pirate Bay, und ein S2 mit 16gb. ist der beste Musik dienst den ich kenne.
Zitat von sysopMusiksammlung zum Mitnehmen: Google hat seinen cloudbasierten Speicherdienst Play Music nun auch in Deutschland gestartet, mit kostenlosem Platz für bis zu 20.000 Lieder. Aktuelle Charthits kosten zwischen 0,99 und 1,29 Euro. Wir haben einen ersten Blick auf die Auswahl geworfen. Googles kostenloser Musikdienst Play gestartet - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/googles-kostenloser-musikdienst-play-gestartet-a-866907.html)
nennt sich Pirate Bay, und ein S2 mit 16gb. ist der beste Musik dienst den ich kenne.
2. In welcher Qualität
hanfiey 13.11.2012
Oder ist das egal?
Oder ist das egal?
3. optional
MasterDomino 13.11.2012
Würde in dem Zusammenhang lieber was zum verpatzten Verkaufsstart der Nexus-Reihe heute morgen lesen. Zahlreiche Server-Probleme und Fehlermeldungen, manchen wurde das Bestellte wieder aus dem Einkaufskorb "rausgelöscht" [...]
Würde in dem Zusammenhang lieber was zum verpatzten Verkaufsstart der Nexus-Reihe heute morgen lesen. Zahlreiche Server-Probleme und Fehlermeldungen, manchen wurde das Bestellte wieder aus dem Einkaufskorb "rausgelöscht" und nach 15 Minuten war das Ganze dann ausverkauft. Auch bietet Google keine Möglichkeit das Ding einfach vorzubestellen. Auf Play Music kann ich gut und gerne verzichten, wenn sie so etwas Einfaches noch nicht mal hinbekommen.
4. |||||
sample-d 13.11.2012
Pirate Bay ist eine Torrent-Suchmaschine, und kein "Musikdienst", und selbst wenn Sie es so bezeichnen, schadet ein "Musikdienst" der den Künstlern nichts zahlt der Musik. Von daher kann er niemals der [...]
Zitat von Nonvaio01nennt sich Pirate Bay, und ein S2 mit 16gb. ist der beste Musik dienst den ich kenne.
Pirate Bay ist eine Torrent-Suchmaschine, und kein "Musikdienst", und selbst wenn Sie es so bezeichnen, schadet ein "Musikdienst" der den Künstlern nichts zahlt der Musik. Von daher kann er niemals der "beste" sein..
5. Von wegen "Künstler"
cor 13.11.2012
Sie sollten lieber "die Musikindustrie" (ca 96% Anteil) schreiben anstatt Künstler (ca 4% Anteil)... Solange das Verhältnis so bleibt, kann man ruhigen Gewissens auf Pirate Bay zurückgreifen, denn der [...]
Zitat von sample-dPirate Bay ist eine Torrent-Suchmaschine, und kein "Musikdienst", und selbst wenn Sie es so bezeichnen, schadet ein "Musikdienst" der den Künstlern nichts zahlt der Musik.
Sie sollten lieber "die Musikindustrie" (ca 96% Anteil) schreiben anstatt Künstler (ca 4% Anteil)... Solange das Verhältnis so bleibt, kann man ruhigen Gewissens auf Pirate Bay zurückgreifen, denn der Musikindustrie-Kapitalismus kriegt den Hals nicht voll genug.

Zum Autor

  • Natalie Stosiek
    Markus Böhm schreibt von München aus am liebsten über Medien und die Menschen dahinter. Als "Kioskforscher" setzt er sich voller ungesunder Begeisterung bloggend mit Zeitschriften auseinander.

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