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Netzwelt

Russisches iTunes

Apple wirbt angeblich für Pornodienst

Peinlicher Platzhalter im russischen iTunes-Store: Nutzer berichten, dass ein Link im Download-Shop die Website eines Escort-Dienstes aufruft. Offenbar haben Apple-Mitarbeiter einen Platzhalter-Verweis nicht ausgetauscht.

Russische iTunes-Version: Platzhalter-Link führte angeblich zu Porno-Angeboten

Donnerstag, 06.12.2012   12:03 Uhr

In Russland bot Apple seinen Kunden im eben erst eröffneten iTunes-Angebot für kurze Zeit ungewöhnliche Inhalte, wenn auch nicht ganz freiwillig: Pornofilme. Das russische Blog iPhones.ru berichtet: Wer im iTunes-Programm auf die Option "Mehr Filme in anderen Sprachen" klickte, gelangte angeblich zu Werbung für Pornoseiten und Escort-Services.

Zu erklären ist das wahrscheinlich mit der Schludrigkeit eines Mitarbeiters. Laut iPhones.ru waren in der russischen iTunes-Version einige Platzhalter-Links wie "xx.xx.xx" zu finden. Beim Start des iTunes-Angebots wurden diese offenbar nicht durch die tatsächlichen Links ersetzt. Und dummerweise existierten die Platzhalter-URLs tatsächlich, nur führten sie eben zu Porno-Angeboten. So mutmaßt iPhones.eu. Apple hat bis zur Veröffentlichung dieser Meldung nicht auf Anfragen von SPIEGEL ONLINE geantwortet.

Apple hatte Apps von Medien aus dem eigenen Software-Angebot entfernt, weil zu viel nackte Haut zu sehen war. Der Axel-Springer-Verlag hatte 2010 die "Einschränkung der redaktionellen Freiheit" durch Apple kritisiert.

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iPhone Apps: Das Bikini-Problem

meu

insgesamt 13 Beiträge
neuroheaven 06.12.2012
1.
dass mir bei apple eben nicht hin und wieder mal ein paar ordentliche hupen ins gesicht springen ist für mich allein schon ein grund, apple zu boykottieren.
dass mir bei apple eben nicht hin und wieder mal ein paar ordentliche hupen ins gesicht springen ist für mich allein schon ein grund, apple zu boykottieren.
frettchen 06.12.2012
2. frettchen
Ja was denn jetzt? Wollen wir uns über Apple-Zensur beschweren oder Ausrutscher wie diese belächeln?
Ja was denn jetzt? Wollen wir uns über Apple-Zensur beschweren oder Ausrutscher wie diese belächeln?
zappa99 06.12.2012
3. Omg!
Das wird einige iPhone- & iPad-User in ihren Grundfesten erschüttern. Kaum ist Jobs im Himmel, schon öffnen sich die Pforten der Hölle.
Das wird einige iPhone- & iPad-User in ihren Grundfesten erschüttern. Kaum ist Jobs im Himmel, schon öffnen sich die Pforten der Hölle.
zappa99 06.12.2012
4. Naja
...gäb's die Zensur nicht, gäb's es auch nichts zu lächeln. Also: Es lebe die Zensur! ;)
Zitat von frettchenJa was denn jetzt? Wollen wir uns über Apple-Zensur beschweren oder Ausrutscher wie diese belächeln?
...gäb's die Zensur nicht, gäb's es auch nichts zu lächeln. Also: Es lebe die Zensur! ;)
DocEmmetBrown 06.12.2012
5.
Ist sonst noch irgendwo ein Sack Reis umgekippt?
Ist sonst noch irgendwo ein Sack Reis umgekippt?

Zum Autor

  • Richard Meusers schreibt als Autor für SPIEGEL ONLINE über die Digitalisierung.

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